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Toyota Starlet 5 (P9) 1.3 Test

21.02.2018 15:59    |   Bericht erstellt von DMCKITT

Testfahrzeug Toyota Starlet 5 (P9) 1.3
Leistung 75 PS / 55 Kw
Hubraum 1332
Aufbauart Schrägheck
Kilometerstand 210000 km
Getriebeart Handschaltung
Erstzulassung 4/1998
Nutzungssituation Privatwagen
Testdauer mehr als ein Jahr
Gesamtnote von DMCKITT 3.5 von 5
weitere Tests zu Toyota Starlet 5 (P9) anzeigen Gesamtwertung Toyota Starlet 5 (P9) 4.0 von 5
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Einleitung

Der Starlet ist unbekannt und unauffällig. Ein kleiner Stadtflitzer ohne großen Prunk. Doch ich wollte vor allem eins: Ein zuverlässiges und günstiges Auto. Der Starlet war genau das.

Ich schreibe diesen Testbericht, da ich überzeugt davon bin, dass dieses Auto (trotz der ein oder anderen Macke) durchaus mehr Beachtung verdient und gerade für Anfänger einen Blick wert ist.

Karosserie

3.0 von 5

Die Karosserie ist denkbar simpel gehalten, eigentlich ließe sich das zusammenfassen mit: Motor vorne, Windschutzscheibe, dahinter Amaturenbrett und Lenkrad. Ein Schaltknauf, eine Handbremse, zwei Sitze und hinten eine Rücksitzbank mit einem Kofferraum dahinter.

 

Das Platzangebot ist wahrscheinlich das größte Problem was dieses Auto hat. Und jeder mit über 1,85 m Körpergröße wird Mühe haben, komfortabel auf den Vordersitzen Platz zu nehmen. Für mich, als 1,65 m Zerg war das aber optimal. Dennoch bieten die Vordersitze nur wenig Einstellungsmöglichkeiten, um den Platz noch etwas effektiver nutzen zu können. Vor und zurück schieben, Lehne kippen. Das wars.

Die Rücksitzbank ist jedoch wahrscheinlich für Menschen ohne Beine konstruiert. Während man hinter mir als sehr kleinem Fahrer noch einigermaßen eine Person platzieren konnte, war ein etwas größerer Beifahrer genug, um den hinteren, rechten Platz komplett seinen eigentlichen Sinn zu nehmen. Hier kann dann niemand mehr sinnvoll einige km sitzen (vielleicht ja mal 1 km durch die Ortschaft, mehr ist nicht empfehlenswert)

Doch wo Schatten ist, da ist auch Licht: Der Kofferraum ist, für das sonst sehr kleine Fahrzeug ordentlich und man kann damit einiges Transportieren. Für die wöchentlichen Einkäufe oder einen Urlaub einer einzelnen Person mehr als ausreichend. Richtig viel Platz hat man bei umgeklappter Rücksitzbank, bei welcher eine Ebene Fläche entsteht und die Sitzfläche der Rückbank nach vorne geklappt wird. Das sichert Ladung davor, in den Fahrerraum zu rutschen... Sehr praktisch. In dieser Einrichtung passen Problemlos 4 Felgen mit Reifen hinein oder ein ganzer 4 Zylinder M43B19 BMW Motor (wobei man noch genug Platz hat, ihn dort auch zu zerlegen).

Noch etwas sehr positives ist die Übersichtlichkeit. Man hat mit einer Kopfdrehung alles um das Auto im Blick. Keine dicken Säulen versperren einem die Sicht, der gerade Kofferraum lässt einen das Auto hinten super einschätzen. Ich hatte nicht ein mal (egal in welcher Situation) das Gefühl, nicht das gesamte Auto überblicken zu können. Das empfand ich als sehr angenehm und kannte dies bisher von keinem anderen Fahrzeug.

 

Nun zur Qualität... Das ist schwierig zu beurteilen, ist das Auto zum Zeitpunkt des Kaufes auch schon fast 20 Jahre alt gewesen. Doch es war nichts abgegriffen, die Polster sahen noch absolut top aus. Der Qualitätseindruck des Innenraums ist gerade mit der Carat-Ausstattung (die höchste, die es in Deutschland gab) gar nicht schlecht. Das Plastik wirkte nicht sehr billig, nichts knackte oder passte nicht mehr.

