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VW Phaeton 3D 3.0 TDI Test

01.06.2014 22:08    |   Bericht erstellt von DAINER

Testfahrzeug VW Phaeton 3D 3.0 V6 TDI 4Motion
Leistung 239 PS / 176 Kw
Hubraum 2967
Aufbauart Limousine
Kilometerstand 72000 km
Getriebeart Automatikschaltung
Erstzulassung 5/2009
Nutzungssituation Privatwagen
Testdauer mehr als 3 Jahre
Gesamtnote von DAINER 4.5 von 5
weitere Tests zu VW Phaeton 3D anzeigen Gesamtwertung VW Phaeton 3D 4.0 von 5
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Einleitung

In früherer Zeit kam nur Mercedes Kombi in Betracht. Dann erhielten wir ein Angebot für einen Citroen C5 Kombi. Die Federung ist einfach wunderbar, Passagiere außer Fahrer schlafen bei langen Reisen nach 5-7 KM tief und fest. Das von Mercedes hätte mehr als das Doppelte gekostet. Allerdings: Die Elektronik ist bei Citroen eine Katastrophe.

Fürderhin und zusätzlich zum Citroen kamen also nur noch Autos in Betracht, die mindestens Luftfederung und eine gewisse Innenraumgröße haben sollten. S-Klasse und BWM 7er fielen wegen ihres "lauten" äußeren Auftritts aus. C6 kam noch in Betracht, siehe aber Elektronik. C5 Kombi neu fiel aus, da nur noch Audi A4-Format. Also kamen Mercedes R mit Airmatic oder Phaeton in Frage. Beim Probesitzen im Mercedes R gefiel den Frauen die Anmutiung des Innenraums nicht. Ich selbst kam der Wagendecke trotz variabler Sitzverstellung gefährlich nahe. Seltsam, bei einer so großen Karosse.

Also Phaeton-Test. Es war wie beim Hosenkauf: Ein Bein rein, sehr schon, angezogen, sitzt, passt, gekauft. Seitdem gleiten wir mit C5 (für große Lasten und im geschäftlichen Betrieb) und Phaeton (fürs Private und Reisen im besten Sinne) mit Understatement und dem Wissen um wirkliche Qualität. Alle Systeme laufen.

Das Auto ist im Ausland völlig unbekannt. In Frankreich nahm ich auf der Fahrt zu Weingütern immer auch Winzer und ihre Familien auf mittleren Strecken mit. Einhellige Reaktion: Man lehnt sich nach erster Unsicherheit, wo man sich befinde, wohlig in die Sessel zurück, fragt leicht verunsichert, was das für ein Auto sei, um dann mehr zu sich als zu anderen zu sagen: Aha, deutscher Luxus. Dannach schweigender Genuss währen der Fahrt und aufmerksames Erstaunen, wenn die Blende zur Lüftungsanlage sich von Geisterhand öffnet und schließt.

Es macht Spass.

Karosserie

5.0 von 5

 

Testkriterien
Platzangebot vorn: eng geräumig
Platzangebot hinten: eng geräumig
Kofferraum: klein groß
Übersichtlichkeit: schlecht gut
Qualitätseindruck: minderwertig hochwertig
Fazit - Karosserie
  • + Raumgefühl und Materialqualität isnd hervorragend
  • - Bei bestimmten Situationen und Drehzahlen

Antrieb

3.5 von 5

 

Testkriterien
Motorleistung: schwach stark
Durchzug: unelastisch elastisch
Drehfreude: zäh agil
Getriebe/Schaltverhalten: schlecht gut
Verbrauch: durstig effizient
Reichweite: gering hoch
Fazit - Antrieb
  • + Bei bestimmten Drehgsazheln Brummen des Motors

Fahrdynamik

4.5 von 5

 

Testkriterien
Wendekreis: groß klein
Beschleunigung: langsam schnell
Lenkung: schwammig direkt
Bremsen: schwach standfest
Fahrverhalten: unausgeglichen ausgeglichen
Kurvenverhalten: unsicher sicher
Wendigkeit: träge agil
Fazit - Fahrdynamik
  • + Ein herrlisches Fahrwerk wie auf Schienen

Komfort

5.0 von 5

 

Testkriterien
Federung (einstellbar): schlecht abgestimmt gut abgestimmt
Sitze vorn: unbequem bequem
Sitze hinten: unbequem bequem
Innengeräusche: laut leise
Bedienung: kompliziert intuitiv
Heizung/Klimatisierung: schwach wirkungsvoll
Fazit - Komfort
  • + Das Klima mit seinen Klimazonen ist hervorragend

Emotion

5.0 von 5

 

Testkriterien
Design: langweilig attraktiv
Temperament (komfortabel): ausbaufähig realisiert
Image: negativ positiv
Fazit - Emotion
  • + Das Understatement ist sein größtes Plus.

Unterhaltskosten

Gesamtfazit zum Test

Aus diesen Gründen kann ich den empfehlen:

In früherer Zeit kam nur Mercedes Kombi in Betracht. Dann erhielten wir ein Angebot für einen Citroen C5 Kombi. Die Federung ist einfach wunderbar, Passagiere außer Fahrer schlafen bei langen Reisen nach 5-7 KM tief und fest. Das von Mercedes hätte mehr als das Doppelte gekostet. Allerdings: Die Elektronik ist bei Citroen eine Katastrophe.

Fürderhin und zusätzlich zum Citroen kamen also nur noch Autos in Betracht, die mindestens Luftfederung und eine gewisse Innenraumgröße haben sollten. S-Klasse und BWM 7er fielen wegen ihres "lauten" äußeren Auftritts aus. C6 kam noch in Betracht, siehe aber Elektronik. C5 Kombi neu fiel aus, da nur noch Audi A4-Format. Also kamen Mercedes R mit Airmatic oder Phaeton in Frage. Beim Probesitzen im Mercedes R gefiel den Frauen die Anmutiung des Innenraums nicht. Ich selbst kam der Wagendecke trotz variabler Sitzverstellung gefährlich nahe. Seltsam, bei einer so großen Karosse.

Also Phaeton-Test. Es war wie beim Hosenkauf: Ein Bein rein, sehr schon, angezogen, sitzt, passt, gekauft. Seitdem gleiten wir mit C5 (für große Lasten und im geschäftlichen Betrieb) und Phaeton (fürs Private und Reisen im besten Sinne) mit Understatement und dem Wissen um wirkliche Qualität. Alle Systeme laufen.

Das Auto ist im Ausland völlig unbekannt. In Frankreich nahm ich auf der Fahrt zu Weingütern immer auch Winzer und ihre Familien auf mittleren Strecken mit. Einhellige Reaktion: Man lehnt sich nach erster Unsicherheit, wo man sich befinde, wohlig in die Sessel zurück, fragt leicht verunsichert,

Gesamtwertung: 4.5 von 5
Das Testfahrzeug erhielt im Test durchschnittlich 4.5 von 5 möglichen Sternen
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