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Renault Scenic 3 (JZ) 1.6 Test

04.02.2017 16:07    |   Bericht erstellt von VincentVEGA_

Testfahrzeug Renault Scenic 3 (JZ) 1.6
Leistung 110 PS / 81 Kw
Hubraum 1598
Aufbauart Van
Kilometerstand 75000 km
Getriebeart Handschaltung
Erstzulassung 1/2011
Nutzungssituation Privatwagen
Testdauer einige Monate
Gesamtnote von VincentVEGA_ 3.5 von 5
weitere Tests zu Renault Scenic 3 (JZ) anzeigen Gesamtwertung Renault Scenic 3 (JZ) 3.5 von 5
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Einleitung

Das Fahrzeug wurde zum Verheizen im Außendienst angeschafft.

Daher war es auch egal, dass der Wagen bei der Übernahme verkratzt, verbeult und verdreckt war. Die Wahl fiel auf den Scenic, da der Wertverlust bei Renault ohnehin recht groß ist, die vielen Kilometer somit nicht mehr ganz so weh tun. Am Messestand verschluckt er sich nicht, und für das Geld, was so ein Scénic kostet, ist auch annehmbare Ausstattung drin. Kleiner Benziner im Vertreterauto, das ist nur so geschehen, da von dem ausgereiften Sauger wenige Defekte zu erwarten sind. Das ist mir bei diesem Übergangsauto wichtiger als geringer Langstreckenverbrauch.

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Karosserie

3.5 von 5

Von einem Mégane Plüs, ähm, Scénic erwarte ich gute Platzverhältnisse, es ist ja schließlich ein Van. Während man vorne manierlich thront, sind die hinteren Platzverhältnisse eher etwas enttäuschend für diese Fahrzeugklasse. Man sitzt dort zwar sehr hoch und überblickt das ganze Auto, doch die Sitzflächen sind zu kurz und der Knieraum ist winzig, vielleicht auch eine Schuld des Klapptisches, ich habe nur hinten rechts Probe gesessen. Eventuell ist links, wo es nur eine kleine Tasche gibt, etwas mehr Luft.

 

Dafür gefällt der Kofferraum, der vor keiner alltäglichen Aufgabe kapitulieren muss. Da ich keine Kinder habe, aber zu Messen eine Menge transportiert werden muss, kann ich mit diesem Missverhältnis gut leben. Volle Punktzahl staubt das Gepäckabteil auch wegen der Variabilität an, die jeden Standard-Kompakten bügelt. Umklappen, nach vorn kippen oder sogar ausbauen - die Rücksitze im Scenic sind sich für keine Schandtat zu fein.

 

Die Übersichtlichkeit ist an sich nicht schlecht, für einen Van, der ja nun üblicherweise große Fenster hat, auch nicht herausragend. Während man die uneinsehbare Motorhaube recht schnell abschätzen kann, ist beim Ausparken aus Querparklücken die breite C-Säule hinderlich, im schlimmsten Fall lässt dann ein Radler sein Leben. Ein Grund, warum ich lieber rückwärts einparke, aber dafür regelmäßig Strafzettel kassiere...

 

Über was muss ich hier noch reden? Ach ja, die Qualität. Die ist typisch französisch, eher etwas lässiger. Bei Übernahme strekte die Verriegelung der Fahrertür, das Schloss war defekt. Kostenpunkt in der Werkstatt: 400 Euro. Die Bremsen quietschen, irgendwas klappert immer, und über die Haltbarkeit diverser Tastenbeschichtungen spricht das Bild in dieser Rubrik. Die Hauben und Türen schließen mit einem schepperigen "Schprr", dafür sehe ich überwiegend anständige Spaltmaße, und so manche Konstruktion scheint stabil, so ist z.B. die Armlehne überhaupt nicht labberig, das Lederlenkrad fühlt sich auch wie eins an. Im Gegenzug sind die Türfangbänder gnadenlos unterdimensioniert, vorne knacken sie heftig. Klar, die großen Türen wiegen ja auch was. Warum also die Mégane-Teile verstärken?

 

Der Renault ist also wahrlich kein Auto für Qualitätsfetischisten, eine katastrophale Klapperkiste, wie das Franzosenklischee noch heute besagt, ist er allerdings auch nicht.

