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VW Golf 7 2.0 TDI Join Plus Test

07.12.2019 22:26    |   Bericht erstellt von GasHamster

Testfahrzeug VW Golf 7 (AU/5G) 2.0 TDI
Leistung 150 PS / 110 Kw
Hubraum 1968
Aufbauart Schrägheck
Kilometerstand 13500 km
Getriebeart Handschaltung
Erstzulassung 7/2018
Nutzungssituation Privatwagen
Testdauer einige Monate
Gesamtnote von GasHamster 4.0 von 5
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Einleitung

 

Galerie

Karosserie

3.5 von 5

 

Testkriterien
Platzangebot vorn: eng geräumig
Platzangebot hinten: eng geräumig
Kofferraum: klein groß
Übersichtlichkeit: schlecht gut
Qualitätseindruck: minderwertig hochwertig
Fazit - Karosserie
  • + Durchwegs gute Qualität
  • + Deutlich steifere Karosserie im Vergleich zu Golf 6
  • + Hochwertiger Innenraum --> geschäumte Instrumententafel, kaschierte Türbrüstungen
  • + Wenige spritzblanke Oberflächen im normalen Sicht-/Griffbereich
  • - Bei schlechter Straße klappern aus dem Brillenfach
  • - Bei lauter Musik Vibrationen in Türen
  • - Hinterachse recht laut beim Überfahren von Unebenheiten/Gullydeckeln

Antrieb

4.0 von 5

Kommentar 1:

Die Übersetzung des Getriebes für Innerorts fahren nicht optimal.

Bei 50 km/h:

3. Gang 1800 U/min --> dreht zu hoch, deshalb recht laut

4. Gang 1100 U/min --> dreht zu niedrig deshalb brummig, keine Elastizität

 

Kommentar 2:

Achtung, Jammern auf hohem Niveau!

 

Die angegebenen Verbrauchswerte sind real nicht zu erreichen. Mit meinem vorherigen Golf 6 1.2 Tsi war es kein Problem die angegebenen 5.2l zu erreichen und zu unterbieten.

 

Der Golf 7 2.0 TDI ist angegeben mit 4.3l kombiniert.

Durchschnittsverbrauch:

Im Sommer laut BC 4,5l; real 4,8l

Im Winter laut BC 4,8l; real 5,2l

Testkriterien
Motorleistung: schwach stark
Durchzug: unelastisch elastisch
Drehfreude: zäh agil
Getriebe/Schaltverhalten: schlecht gut
Verbrauch: durstig effizient
Reichweite: gering hoch
Fazit - Antrieb
  • + Getriebe schaltet sich sehr gut
  • + Durchzugsstark
  • + Gute Höchstgeschwindigkeit: 230km/h nach Tacho leicht bergab.
  • - Anfangs Dröhnen unter 1400 U/min --> Verbesserung durch Einstellen Heckklappe
  • - 4. Gang zu lang übersetzt (siehe Kommentar 1)
  • - Verbrauch um Vergleich zu hoch (siehe Kommentar 2)
  • - Motor allgemein etwas brummig (Vergleich 120d merklich ruhiger)
  • - Tankinhalt mit 50l kleiner als im Golf 6
  • - DPF regeneriert oft: ca alle 300-500km

Fahrdynamik

4.5 von 5

 

Testkriterien
Wendekreis: groß klein
Beschleunigung: langsam schnell
Lenkung: schwammig direkt
Bremsen: schwach standfest
Fahrverhalten: unausgeglichen ausgeglichen
Kurvenverhalten: unsicher sicher
Wendigkeit: träge agil
Fazit - Fahrdynamik
  • + durchwegs gutes Fahrverhalten

Komfort

4.0 von 5

Ich habe die Comfortsitze, kann aber allgemein eher zu den deutlich besseren Ergo-Active Sitzen raten.

Testkriterien
Federung (komfortabel): schlecht abgestimmt gut abgestimmt
Sitze vorn: unbequem bequem
Sitze hinten: unbequem bequem
Innengeräusche: laut leise
Bedienung: kompliziert intuitiv
Heizung/Klimatisierung: schwach wirkungsvoll
Fazit - Komfort
  • + guter Zuheizer bei <5°C
  • + Geringe Windgeräusche
  • + Alles ist da wo man es erwartet (generelle Bedienung)
  • + Fahrwerk deutlich straffer als Golf 6
  • - Bedienung per Touchscreen nicht optimal
  • - Fahrwerk teilweise zu unruhig (Unebenheiten, Gullydeckel)
  • - Hinterachse recht laut beim Überfahren von Unebenheiten

Emotion

4.5 von 5

 

Testkriterien
Design: langweilig attraktiv
Temperament (komfortabel): ausbaufähig realisiert
Image: negativ positiv
Fazit - Emotion
  • + Gelungenes Design im Facelift (R-line sieht noch besser aus)
  • - Einer von vielen Gölfen, man verschwindet in der Masse

Gesamtfazit zum Test

Aus diesen Gründen kann ich den empfehlen:

Wer ein solides Auto für die Langstrecke sucht ist hier genau richtig.

Typisch Golf findet man sich in dem Auto sofort zurecht. Es ist alles genau da wo man es erwartet.

 

Ausstattung ist zu Empfehlen:

  • Ergo Aktiv Sitze
  • DLA/ALS Adaptives Fernlicht funktioniert sehr gut. Möchte es nicht mehr vermissen
  • Abstandsassistent - auch für den Handschalter empfehlenswert.
  • Active Info Display - Ich habe es zwar nicht, aber für 500€ Aufpreis bietet es einen großen Mehrwert an Anpassbarkeit und Funktionalität im Cockpit
  • Spurwechselassistent - wer viel auf der Autobahn unterwegs ist sollte den dazu nehmen
  • DiscoverPro - Höhere Auflösung und deutlich flüssigere Darstellung als im DM --> nachteil: keine Knöpfe mehr, alles läuft über Menü/Homescreen
Aus diesen Gründen kann ich den nicht empfehlen:

Ausstattung die man nicht braucht:

  • Rückfahrkamera: Eigentlich überflüssig, PDC und Spiegel reichen normalerweise aus.
  • MFA Premium - selber Inhalt wie auf dem MFA+ nur etwas schönere Darstellung
Gesamtwertung: 4.0 von 5
Das Testfahrzeug erhielt im Test durchschnittlich 4.0 von 5 möglichen Sternen
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