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Kawasaki GPX 600 R ZX 600 C Test

26.06.2013 15:00    |   Bericht erstellt von roeseman

Testfahrzeug Kawasaki GPX 600 R ZX 600 C
Leistung 77 PS / 57 Kw
Hubraum 593
Aufbauart Andere
Kilometerstand 40200 km
Erstzulassung 3/1994
Nutzungssituation Eigenes Motorrad
Testdauer einige Monate
Gesamtnote von roeseman 4.0 von 5
Gesamtwertung Kawasaki GPX 600 R 3.5 von 5
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Einleitung

1987 als reiner Sportler auf den Markt geworfen, ist die Kawasaki GPX 600 R mittlerweile zum Sporttourer gealtert.

 

Als Wiedereinsteiger, ich fahre seit 36 Jahren Motorrad, habe ich mich im vergangenen Jahr aus gesundheitlichen Gründen für die Kawasaki GPX 600 R entschieden. Da mein Rücken manchmal nicht mehr so mitmacht, wie ich das will, sollte es ein leichtes, gut zu beherrschendes Motorrad sein.

 

Bisher habe ich gefahren: Kawasaki GPZ 305 Belt Drive, Yamaha YPVS 350, Honda Bol Dor 900 F2, Honda CBR 1000 SC21, Kawasaki GPZ 1000 RX, Kawasaki ZX 10 und Kawasaki ZZR 1100.

 

Die GPX 600 R ist mit ihren 205 kg ein richtiges Leichtgewicht im Verhältnis zu meinen ehemaligen Bikes und mit ihrer niedrigen SItzhöhe von 77 cm gut zu händeln. Genau das richtige Mopped für Leute die ca. 180cm groß sind.

 

Nach einiger Zeit der Suche und unzähligem Begutachten von ziemlich viel überteuertem Schrott fand ich dann auch das passende Stück und nach einigen Verhandlungen wurden wir uns einig.

 

Kleine optische Verbesserungen waren noch durchzuführen, aber technisch 1a. Kompletter Service, Motor überholt, neue Reifen vuh, 2 Jahre TÜV, Kette mit Ritzel neu, Vergaser gereinigt und synchronisiert usw.

Karosserie

3.0 von 5

Die Verkleidung der GPX 600 R ist sauber verarbeitet und sitzt auch noch nach 19 Jahren da, wo sie hingehört.

Ich habe mir eine Five Stars Frontscheibe montiert, dadurch hat man im Verhältnis zur Serienscheibe weniger mit dem Fahrtwind zu kämpfen.

 

Dem Vorbesitzer ist sie mal vom Seitenständer gefallen, Ergebnis: Blinker abgebrochen und leichte Kratzer :confused:

 

Gepäck kann ausreichend transportiert werden, dank Zurrhaken. (habe ich allerdings abgebaut) Der Tankrucksack sitzt fest, genügend Auflagefläche.

Sozia werden wohl auf Grund der unbequemen Sitzposition keine Freude an längeren Touren haben.

Galerie
Testkriterien
Platzangebot vorn: eng geräumig
Platzangebot hinten: eng geräumig
Kofferraum: klein groß
Übersichtlichkeit: schlecht gut
Qualitätseindruck: minderwertig hochwertig
Fazit - Karosserie
  • + Sauber verarbeitet
  • - Tacho hat ein gewisses Eigenleben - Umbau auf Gpz 600 Tacho geplant - schlechte Befestigungspunkte
  • - PLastikaufnahmen der Heckverkleidung brechen leicht ab.

Antrieb

5.0 von 5

Der Choke lässt sich einwandfrei einstellen und kann nach kurzer Fahrt ganz zugemacht werden.

Motor läuft ohne Mucken in jeder Hinsicht vorbildlich.

Das Getriebe ist gut zu schalten, jedoch nicht für schaltfaule Biker geeignet.

Der Verbrauch: bei entspannter Landstrassenfahrt ca. 5 Liter, bei rasanter Fahrt auch schon mal 8 Liter Superbenzin (95 Okt.)

Galerie
Testkriterien
Motorleistung: schwach stark
Durchzug: unelastisch elastisch
Drehfreude: zäh agil
Getriebe/Schaltverhalten: schlecht gut
Verbrauch: durstig effizient
Reichweite: gering hoch
Fazit - Antrieb
  • + Für 77 PS eine Menge Fahrspass !!