Außen spielt jedoch eine andere Musik. Spaltmaße passen nicht immer, so war bei meinem der Spalt der Motorhaube links wesentlich kleiner als rechts. Das Blech ist dünn, man kann es mit bloßer Hand eindrücken (springt aber wieder zurück in seine Form) die Farben bleichen schnell aus, die Chromverzierungen blättern gerne ab und wirken billig.

Testkriterien
Platzangebot vorn: eng geräumig
Platzangebot hinten: eng geräumig
Kofferraum: klein groß
Übersichtlichkeit: schlecht gut
Qualitätseindruck: minderwertig hochwertig
Fazit - Karosserie
  • + Großes Ladevolumen bei umgeklappter Rücksitzbank
  • + Super übersichtlich
  • + Innenraumqualität beim Carat bemerkenswert gut
  • - Fond nutzlos
  • - auch Vorne wenig Platz
  • - billige Chromapplikationen

Antrieb

4.0 von 5

Dieses Auto zieht! Und zwar ordentlich. Für diese Fahrzeugklasse, das Baujahr und den kleinen Motor kommt ordentlich Leistung bei Benutzung des Gaspedals. So mancher älterer 3er BMW schaut nicht doof aus der Wäsche, wenn man deutlich schneller auf 100 sprintet als er. Alles, was man im Alltag braucht, also Geschwindigkeiten bis 140 km/h schafft der Kleine in bemerkenswert kurzer Zeit. Ich hatte selbst voll beladen nie das Gefühl, nicht genug Leistung für den Alltag zu haben. Und ich bin da durchaus empfindlich. Der Starlet hatte in meinem Freundeskreis sich schnell einen Namen als "Rennsemmel" oder "Powernussschale" gemacht. Gemessen: 0-100 in 9,8s ohne Ersatzrad und nahezu leerem Tank. Im normalen Zustand: 10,5s - Für die Fahrzeugklasse beachtlich.

Aber auch elastisch von 80 auf 120 geht der Kleine gut und lässt nur selten Wünsche offen. Nur unter starker Beladung schwächelt er hier.

 

Auf der Autobahn ist jedoch Schluss mit lustig. Jenseits der 140/150 km/h wird es zäh und man merkt, dass das 75PS-Aggregat an seine Grenzen stößt. Hält man jedoch am Bleifuß fest und wartet geduldig, so kann er durchaus mit bis zu 202 km/h (GPS Messung!) über die Bahn fliegen. Empfehlenswert ist dies aber in keinster Weise, läuft der Motor da schon in den Begrenzer und die Spiegel klappen sich wegen dem hohen Luftwiderstand von selbst an. (Mal von starken Vibrationen, extremer Lärmbelästigung und nahezu unkontrollierbarem Fahrverhalten ab 195 abgesehen...)

 

Das Getriebe macht Spaß. Es ist ordentlich übersetzt und die Schaltwege sind kurz, Gangwechsel gehen schnell und sauber von der Hand, meist ohne zu hacken.

 

Nun kommt die Leistung zu einem Preis: Zwar kann man den Starlet mit unter 6l/100km fahren, das benötigt jedoch einen sehr sanften Gasfuß, vorrausschauendes Fahren und 80 km/h hinter einem LKW.

Ansonsten kommt man mit 6,5l/100 km hin. Die Autobahn killt jedoch den Verbrauch komplett. 150 km mit 170-180 km/h lässt rechnerisch den Verbrauch auf 11l/100km ansteigen. Mein Durchschnitt lag meist etwa bei 7,5l/100km, wobei ich einen Mix aus Überland, Autobahn und Stadtverkehr gefahren bin. Verbrauch ist in Ordnung, aber doch recht hoch, was aber wohl an der alten Technik liegt, die hier verbaut ist.

