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VW Phaeton 3D 3.0 TDI Test

07.07.2013 21:51    |   Bericht erstellt von AlbertDunker

Testfahrzeug VW Phaeton 3D 3.0 V6 TDI 4Motion
Leistung 239 PS / 176 Kw
Hubraum 2967
Aufbauart Limousine
Kilometerstand 79000 km
Getriebeart Automatikschaltung
Erstzulassung 8/2009
Nutzungssituation Privatwagen
Testdauer einige Monate
Gesamtnote von AlbertDunker 4.5 von 5
weitere Tests zu VW Phaeton 3D anzeigen Gesamtwertung VW Phaeton 3D 4.0 von 5
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Einleitung

Ich bin vorher 10 Jahre Volvo (V70 und S70) gefahren und war mit der Verarbeitung und dem Platzangebot immer sehr zufrieden, aber mein Phaeton legt da noch eins drauf. Da ich erst seit 4 Monaten meinen "Dicken" habe, kann ich nicht viel sagen außer, dass ich immer noch begeistert bin, wenn ich einsteige und ihn fahren darf. Die Zukunft wird es zeigen, ob mein erster Eindruck so bleibt...

Galerie

Karosserie

5.0 von 5

Ich habe schon viele Autos gefahren, aber dieses Fahrzeug ist bis jetzt das Beste.

Testkriterien
Platzangebot vorn: eng geräumig
Platzangebot hinten: eng geräumig
Kofferraum: klein groß
Übersichtlichkeit: schlecht gut
Qualitätseindruck: minderwertig hochwertig
Fazit - Karosserie
  • + Gott sei Dank, habe ich eine Rückfahrkamera und die Sensoren. Sonst wäre das Einparken etwas schwierig.
  • - Ich vermisse die umklappbaren Sitzbänke aus meinem Volvo S70. :-(

Antrieb

3.5 von 5

Im Stadtverkehr und auf der Landstraße fahre ich täglich ca. 90km mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 9,5-10l. Auf meiner Rückfahrt von Berlin nach Hause (500km) hatte ich einen Durchschnittsverbrauch von nur 7,2L

Testkriterien
Motorleistung: schwach stark
Durchzug: unelastisch elastisch
Drehfreude: zäh agil
Getriebe/Schaltverhalten: schlecht gut
Verbrauch: durstig effizient
Reichweite: gering hoch
Fazit - Antrieb
  • + Der 3l TDI mit 240 PS ist für meine Belange die optimale Motorisierung.
  • - In der Stadt muss ich 60 Fahren, damit er in den 5. Gang schaltet um ihn dann wieder auf 55 abzubremsen. Außerorts ist meistens Temp 70 (Landstraße) und ich muss erst auf 80 beschleunigen, damit er in den 6. schaltet und wieder auf 75 abbremsen.
  • - Verbrauch sind für 2,4t, ständig eingeschalteter Klimaautomatik, Automatikgetriebe und Allrad sind 10 Liter i.O. - trotzdem nicht ganz zeitgemäß

Fahrdynamik

4.0 von 5

Ich musste auf der Autobahn bei Tempo 230 eine Vollbremsung auf 100 machen, weil so ein I.... ohne Blinker auf die linke Seite fuhr. Das war schon recht knapp. Aber der aktive Bremsassistent und der Radarabstandswarner funktionierten 1A. Mit meinem Volvo hätte es wohl geknallt.

Testkriterien
Wendekreis: groß klein
Beschleunigung: langsam schnell
Lenkung: schwammig direkt
Bremsen: schwach standfest
Fahrverhalten: unausgeglichen ausgeglichen
Kurvenverhalten: unsicher sicher
Wendigkeit: träge agil
Fazit - Fahrdynamik
  • + Für die Größe einen sehr kleinen Wendekreis

Komfort

4.5 von 5

 

Testkriterien
Federung (einstellbar): schlecht abgestimmt gut abgestimmt
Sitze vorn: unbequem bequem
Sitze hinten: unbequem bequem
Innengeräusche: laut leise
Bedienung: kompliziert intuitiv
Heizung/Klimatisierung: schwach wirkungsvoll
Fazit - Komfort
  • + Federung: Top, nur Schlaglöcher nimmt er ziemlich hart.
  • + Sitze vorn: ich habe die 18 Wege-Sitze mit Sitzheizung und -kühlung, Massage. Nach 2 Bandscheibenvorfällen auch nach längeren Fahrten absolut entspannend.
  • + Klima: nach 500m kühlt die Klimaanlage schon kräftig
  • - Bedienung: Drehschalter für den Außenspiegel. Sollte einen separaten Schalter haben für die Spiegelheizung/automatisches einklappen beim Parken.

Emotion

4.5 von 5

 

Testkriterien
Design: langweilig attraktiv
Temperament (komfortabel): ausbaufähig realisiert
Image: negativ positiv
Fazit - Emotion
  • + Design: Für mich ist das Design sehr gelungen. Wenn man den "Dicken" mal beim einkaufen durch Zufall mal neben eine Passat Limo stellt, wirkt der Passat wie ein Kleinwagen (was er definitiv nicht ist).
  • + Image: Gerade weil er kein Image hat, bzw. nicht viele diesen Wagen kennen, fahre ich ihn.

Gesamtfazit zum Test

Aus diesen Gründen kann ich den empfehlen:

VW hat es hier 2002 geschafft ein Auto auf den Markt zu bringen, der seines Gleichen sucht. Andere Nobelmarken mussten erst nachlegen um mithalten zu können. Inzwischen sind Mercedes/Audi/BMW in vielen Dingen wieder vorne. Technisch gesehen gibt es da einige Innovationen, wo VW sich ruhig etwas abschauen kann. Warten wir 2014/15 ab....

Trotzdem ist die Qualität der Verarbeitung, die Ausstrahlung der GMD sowie der Fahrkomfort überzeugend. Vor 30 Jahren hat mein Vater geschwärmt von dem AUDI 100 5E und sagte mir dazu: "Das ist der Mercedes des kleinen Mannes." Inzwischen, nach 30 Jahren, gehören der A6/A8 Q7 zu Oberklasse und brauchen sich auch nicht vor Mercedes oder BMW zu verstecken. VW braucht vielleicht noch 20 Jahre. Aber das Volkswagenimage bleibt vorerst: der Wagen für das Volk. - Die Chinesen sehen das anders -

Anders herum sieht man jedoch auch, wie die Innovationen im Phaeton in der Mittelklasse nach 10 Jahren Stück für Stück übernommen wurden. Dadurch kam es zumindest zu einer Aufwertung der Mittelklasse.

Gesamtwertung: 4.5 von 5
Das Testfahrzeug erhielt im Test durchschnittlich 4.5 von 5 möglichen Sternen
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Kommentare: 0

22.09.2016 21:08    |    soare

Genau das was ich denke wenn ich den Test lese,beschreibt es perfekt.

 

Danke mfg Willibald


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