Fahrdynamik

5.0 von 5

Ich kann mit der GPX 600 R im niedrigen Drehzahlbereich entspannt durch die Gegend cruisen. Ab 6000 U/min geht die Post dann richtig ab. Bis 11000 U/min zeigt sie dann ihr wahres Gesicht. Power vom feinsten, starker Durchzug ohne jegliches Leistungsloch, mit original Auspuffanlage.

Die Bremsen sind bissig ohne nerviges Eintauchen bei starker Verzögerung. Das kaum wirksame Anti Dive System ist ab Baujahr 1994 wieder entfernt worden.

Nicht ohne Grund war die Kawasaki GPX 600 R seiner Zeit das schnellste Bike ihrer Klasse auf der Welt.

Galerie
Testkriterien
Wendekreis: groß klein
Beschleunigung: langsam schnell
Lenkung: schwammig direkt
Bremsen: schwach standfest
Fahrverhalten: unausgeglichen ausgeglichen
Kurvenverhalten: unsicher sicher
Wendigkeit: träge agil
Fazit - Fahrdynamik
  • + Kann heute noch ohne Probleme den modernen Bikes paroli bieten.
  • + Bissige Bremsen, jederzeit spurstabil, auch beim einbremsen in Kurven.
  • - Bei Längsrillen und Seitenwind wird sie etwas unruhig.

Komfort

3.0 von 5

Der Fahrkomfort der GPX 600 R hängt ganz von der Größe des Fahrers ab. Bis 180cm ist es noch ok. Die Sitzposition ist recht entspannt, ohne das sogenannte "Klappmessersyndrom". Ich bin 178cm groß und 79 kg schwer und habe meiner Meinung nach für dieses Bike die optimale Größe und das passende Gewicht.

Im kommenden Winter baut mir ein guter Freund eine spezielle Mono-Sitzeinheit. Die Linienführung der GPX soll erhalten bleiben, die Sitzeinheit soll fest mit den Seitenteilen verbunden werden.

Wir werden verschiedene Formen ausprobieren, bis dann endgültig die Form gegossen wird.

Ich werde die ganze Geschichte dokumentieren und hier im Forum bei gegebener Zeit darüber berichten.

 

Die Instrumente sind gut abzulesen aber die Form des Kombiinstrumentes sind nicht jedermanns Sache. Ich werde demnächst die Instrumenteneinheit der GPZ 600 verbauen, die sehen dann doch mehr nach Motorrad aus und nicht wie von einem japanischen Mittelklassewagen. Die Anschlüsse passen auch alle, ist zwar ein bisschen Gefummel nötig, weil der Tacho rechts liegt.

Position für Schalthebel und Bremshebel sind gut, allerdings sollte man keine Cross-Stiefel tragen, da dann der Platz für den Schalthebel nicht immer ausreicht. (eigene Erfahrung).

Beim nächsten Reifenwechsel werde ich die Serienbereifung (vorn 110/80 V 16, hinten 130/90 V 16) gegen die neuen Bridgestone Batlax BT 45 in der Dimension 120/80-16 F und 150/80 16 R tauschen, laut fast allen Testberichten wird das Fahrverhalten um einiges verbessert. (obwohl ich jetzt schon fast nichts zu beanstanden habe).

Testkriterien
Federung (sportlich): schlecht abgestimmt gut abgestimmt
Sitze vorn: unbequem bequem
Sitze hinten: unbequem bequem
Innengeräusche: laut leise
Bedienung: kompliziert intuitiv
Heizung/Klimatisierung: schwach wirkungsvoll
Fazit - Komfort
  • + erstaunlich angenehme Sitzpositzion für den Fahrer
  • - Für lange Touren mit Sozia nicht geeignet

Emotion

5.0 von 5

Wer die Kawasaki GPX 600 R besitzt, ist dem Design der späten 80er Jahre verfallen. Man liebt sie oder man kann sie vor Augen nicht sehen.

 

Ich habe meiner GPX 600 R als aller erstes den ganzen (für mich) überflüssigen Plastikmüll (Spritzschutz) vom Hinterreifen entfernt, so daß man nun einen ungehindeten Blick auf den Hinterreifen hat.

Dann habe ich die wirklich hässliche Nase der Kennzeichenbeleuchtung auch komplett entfernt und durch eine Universalleuchte von Tante Lou ersetzt. Natürlich keine LED, ein bisschen Stolz muss auch sein.