Die Reichweite ist für den Alltag ausreichend. 400-500 km kommt man mit einer Tankfüllung durch den Alltag, auf der BAB sollte nach 350 km die Tankstelle angesteuert werden. Zu gering, wie ich finde. 45l passen in den Tank, doch fehlt eine Reserveleuchte und die Tankanzeige ist sehr unpräzise. Während sie die erste Hälfte etwa 300 km braucht, ist die zweite Hälfte nach nur 100-150 km weg. Auch schwankt die Anzeige nach der Fahrweise... Demnach habe ich mich nie getraut, wirklich heraus zu finden, wie weit ich mit einer Tankfüllung komme.

Testkriterien
Motorleistung: schwach stark
Durchzug: unelastisch elastisch
Drehfreude: zäh agil
Getriebe/Schaltverhalten: schlecht gut
Verbrauch: durstig effizient
Reichweite: gering hoch
Fazit - Antrieb
  • + Sehr gute Beschleunigung bis 140 km/h
  • + ordentliche Elastizität
  • + knackiges Getriebe
  • + Hohe Endgeschwindigkeit
  • - Schwächelt ab 160 km/h
  • - Ungenaue Tankanzeige führt zu niedrigen Reichweiten
  • - Verbrauch wegen alter Technik erhöht

Fahrdynamik

4.0 von 5

Das Auto ist, wie bei der Größe und dem Gewicht zu erwarten sehr agil, der Wendekreis klein. Es fährt sich zum Teil wie ein Gokart, neigt aber bei zu heftigen Manövern dazu, Kopflastig zu werden, was aber wirklich nur bei viel zu hohen Kurvengeschwindigkeiten passiert. Wenn man ordentlich fährt, kommt richtiges Rally-Feeling auf. Das Auto neigt kaum zum Ausbrechen oder Untersteuern, man kann es aber gewollt zum ausbrechen bringen. Untersteuern lässt sich einfach vermeiden. Die Lenkung ist zwar (mit Servolenkung) sehr weich und leichtgänig, aber trotzdem sehr direkt. Hier sollte man vorsichtig sein, denn gerade bei hohen Geschwindigkeiten kann man sehr leicht das Lenkrad drehen und somit stärker einlenken als gewollt. Das führt aber zu einem Fahrverhalten, welches sich stets kontrolliert und direkt anfühlt.

Die Bremsen sind, je nach Zustand sehr griffig und bringen das Auto in Gefahrensituationen schnell zum Stehen. Das ABS ist jedoch etwas träge und benötigt etwas, um einzugreifen.

 

Zur Beschleunigung siehe Kapitel "Antrieb"

 

Alles in Allem kann man den Kleinen sehr sportlich und agil über die Straßen bewegen und neigt nur bei absoluter Übertreibung zu kopflastigem verhalten oder Untersteuern. Übersteuern kann man nur gewollt oder bei Glätte herbeiführen. Es ist Gutmütig und verzeiht den ein oder anderen Fahrfehler konsequenzlos.

Testkriterien
Wendekreis: groß klein
Beschleunigung: langsam schnell
Lenkung: schwammig direkt
Bremsen: schwach standfest
Fahrverhalten: unausgeglichen ausgeglichen
Kurvenverhalten: unsicher sicher
Wendigkeit: träge agil
Fazit - Fahrdynamik
  • + Sehr knackig und direkt zu fahren
  • + agil
  • + verzeiht Fahrfehler
  • - Wird bei extremen Kurvenfahrten kopflastig
  • - ABS reagiert spät

Komfort

3.5 von 5

Komfort... Dieses Auto ist nicht auf Komfort ausgelegt. Und das merkt man. Die Federung ist nicht sonderlich hart, aber als komfortabel würde ich sie nicht beschreiben. Pflastersteinstraßen spürt man recht deutlich, Bodenwellen auf der Autobahn auch. Die Sitze sind, zumindest im Carat, erstaunlich bequem und auch nach 6h durchfahren (ohne Pause) hatte ich keine Probleme mit den Sitzen. Die Rückbank ist unglaublich bequem und macht dem Audi A6, den ich vorher hatte Konkurenz. Es sei hier aber nochmal erwähnt, dass das alles nicht für große Personen gilt, denn diese finden wohl allgemein keine bequeme Haltung.

