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Opel Vectra B 2.0 DTI Caravan Test

10.12.2011 05:15    |   Bericht erstellt von frostixxl

Testfahrzeug Opel Vectra B 2.0 DTI Caravan
Leistung 101 PS / 74 Kw
Hubraum 1995
Aufbauart Kombi
Kilometerstand 256000 km
Getriebeart Handschaltung
Erstzulassung 2/2000
Nutzungssituation Privatwagen
Testdauer mehr als 5 Jahre
Gesamtnote von frostixxl 2.5 von 5
weitere Tests zu Opel Vectra B anzeigen Gesamtwertung Opel Vectra B 3.5 von 5
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Einleitung

Hi,

ich hab den Vectra am 03.03.2003 mit 41tkm aus der Not heraus gekauft und ein vergleichbarer Audi A4 100tkm mehr auf der Uhr gehabt hätte.

Wer also so gern einen Opel schlecht redet, weil ein anderer Hersteller besser ist, der sollte auch den Preis in Relation setzen.

Ich habe keine Opelbrille auf, wie mir so oft nachgesagt wird, sondern ich schaue auf den Preis und was ich dafür bekomme, zudem hab ich ne Werkstatt, die sich bestens mit Opel auskennt und soviel Geld sparen kann ich nicht mal bei der Bank.

Möchte ich einen Wagen nicht lange fahren, wäre ein anderer Hersteller vielleicht wertstabiler, das kann sein, muss es aber auch nicht und steht hier auch nicht zur Debatte.

 

Der Wagen wird mittlerweile zu 90% auf der Autobahn bewegt, nur um auf die Arbeit zu kommen und zurück. Das sind ca.45km einfach. Mit dem Wagen waren wir aber auch schon in Holland, Österreich und Italien.

In den bald 9 Jahren war natürlich der ein oder andere Umzug zu bewerstelligen, Tannenbäume zu holen, Schränke zu transportieren oder im Baumarkt spontan 3,30m Panele zu holen.

Auf der Rennstrecke war er nie, wäre auch völlig doof mit so nem Motor, aber Schiffschaukel Charakter hat er keinen mehr. Man sollte es aber nicht übertreiben, sonst benötigt er vielleicht ne Schönheits OP, siehe Bild.

 

Sorry, dass es vielleicht durcheinander geschrieben ist, aber ich hatte um 3.30 Uhr damit im Word angefangen und dann festgestellt, dass man das anders eingeben muss :(

Galerie

Karosserie

2.5 von 5

Ich kam vom Astra G zum Vectra B, weil der Astra G Kombi mir überhaupt nicht gefiel. Nach Aussehen kaufen ist nicht gerade hilfreich, aber anhand der Km Leistung war es wohl kein Fehlkauf.

Technisch ist der Astra etwas besser finde ich und Platztechnisch finde ich gerade auf der hinteren Sitzbank, macht sich kein Unterschied breit.

Im Vectra hinten zu sitzen lässt nicht gerade Wohnzimmer Feeling aufkommen, aber es geht.

Vorne hingegen ist auf beiden Sitzen absolut genug Platz (1,80m), gerade beim Beifahrer ist enorm viel Platz, wenn man den Sitz nach hinten schiebt.

Der Kofferraum bot mir bisher immer genügend Platz, aber dank Dachreeling, den ich nicht für Tuningmaßnahmen weggemacht habe, kann man auch mal eine Motorhaube auf dem Dach problemlos transportieren :D

Der Dachträger mit Schnellverschluss ist echt eine schnelle saubere Lösung und passt auf die anderen Opel Modelle genauso drauf (haben noch nen Zafira A).

Kühlschrank, Umzug, Nordmanntanne, er machte alles mit.

Ich finde den Vectra B als nicht allzu Groß in den Außenmaßen und damit noch sehr handlich, was ich nicht unwichtig finde, gerade mal in der Stadt und erst Recht in meiner engen Garageneinfahrt.