Galerie
Testkriterien
Design: langweilig attraktiv
Temperament (sportlich): ausbaufähig realisiert
Image: negativ positiv
Fazit - Emotion
  • + In die Jahre gekommenes Bike mit Garantie auf 1a Fahrspass.
  • + 100 Prozent 80er Jahre Style

Gesamtfazit zum Test

Aus diesen Gründen kann ich den empfehlen:

Etwas in die Jahre gekommenes Motorrad mit immer noch hervorragenden Fahreigenschaften. Wer es liebt, auf Landstrassen die Kurven zu räubern wird sich mit der Kawasaki GPX 600 R schnell anfreunden. Der durchzugsstarke Motor gibt einem ein sicheres Gefühl und er hat Reserven ohne Ende. Das Fahrwerk ist jeder Situation gewachsen, auf Überraschungsmomente wartet man vergeblich. Sollte doch einmal eine brenzlige Situation auftreten, ist die GPX 600 R stets gutmütig und macht genau das, was der Fahrer verlangt. Eben eine bewährte Technik im ganzen Paket.

Super geeignet für Wiedereinsteiger und erfahrene Biker/innen bis max. 180cm.

Der Vobesitzer teilte mir mit, daß folgende Änderungen am Motor vorgenommen wurden:

Kopf geplant, geänderte Nockenwellen und Schlepphebel,

K&N Luftfilter. Also, ab zum Freundlichen, auf den Prüstand und siehe da, 67,67 kW = 92,01 PS.

Das Ergebnis: sehr gute, konstante Kraftentfaltung eine Tachoanzeige von 240 km/h wird problemlos erreicht.

Aus diesen Gründen kann ich den nicht empfehlen:

Entgegen anders lautenden Testberichten bin ich nicht der Meinung, daß die Kawasaki GPX 600 R für Anfänger geeignet ist.

Die brachiale Kraftentfatung des Motors jenseits von 6000 U/min sollte man beherrschen und sinnvoll einsetzen.

Ebenfalls ist die vom Werk angegebene Höchstgeschwindigkeit von 217 km/h nicht zu unterschätzen.

 

Die linke Hand zum Gruß und allzeit gute Fahrt :)

Gesamtwertung: 4.0 von 5
Das Testfahrzeug erhielt im Test durchschnittlich 4.0 von 5 möglichen Sternen
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Kommentare: 15

26.06.2013 19:24    |    QuantreX

Ein guter Bericht, aber das ich z.b. mit meinen 1,87m zu Groß bin, finde ich Allerdings nicht :D.

7 cm mehr sind ja auch nicht gerade viel ;) .

 

Linke Hand zum Gruß


26.06.2013 20:12    |    roeseman

Ok, vielleicht kommt es ja auf die Proportionen an ;) Mein langjähriger Bikerkumpel, stolze 188 cm groß, konnte sich mit der Sitzposition jedoch nicht anfreunden. Sei´s drum.

 

Linke Hand grüßt zurück. :D


09.08.2013 17:41    |    Jason2002

Wer lange Beine hat bekommt das "Klappmessersyndrom", sitzt dafür nicht im Fahrtwind. Wer einen langen Torso hat bekommt der volle Wucht des Winds im Gesicht, sitzt aber wesentlich komfortabler :) Genauso wie die GPZ. Ein Superbike Lenker richtet der Sitzposition auf, ändert aber nicht der Kniewinkel. Aber an sich hast du recht, es gibt schlimmeres.

 

Die 150er Reifen von Bridgestone macht ehe eine optische Verbesserung gegenüber die 130er BT45. Was ich sagen kann ist, die 120er Vorderreifen neigt tatsächlich mehr zum Aufstellen beim brems Betätigung in eine Kurve, wenn du das weist kannst du dich entsprechend drauf vorbereiten und reagieren.

 

Die 94er GPX, hat die da 77PS?

 

An sich finde ich die GPX ein super Bike, als GPZ Fahrer wurden mir aber ein paar Kleinigkeiten stören. Wie du schon beschrieben hast, der Techoeinheit ist einfach nur hässlich. Mir wurde auch die "PRI" Stellung an der Benzinhahn fehlen, allerdings der Verzicht auf das Antidive wurde mir nichts ausmachen :)

 

Gruß und allseits gute Fahrt!