 

Das Auto mag vielleicht nicht mit deutschem Perfektionsanspruch konstruiert sein, dafür steckt es voller schlauer Details. Große Türfächer, die auch Flaschen halten, doppelter Innenspiegel mit Blick auf hinten rechts (wo das Kind meistens sitzt), riesiges Fach in der MAL für allen möglichen Mist, serienmäßige Rollos hinten, Klapptisch HR (wenn das Kind auf langen Fahrten malen, basteln oder sonstwas möchte) und eben der hochvariable Kofferraum. Mit Wendematte, falls dreckige Botten oder ein nasser Bello hinein müssen. Danach Bälger zur Verwandschaft abschieben, Sitze raus, Fahrräder ohne lästige Demontage des Vorderrads rein, und ab in die sportliche Zweisamkeit. All das ergibt ein rundes Bild, denn hier wurden sich wirklich Gedanken um die Anforderungen der Zielgruppe gemacht.

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Testkriterien
Platzangebot vorn: eng geräumig
Platzangebot hinten: eng geräumig
Kofferraum: klein groß
Übersichtlichkeit: schlecht gut
Qualitätseindruck: minderwertig hochwertig
Fazit - Karosserie
  • + Sehr großer und variabler Kofferraum
  • + Übersichtlichkeit in Ordnung
  • + familienfreundliche Detaillösungen
  • + Vorne genügend Platz, ...
  • - ... in Reihe zwei jedoch nicht
  • - Qualität auf eher durchschnittlichem Niveau

Antrieb

3.0 von 5

Basisbenziner mit Schrankwandaerodynamik, vom Scénic erwarte ich keine Wunder. Aber der kleine Motor schlägt sich anständig, man fühlt sich nie untermotorisiert. Er ist zwar nicht sonderlich elastisch, doch das sehr kurz abgestufte Sechsganggetriebe kompensiert die mäßigen Drehmomentwerte geschickt. Zwar dreht der Motor auf der Autobahn dann ähnlich hoch, als wenn er ein Fünfganggetriebe hätte, obwohl der Motor Drehen gar nicht mag. Aber ich bin glaube ich auch der Einzige, der diesen Motor auf der Langstrecke einsetzt - dafür gibt es ja eigentlich den Diesel.

Der brummige Klang und der nicht besonders vibrationsarme Leerlauf sind Kritikpunkte, die mich bei einem reinen Gebrauchsauto nicht unbedingt stören, aber der Fiesta war da deutlich besser.

 

Das Getriebe hat für meinen Geschmack zu lange Schaltwege, die Präzision ist in Ordnung, setzt aber wahrlich keine Bestmarke. Durch die angesprochene kurze Übersetzung muss fleißig gerührt werden, was jetzt aber nicht nervt, da die Schaltbarkeit insgesamt keine Kritik aufwirft - das IB5 im Fiesta ist deutlich hakeliger. Sehr gut: Der Rückwärtsgang ist synchronisiert und geht perfekt rein, beim Wenden unter Zeitdruck angenehm.

 

Der Tank fasst ca. 60 Liter, damit kommt man bei defensiver Fahrweise weit. Im vorrausschauend, aber nicht schleichend gefahrenen Mittel zieht er sich 7 Liter Super durch, der Vorbesitzer brachte es laut Bordcomputer auf 9,8 Liter im Durchschnitt mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 22 Km/H, also wahrscheinlich Stadt-Kurzstrecke.

 

Da der Motor seit 1999 im ersten Scenic seinen Dienst tut, dürfte kaum ein anderes Aggregat derart ausgereift sein. Der Motor haut zwar niemanden vom Hocker, aber Probleme sind damit nicht zu erwarten. Bei mirl geht ein geringes Risiko teurer Reparaturen zurzeit noch klar vor geringen Verbrauch und hohe Autobahngeschwindigkeiten.

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Testkriterien
Motorleistung: schwach stark
Durchzug: unelastisch elastisch
Drehfreude: zäh agil
Getriebe/Schaltverhalten: schlecht gut
Verbrauch: durstig effizient
Reichweite: gering hoch
Fazit - Antrieb
  • + Ausreichende Leistung
  • + Großes Tankvolumen
  • + Getriebeabstufung für die Stadt gut...
  • - .. aber für den Langstreckenfahrer etwas zu kurz
  • - Unruhiger Leerlauf

Fahrdynamik

3.5 von 5

Wer fleißig schaltet, kommt mit dem kleinen Motor also zügig voran - bis man wenden muss. Der Wendekreis ist geradezu erschreckend groß, eine Marotte, die ich so schon von der ersten B-Klasse kenne.

 

Typisch gallisch ist neben Teig in der Schaltung auch Pudding in der Lenkung, doch da ist der Scénic schon besser geworden. Zwar ist die Lenkung immer noch auffallend gefühllos, aber relativ stramm, sodass schnell gefahrene Kurven nicht mehr in ratloser Kurbelei ausarten.

 

Hier stellen sich auch die Qualitäten des Fahrwerks heraus, dass mich sehr überrascht hat. Man findet zwar nicht mehr die typische französische Sänfte vor, doch der Federungskomfort ist insgesamt noch gut, weder auf kurzen Stößen noch auf langen Wellen gibt es Anlass zur Klage.

