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Peugeot 208 A9 1.6 VTi Test

27.03.2018 09:43    |   Bericht erstellt von stvrn

Testfahrzeug Peugeot 208 A9 1.6 VTi
Leistung 120 PS / 88 Kw
Hubraum 1598
Aufbauart Limousine
Kilometerstand 44081 km
Getriebeart Handschaltung
Erstzulassung 6/2014
Nutzungssituation Privatwagen
Testdauer mehr als ein Jahr
Gesamtnote von stvrn 3.0 von 5
weitere Tests zu Peugeot 208 A9 anzeigen Gesamtwertung Peugeot 208 A9 3.5 von 5
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Einleitung

nach dem 206 (der ziemlich klapprig war) haben wir beim 206+ auf Verbesserungen gehofft, da 3x im Jahre Überspannungsschaden bei den Frontscheinwerfern, Querlenkerklappern und das Selbe bei der Heckklappe und den Türen ja bei allen 206 vor kam und so abgestellt werden könnte.

Doch weit gefehlt. Der 206+ hatte die selben Krankheiten!

Nun haben wir ein Modell übersprungen und den 208 gekauft. Der erste Eindruck war wirklich um längen besser, doch die Realität im Alltagsbetrieb hatte uns schnell wieder eingeholt. Wieder klappern Türen und Heckklappe, die Querlenker poltern und wurden schon getauscht. Selbes gilt für die Stoßdämpfer der VA. Nun war auch noch der Thermostat def. und das im Winter!!!

Wir hatten schon parallel mit einem Corsa geliebäugelt, doch wegen der Ausstattung und des gewohnt niedrigen Spritverbrauchs doch den 208 genommen.

Das passiert uns nicht noch mal!

Entweder Corsa oder Ampera werden die nächste Runde in ein paar Jahren.

Zum Corsa gibt es nicht viel zu sagen. Wir hatten schon drei Stück und er war immer zuverlässig. Der Ampera ist für Nutzer mit Garage und Kurzstreckenprofil eine nun tatsächlich nutzbare Alternative.

Hier ist das von der TEAG angebotene Modell Auto+Strom+Ladebox konkret im Blick.

Karosserie

2.0 von 5

Türen Verkleidungen Fahrwerk sehr klapprig

Testkriterien
Platzangebot vorn: eng geräumig
Platzangebot hinten: eng geräumig
Kofferraum: klein groß
Übersichtlichkeit: schlecht gut
Qualitätseindruck: minderwertig hochwertig
Fazit - Karosserie
  • + wenig Kraftstoffverbrauch auch bei 120 PS
  • - Klapprig,

Antrieb

4.0 von 5

Die Bremse reagiert zu früh und lässt sich lt. Autohaus nicht einstellen.

Testkriterien
Motorleistung: schwach stark
Durchzug: unelastisch elastisch
Drehfreude: zäh agil
Getriebe/Schaltverhalten: schlecht gut
Verbrauch: durstig effizient
Reichweite: gering hoch
Fazit - Antrieb
  • + gute Reichweite (sparsam)
  • - für 120 PS etwas schwachbrüstig

Fahrdynamik

3.0 von 5

Bremsen reagieren zu schnell und lassen sich laut Autohaus nicht einstellen.

Bei Nässe und Eis gefährlich.

Mitfahrer nicken unfreiwillig

Gefahr von Auffahrunfällen im Statdverkehr

Testkriterien
Wendekreis: groß klein
Beschleunigung: langsam schnell
Lenkung: schwammig direkt
Bremsen: schwach standfest
Fahrverhalten: unausgeglichen ausgeglichen
Kurvenverhalten: unsicher sicher
Wendigkeit: träge agil
Fazit - Fahrdynamik
  • + lässt sich leicht im Stand lenken
  • - Bremse kommt viel zu früh und lässt sich kaum dosieren

Komfort

2.0 von 5

Sitze sind für Leute ü 1,80 m zu klein.

Die Bedienelemente für die Klimatisierung lassen sich während der Fahrt kaum bedienen und wenn dann steigt die Gefahr von der Straße ab zu kommen oder einen Auffahrunfall zu verursachen.

Das Radio ist schlecht bedienbar, hat ein unlogisches irreführendes Menü und klingt nur mäßig gut.

Testkriterien
Federung (sportlich): schlecht abgestimmt gut abgestimmt
Sitze vorn: unbequem bequem
Sitze hinten: unbequem bequem
Innengeräusche: laut leise
Bedienung: kompliziert intuitiv
Heizung/Klimatisierung: schwach wirkungsvoll
Fazit - Komfort
  • + sieht toll aus....
  • - Sitzheizung sehr schwach, Thermostat def. Lüftung schlecht einstellbar

Emotion

3.5 von 5

Ein "schönes" Auto. Ähnlich einem Stöckelschuh bei der Gartenarbeit.

 

Wirklich guter Nutzwert ist leider nicht geboten.

Testkriterien
Design: langweilig attraktiv
Temperament (sportlich): ausbaufähig realisiert
Image: negativ positiv
Fazit - Emotion
  • + sieht insgesammt sehr gut aus
  • - die tatsächliche Nutzbarkeit beleibt hinter dem ersten Eindruck weit zurück

Unterhaltskosten

KFZ-Steuer pro Jahr bis 100 Euro
Verbrauch auf 100 km 5,0-5,5 Liter
Inspektionskosten pro Jahr 300-500 Euro
Gebrauchtwagengarantie keine vorhanden
Werkstattkosten pro Jahr 200-500 Euro
Versicherungsregion (PLZ) 7646
Haftpflicht 200-300 Euro (35%)
Vollkasko 200-400 Euro 35%
Außerplanmäßige Reparaturkosten Sonstiges - Bisher viele Teile als Gewährleistung gewechselt (1 €)

Gesamtfazit zum Test

Aus diesen Gründen kann ich den empfehlen:

Wer ein "schönes" Auto möchte und die Funktionen kaum nutzt, ist hier richtig.

Eben ein "Stöckelschuh"

Aus diesen Gründen kann ich den nicht empfehlen:

Die Qualität und der Nutzwert hat sich seit dem 205 immer weiter verschlechtert. Die vielen Reparaturen durch zu schnellen Verschleiß und schlechte Qualität schon bei 206 und 206+ setzen sich nun leider beim 208 fort.

Der Nächste wird ein Opel, wenn diese nicht bis dahin so minderwertig wie die anderen Modelle des PSA-Konzerns geworden sind.

Gesamtwertung: 3.0 von 5
Das Testfahrzeug erhielt im Test durchschnittlich 3.0 von 5 möglichen Sternen
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