 

Jason


12.08.2013 19:34    |    roeseman

Da ich in meiner "Bikerlaufbahn" fast nur schwere Maschinen gefahren habe, war ich überrascht, wie handlich die kleine GPX doch ist. Fällt praktisch von allein in die Kurven. Ich liebe kurvige Strecken auf der Landstrasse, davon gibt es hier bei uns im bergischen Land ja genug. Gewöhnungsbedürftig war für mich auch das komplett andere Fahrverhalten, d.h. wenn es zügig voran gehen soll, muss häufig geschaltet werden. Bei meiner 1100 ZZR ging der Dampf im großen Gang schon aus dem Keller los. Die Endgeschwindigkeit bei der GPX kann man natürlich auch nicht mit einer Kawa mit 150 PS vergleichen, aber Hand auf´s Herz, sind 220 km/h lt. Tacho nicht auch genug ?

Ich bin jedenfalls super zufrieden mit der GPX 600 R und kann sie uneingeschränkt weiterempfehlen. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist fast unschlagbar.

 

PS: sie hat ehrliche 77 PS und die reichen immer noch aus, um so manches moderne Bike zu ärgern. (Hab ich vergangenes Wochenende wieder mit Freuden gemacht - natürlich rein sportlich gesehen)

 

Gruß und eine gute, unfallfreie (Rest)Saison


28.04.2014 15:56    |    Gelöscht732184

Der Umstieg auf die BT45 Bereifung von Bridgestone kann ich nur empfehlen. Ich fahre selber eine GPX 600R und hatte anfangs Jahre lang die Laser von Metzler. Mit den Batlax ist sie viel leichter in die Kurven zu fahren, bei den Metzler musste ich oftmals noch nachdrücken.

Vom Werk gibt es die Erlaubnis zur Montage an die GPX, dennoch war der Weg zum TÜV pflicht.

 

Zwar stimmen die meisten Beschreibungen hier, dennoch finde ich das Fahrwerk der GPX nicht sonderlich gut. Ok, sie ist schon in den 80ern entwickelt worden und ohne große Änderungen bis´99 so weiter gebaut. Jedoch gut ist was anderes. Und mit dem Lenker tänzelt sie auch gerne rum.

 

Dennoch fahre ich sie schon einige Jahre, weil ich auch ihr uriges Design mag, und schnell ist sie auch, selbst wenn ich damit die MotoGP nicht gewinnen kann ;).

 

Und mit 188 cm würde ich bestimmt was größeres fahren ;).

 

Eine gute Saison 2014.


15.07.2014 22:10    |    JuergenRichter

Hallo,guter Test.

 

Bald fährt wieder eine GPX mehr auf Deutschlands Strassen.

Mein Projekt 2014

 

Gute Fahrt wünscht

Jürgen


Bild

23.07.2014 09:57    |    roeseman

Hi Jürgen,

 

viel Erfolg bei deinem Projekt mit der GPX 600 R und eine sichere und unfallfreie Saison.

 

Gruß Armin


23.07.2014 17:46    |    JuergenRichter

Danke


23.07.2014 21:56    |    perlmuttsilber

Ich kann diese Bewertungen überhaupt nicht nachvollziehen. Wenn jemand auf retro steht, ok. Ansonsten sind die Aussagen, wie Sitzposition, Durchzug, ab 6000 U/min geht die Post ab für mich in keinster weise nachvollziehbar. Seit ihr mal ein Bike ab Bj. 2005 gefahren? Da sind Welten dazwischen. Vor allen Dingen geht da nicht mehr die Post ab ab 6000 U/min, die drücken schon viel brutaler und gleichmäßiger aus dem Keller.


24.07.2014 14:14    |    roeseman

Es stimmt, wer so ein Motorrad fährt, muss ein retro-Fan sein. Hätte jedes Motorrad die selben Fahreigenschaften, wäre es langweilig. Die GPX 600 R erreicht ihre sportlichen Fahrleistungen eben durch ihr geringes Gewicht und der Drehzahlfreude ab ca. 6000 Touren. Andere Bikes eben durch Hubraum und PS-Stärke. Bei der zu erreichenden Höchstgeschwindigkeit kann sie natürlich den modernen Bikes kein Paroli bieten, bei meiner ist bei Tacho 230 Feierabend, aber die Beschleunigung, wenn man einen guten Schaltfuss hat, ist schon nicht schlecht, ist eben ne Drehzahlsau :-) vor allem ohne irgendein Leistungsloch !!