Anlass zur Freude gibt es auf kurvigen Landstraßen, wo der Scénic mit einer erstklassigen Straßenlage beachtliche Kurventempi ermöglicht, dabei aber keine Ansprüche an das Fahrkönnen stellt. Selbst bei etwas Reifenquietschen muss das ESP noch nicht reingrätschen, doch wenn es regelt, dann tut es das etwas grob, ähnlich wie die Lehrerin, die einen auffordert, das Kippeln zu unterlassen.

Kippeln und Wanken kennt die Karosserie aber nicht, eher rutscht man haltlos vom seitenhaltfreien Sitz, wärend der Renault trotz seiner Höhe fröhlich durch die Kurven fegt. Ich dachte, ich habe einen Ford unterm Hintern, so zackig folgt er den Lenkbefehlen.

 

Ob man nun wie die Kölner ein sportliches Fahrwerk im Alltag geschmeidig abrollen lässt oder wie Renault einem komfortablen Fahrwerk sportliche Talente verleiht: Brave Familienkutschen können durchaus Spaß machen. Gut, wenn die Bremsen wie bei fast allen modernen Autos fadingfrei gute Verzögerungswerte abliefern. Zwar quietschen sie, doch es würde mich eher wundern, wenn bei einem Renault mal keine Nebengeräusche auftreten.

Testkriterien
Wendekreis: groß klein
Beschleunigung: langsam schnell
Lenkung: schwammig direkt
Bremsen: schwach standfest
Fahrverhalten: unausgeglichen ausgeglichen
Kurvenverhalten: unsicher sicher
Wendigkeit: träge agil
Fazit - Fahrdynamik
  • + Sehr gutes Fahrwerk - sogar mit Spaßfaktor
  • + Sichere, ausgeglichene Straßenlage
  • + Angenehmer Abrollkomfort
  • + Lenkung ist nicht zu leichtgängig, ...
  • - .. aber ohne Rückmeldung
  • - Zu großer Wendekreis

Komfort

3.5 von 5

Auch wenn der Renault in Kurven wie ein Brett liegt, grundsätzlich dürfte der Wagen komfortabel ausgerichtet sein. Zwar ist der Federungskomfort nicht perfekt, aber er hinterlässt einen ausgeglichenen Eindruck. Weil er dann noch zackig fährt, gibt es die volle Punktzahl.

 

Die versauen sich die vorderen Sitze mit einer etwas kurzen Sitzfläche und der völligen Abwesenheit von Seitenhalt. Ansonsten sind sie aber gut. Hinten ist nicht nur das Raumangebot zu knapp, man hockt auch noch wie auf dem Kutschbock mit einer recht steilen Lehne, während hier die Sitzflächen nicht nur etwas, sondern wirklich zu kurz sind. In der Regel sitzen hier zwar Kinder, denen das locker ausreicht, für 1,90m große Menschen wie mich ist es aber wirklich nicht so bequem.

 

Bequemlichkeit kann man von der Bedienung nicht erwarten, denn wir haben hier einen Renault. Chipkarte statt Schlüssel, Digitaltacho in der Mitte, seltsam zu bedienende Lenkstockhebel, Radiosattelit ungünstig hinter dem Lenkrad, Tempomatschalter zwischen den Sitzen, soll ich weitermachen? Wenigstens die Hupe sitzt nicht mehr im Blinkerhebel, sondern auf dem Pralltopf, wo sie hingehört.

 

Die ersten zwei Wochen musste ich oft suchen, was im Verkehr gefährlich ablenkt und einfach furchtbar nervt. Ab dem zweiten Monat, nachdem man alles ein paar mal frustriert gesucht hat und ein paar mal zur Bedienungsanleitung greifen musste, hat es sich bei mir langsam gelegt.

 

Langsam gelegt hat sich auch der Frust über die tendenziell zu schwache Heizung, die aus dem Mégane stammt und für das deutlich größere Luftvolumen der Scénic-Karosserie offensichtlich nicht verstärkt wurde. Man muss ihr aber auch zugute halten, dass die Heizleistung erst bei zweistelligen Minusgraden wirklich schwächelte, die wir ja nur ein paar Wochen im Jahr haben.