 

Die Geräuschentwicklung ist, natürlich durch die Fahrzeugklasse bedingt, recht hoch, für diese Klasse jedoch dennoch mehr als akzeptabel. Geschwindigkeiten bis 80 sind hier noch recht angenehm, ab 120 geht sowohl das Motorgeräusch als auch das Straßengeräusch auf die Ohren. Ab 160 ist eine Unterhaltung nicht mehr sinnvoll möglich, denn Windgeräusche übertönen fast sogar den Motor. 180+ ist dabei kaum noch aus zu halten, denn das Radio kann dann nur auf maximaler Stufe noch die Fahrgeräusche übertönen. Nicht sehr gut, aber verglichen mit dem Honda Jazz von 2004 oder dem Ford Fiesta 1999 immer noch Welten besser, ab denen man schon bei 120 denkt, man würde auf einem Rasenmäher fahren.

 

Die Bedienung ist simpel, denn es gibt kaum etwas. Licht, Blinker, Scheibenwischer und Wischanlage (wobei hier mal erwähnt wäre, dass der Starlet keine Antippfunktion der Scheibenwischer hat und man so auch für ein mal wischen die erste Stufe wählen muss) befinden sich an der Lenksäule, wie bei nahezu allen Japanern. Die Lüftungskontrollen in der Mitte sind ebenso simpel: Ein Hebel steuert die Gebläsestufe, ein Regeler stellt warm vs. kalt ein, ein weiterer, aus welcher Öffnung die Luft kommen soll. Ein Knopf aktiviert und deaktiviert die Klimaanlage. Die elektrischen Fensterheber sind (insofern vorhanden) ebenso simpel, haben jedoch keine Automatik eingebaut. Schade: Es gibt keine elektrisch verstellbaren Spiegel im Starlet, somit ist das nervig zu bedienen. Und viel mehr Bedienelemente gibt es nicht in diesem Fahrzeug. Ein Knopf am Tacho setzt den Tageskilometerzähler zurück.

 

Die Kühl bzw. Heizleistung der Kabine ist eher mau. Sie tut zwar was sie soll, ist jedoch sehr Geschwindigkeitsabhängig und ab gewissen Geschwindigkeiten benötigt man keine Lüfter mehr. Die Heizung braucht einen Moment, bis sie arbeitet und die Heizleistung ist jetzt nichts besonderes. Die Kühlleistung der Klimaanlage ist ausreichend, das offene Fenster war aber wesentlich öfter mein Mittel der Wahl. Zusammengefasst würde ich die Temperaturregalung aber als Zweckmäßig, aber nicht überragend bezeichnen, sollte aber für jeden ausreichen.

Testkriterien
Federung (komfortabel): schlecht abgestimmt gut abgestimmt
Sitze vorn: unbequem bequem
Sitze hinten: unbequem bequem
Innengeräusche: laut leise
Bedienung: kompliziert intuitiv
Heizung/Klimatisierung: schwach wirkungsvoll
Fazit - Komfort
  • + Sehr bequeme Fond-Bank im Carat
  • + Deutlich bequeme Sitze im Carat
  • + sehr simple Bedienung
  • - Gerade bei hohen Geschwindigkeiten laut
  • - Das Fahrwerk könnte entweder härter oder konfortabler sein, so ist es mau
  • - Heizung und Klima reichen zwar, könnten aber auch mehr Power vertragen

Emotion

3.0 von 5

Nun, emotional kann ich nicht objektiv sein, versuche es aber: Das Auto ist vom Design nicht gerade was besonderes oder ein Augenschmaus. Es ist halt ein Kleinwagen wie jeder andere und wird auch schnell von Leuten ohne Ahnung mal mit einem Nissan Micra verwechselt. Es ist schlicht und simpel. Halt Zweckgebunden, wie es damals bei Toyota sowieso üblich war.

Auch das Image des Starlets ist nichts besonderes, denn kaum jemand kennt das Auto näher als "vielleicht mal auf der Straße gesehen", dafür aber unter Starletfahrern sehr beliebt und jeder, der mal eine Runde mit fährt, wird schnell sehen, dass dieses oft übersehene Auto durchaus einen zweiten Blick wert ist. Viele Fahrer oder Exfahrer würden ihn empfeheln, alle anderen kennen ihn nicht. Somit ist das Image halt kaum vorhanden. Man kann aber stets seine Freunde beeindrucken mit dem, was in dem kleinen steckt.