Bin selbst im April diesen Jahres eine Kawa ZZR 1400 Bj. 2014 gefahren und kenne sehr wohl den Unterschied und weiss auch was du meinst.

 

Hier noch ein kurzer Test:

http://www.motorradonline.de/.../290989

 

Linke Hand zum Gruß


25.07.2014 08:05    |    JuergenRichter

Hallo,

 

eins ist ja wohl klar ,dass man ein Motorrad das Mitte der 80er entwickelt worden ist,nicht mit einer halbwegs modernen Maschine vergleichen kann. Weder Fahrwerk noch Motor kann da mithalten.

Schon mal nen Golf 2 und anschliessend nen Golf 6 gefahren!

 

Ich hatte bis vor 3 Jahren eine ZX9 R (143PS) Baujahr1999 ,bin seitdem gar nicht mehr gefahren und hab jetzt meine alt GPX 600 R (Bj 1989)neu aufgebaut.Da war da schon Welten dazwischen was Fahrwerk und Beschleunigung angeht.

Ich finde ,die GPX fährt für ihr alter sehr gut und man kann schon flott unterwegs sein.Aber ums Heizen gehts doch dabei gar nicht,schon eher um alte Erinnerungen.

Wenn ich 20 Jahre jünger wäre ,würd ich mir auch keine aus den 80er oder 90ern zulegen.Da will man halt was modernes,vollig klar.

 

Beim Motor ist unter 6000 Touren fast gar nix los,das stimmt.Aber ab da bis etwa 11000 geht sie richtig gut( für ihre spärlichen 86 PS).Und 230 Sachen auf der Autobahn fahr ich eh nicht .

Für jemand der Schaltfaul durch die Gegend fahren will (Ortsausgang mit 60 KM/h im Fünften und dann nur aufdrehen) absolut das falsche Bike.Ansonsten läuft der Motor aber ohne Vibrationen völlig ruhig über das ganze Drehzahlband.

 

Und über das Design dieses Bikes brauch man nicht zu streiten,man liebt es oder hasst es.

 

Seltsamerweise ändert sich der persönliche Geschmack aber auch.Vor 20 Jahren fand ich eine GPZ 900 R richtig hässlich und altmodisch.

Inzwischen gefällt mir das Design total und ich bin froh wenn man mal wieder so eine auf der Strasse sieht.

 

Gruss Jürgen


14.07.2015 12:23    |    Duftbaumdeuter44278

kann mir jemand sagen welches model es sich um den kenneichehalter handelt? von wem und art nummer

 

will sowas auch !! :) für meine

 

danke gruß


15.07.2015 16:32    |    JuergenRichter

Das ist ein Selfmade Umbau.

Er hat mit ner Flex oder ner Stichsäge einfach den Kunstoffheckkotflügel seitlich gekürzt. und nur in der Mitte etwas stehen lassen um Kennzeichenbeleuchtung und Nummernschildhalter zu erhalten.


19.07.2015 18:45    |    roeseman

Genau so hab ich es gemacht, allerdings die Kennzeichenhalterung mit nem Aluminiumteil verstärkt, damit nichts wackelt. Alles vernünftig verschraubt und so gabs beim TüV im April grünes Licht.


14.03.2017 17:11    |    roeseman

Umbau 2016/2017: Tacho von einer GPZ 600 auf GPX 600.....passt......Reifendimension geändert...vorne 120er und hinten 150er Bridgestone Batlax BT 45 auf original Felgen.....weisse Blinker.....Modifizierte Federn inne Gabel...... die Saison kann kommen (y)


26.03.2017 11:07    |    JuergenRichter

Der Battlax BT45 ist ein Meilenstein gegenüber den alten Dunlops 205.Die Bridestones kleben wie Pattex auf der Strasse.

Das Geklapper meines Tachos in meiner GPX nervt mich auch bei jeder Fahrt.Ich hab schon mal alles auseinander gelegt,aber nicht rausgefunden wo das Problem ist.Hast du ein Bild ,wie das Cockpit mit deinem GPZ Tacho aussieht?Drehzahlmesser und und alle Anzeigen funktionieren problemlos an der GPX?

Gruss Jürgen


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