Galerie
Testkriterien
Federung (komfortabel): schlecht abgestimmt gut abgestimmt
Sitze vorn: unbequem bequem
Sitze hinten: unbequem bequem
Innengeräusche: laut leise
Bedienung: kompliziert intuitiv
Heizung/Klimatisierung: schwach wirkungsvoll
Fazit - Komfort
  • + Überzeugende Federung
  • + Vordere Sitze ohne Seitenhalt, aber ordentlich gepolstert
  • + Gute Ausstattung
  • - Verwirrendes Bedienkonzept
  • - Heizung kapituliert vor sehr strengen Wintern

Emotion

3.5 von 5

Während innen alles irgendwie anders ist, ist der Renault außen eher beruhigend. Fließende Formen, keine Überraschungen. Er sieht zwar irgendwie anders aus als ein nach DIN-Norm gestylter VW, sticht aber nicht aus der Masse heraus, was er als biedere Familienkutsche auch gar nicht nötig hat.

Steht ein Scénic vor dem Reihenhaus, muss man ihn seinen Nachbarn nicht erklären - als Familienauto hat er sich in seiner dritten Generation seine hierzulande überraschend gute Marktposition gesichert.

 

Wer einen Renault fährt, wird oft gefragt, wie oft er denn so in der Werkstatt steht. Das Image leidet sehr unter diversen qualitativen Abgründen der Vergangenheit. Auch dieser Renault überzeugt nicht gerade auf dem Gebiet, ist aber unterm Strich keine Gurke.

Testkriterien
Design: langweilig attraktiv
Temperament (komfortabel): ausbaufähig realisiert
Image: negativ positiv
Fazit - Emotion
  • + Design ohne große Extravaganzen
  • + Als preiswertes Familienauto etabliert
  • - Vorurteil des unzuverlässigen Franzosen

Gesamtfazit zum Test

  • + Geringes Preisniveau
  • + Überraschend gutes Fahrwerk
  • + Ausgereifter Motor, der Alltagsansprüchen genügt
  • + Großer Kofferraum
  • - Qualität bessert sich, es ist aber noch Luft nach oben
  • - Reihe Zwei enttäuscht
  • - Mehr Leistung braucht man im Alltag nicht, wäre aber nett
  • - Bedienkonzept ist gewöhnungsbedürftig
Aus diesen Gründen kann ich den empfehlen:

Der Renault Scénic III ist mit dem kleinen Benziner das ideale Muttitaxi. Kurzstrecken in der Stadt kann der altmodische, aber ausreichend kräftige Saugbenziner, der auch sehr ausgereift sein dürfte, gut wegstecken, für Kinder ist der Platz hinten völlig in Ordnung und für Kinderwagen und anderes familiäres Sperrgut ist der Kofferraum bestens geeignet.

 

Familienfreundlich ist auch das gute Preis-Leistungsverhältnis. Als Neuwagen schon mit hohen Rabatten, aber umfangreicher Ausstattung verkauft, schlägt nun der Wertverlust durch das mäßige Franzosen-Image zu.

 

Wenn man sich als Familie nur ein Auto leisten kann, wie es ja immer häufiger der Fall ist, kann Vati beim Scénic auch auf seine Kosten kommen, denn die überraschend gute Straßenlage macht richtig Spaß.

 

Ein Scenic III zu kaufen ist keine schlechte Idee, dann aber mit voller Ausstattung in lebensbejahrender Farbkombination (steht einem Renault einfach besser) stärkerem Motor, um das gute Fahrwerk auch ausreizen zu können und als neueres Phase III - Modell, dass optisch deutlich frischer aussieht.

 

Haltbar ist er, nach fast einem Jahr hartem Einsatz ist nur üblicher Verschleiß ein Thema. Der gute Ruf im TÜV-Report scheint bei dieser Baureihe gerechtfertigt zu sein.

Aus diesen Gründen kann ich den nicht empfehlen:

Der Scénic lebt das Anderssein, aber er zelebriert es nicht mehr. Er entspricht etwas mehr dem deutschen Geschmack als ältere Renault-Modelle, doch die Bedienung ist noch immer unnötig kompliziert. Auch die Qualität entspricht nicht dem, was einige deutsche Fabrikate liefern, hat sich innerhalb der letzten 15 Jahre aber spürbar gesteigert. Den Kauf eines Renault muss man aus Angst vor Defekten nicht mehr kategorisch ausschließen.

 

Eine Enttäuschung ist die knappe und wenig bequeme zweite Reihe, zudem könnten einige Details besser durchdacht sein. So etwa die brauchbare, aber nicht immer überzeugende Heizung/Klimaanlage, die für Schuhgröße-48-Träger zu enge Pedalerie und etwas kurze Sitzflächen.

 

Hinsichtlich der Personengröße und der klimatischen Bedingungen scheint der Scénic eher auf die durchschnittlichen französischen Anforderungen ausgerichtet zu sein, dort ist dank Tempolimit auch der sehr kurze sechste Gang überhaupt kein Kritikpunkt.

Gesamtwertung: 3.5 von 5
Das Testfahrzeug erhielt im Test durchschnittlich 3.5 von 5 möglichen Sternen
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