Was dem doch sehr sportlichen Temperament geschuldet ist. Er zieht super an und macht Spaß zu fahren, Punktabzug gibt es von mir aber für das Fahrwerk und die Sitze, die für richtige Sportlichkeit mehr seitenhalt benötigen würden.

Testkriterien
Design: langweilig attraktiv
Temperament (sportlich): ausbaufähig realisiert
Image: negativ positiv
Fazit - Emotion
  • + Temperamentvoll sportlich dank gutem Anzug und "Wow"-Effekt
  • - Nichts besonderes
  • - Unbekannt

Unterhaltskosten

KFZ-Steuer pro Jahr 100-200 Euro
Verbrauch auf 100 km 6,5-7,0 Liter
Inspektionskosten pro Jahr bis 100 Euro
Gebrauchtwagengarantie keine vorhanden
Werkstattkosten pro Jahr bis 200 Euro
Versicherungsregion (PLZ) 23966
Haftpflicht bis 200 Euro (70%)
Teilkasko bis 50 Euro
Außerplanmäßige Reparaturkosten Innenraum/Lüftung/Klimatisierung - Armaturenbrett (15 €)

Gesamtfazit zum Test

  • + Absolut Problemfrei, Spitzenreiter der Pannenstatistik
  • + Super Anzug
  • + Günstige Versicherung (niedrigste Stufe) und Steuern halten sich in Grenzen (Euro2)
  • + Günstig in der Anschaffung (ab 800€ gibt es gut erhaltene Exemplare)
  • + Anfängerfreundlich und agil
  • - Kaum Luxus
  • - Unbekannt und damit kein Image
  • - Kaum Platz im Innenraum
Aus diesen Gründen kann ich den empfehlen:

Ich kann eigentlich jedem das Auto empfehlen, oder es zumindest mal an zu schauen. Sie sind billig und dafür bieten sie alles was man braucht, wenn man nicht viel Luxus benötigt, oder einen besonderen Eindruck benötigt.

Man bekommt hier einen sehr guten Kleinwagen, der gerne mal den ein oder anderen BMW versenken kann, sehr gut zu kontrollieren ist und absolut ohne Probleme daher kommt.

Eine defekte Tacholampe war alles, was ich an ihm machen musste, bevor der Simmerring ist leider verabschiedet hatte, was wohl einfach auf Laufleistung zurück zu führen ist. Der Motor läuft unter schlechtesten Bedingungen, notfalls sogar mit Diesel.

 

Wer also ein problemfreies, günstiges Auto sucht, zum Beispiel als Fahranfänger, und dabei nicht komplett auf Agilität und Anzug verzichten möchte, ist hier sehr gut beraten.

Aus diesen Gründen kann ich den nicht empfehlen:

Nicht empfehlen würde ich den Starlet vor allem großen Personen. Der Platz im Innenraum ist deutlich knapp bemessen und man sollte überlegen ob es für einen passt. Rein setzen und ausprobieren ist angesagt.

Auch wenn ich Anzug und Co hier sehr gut betitel, ist der Starlet kein Sportwagen, wer also hier ein Handling und Beschleunigungswunder erwartet, sollte wohl doch weiter suchen. Auch Leute, die viel Wert auf Äußerlichkeiten und Image legen, sollten vielleicht eher zu etwas anderem greifen, denn den ein oder anderen doofen Spruch muss man sich für die Reisschüssel gefallen lassen.

Auch Luxusfanatikern, die sämtlichen Schnick Schnack wünschen ist ab zu raten. Die Carat Ausstattung ist mit ABS, Beifahrerairbag, elektrischen Fensterhebern und Klima die beste Ausstattung, was nun nicht gerade üppig ist.

Gesamtwertung: 3.5 von 5
Das Testfahrzeug erhielt im Test durchschnittlich 3.5 von 5 möglichen Sternen
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