Optik :

Einige im Forum sagen, der Vectra ist zeitlos im Design von außen. Ich kann dem wenig wiedersprechen. Hässlich geht anders, auch wenn die heutigen Autos natürlich schon schick aussehen, macht der Vectra für ein ab Baujahr 1995 gebautes Auto keinen hässlichen Eindruck, wobei der Kombi meistens der hässlichere von allen gebauten ist, aber da musste ich durch.

Wer das Sportmodell als Facelift sein Eigen nennen darf hat so ziemlich den schönsten B Vectra, den man sich unverbastelt hinstellen kann, was sich auch im Preis niederschlägt.

Ich wusste es damals nicht besser und hatte mich an der Edition Labelung festgehalten, weil ich ein Facelift haben wollte, daher ist es ein Edition 2000 damals geworden.

 

Galerie
Testkriterien
Platzangebot vorn: eng geräumig
Platzangebot hinten: eng geräumig
Kofferraum: klein groß
Übersichtlichkeit: schlecht gut
Qualitätseindruck: minderwertig hochwertig
Fazit - Karosserie
  • + Er ist kleiner als heutige Autos, damit aber auch viel handlicher und gut einzuparken.
  • - Die Außenspiegel sind zu eng, wenn auch schön und damit sieht man schlecht nach hinten weg.

Antrieb

2.5 von 5

Wenn man weiß, wie man einen Turbo zu fahren hat, scheint der Motor lange bei einem bleiben zu wollen. Er frisst in meinem Fall kaum Öl, läuft immer und ist seit 2004 glaube ich gechippt auf ca.125PS.

Original war es ein Trauerspiel mit dem Wagen zu fahren. 2.0 16V war beim Benziner früher vielleicht mal ne Hausmarke, aber beim Diesel 100 PS aus 2 Liter Hubraum zu holen, naja. Klar noch früher, waren es noch weniger, aber er ist schon ziemlich zäh. Gechippt ging es dann wesentlich besser.

Das Getriebe läuft immer noch gut und ist auf der Autobahn ganz annehmbar. Er dreht nicht allzu hoch, klar ist ein Diesel, aber auch sonst kann ich da nicht meckern.

Er läuft 200 und hat trotzdem einen Spritverbrauch um die 6-6,5.

Die Leistung ist jetzt nicht enorm, aber es kamen doch schon oft die Fragen, wieviel Leistung der denn hat. Das lag aber meistens eher am Drehmoment, das bei geschätzten 270-280Nm liegen dürfte. Da springt er auch mal schnell nch vorn, aber Leistung, naja, das haben die Anderen.

Galerie
Testkriterien
Motorleistung: schwach stark
Durchzug: unelastisch elastisch
Drehfreude: zäh agil
Getriebe/Schaltverhalten: schlecht gut
Verbrauch: durstig effizient
Reichweite: gering hoch
Fazit - Antrieb
  • + Gechippt kann man mit dem Motor leben und hat Alltagstauglichkeit
  • + Auf der Autobahn lässt sich recht ruhig damit fahren, weil er recht niedrig tourt
  • - Mit Klima in der Stadt ein Trauerspiel. Da würgt man den Wagen bald ab und auch sonst original keine Power.

Fahrdynamik

2.5 von 5

Hmmm, Beschleunigung und Fahrverhalten ?

Ist halt schon lang nicht mehr original.

Also original war das Auto sicher nicht schnell in der Beschleunigung. Was ich vorher ja schon schrieb, durch das Chiptuning 2004 wurde es dann wesentlich angenehmer und er sprintet mit seinen 270-280Nm dann auch mal schön weg, aber durch die fehlende Leistung ist das dann relativ zu sehen. Ich hab kein aktuellen CDTI, sondern einen älteren DTI und dafür geht es noch durch, aber als schnell werd ich meinen nie bezeichnen, damals gabs auch schon mehr Hubraum. Mitschwimmen ist kein Thema und auch mal ordentlich drauftreten kann man mit ihm, aber das dann nur mit Chiptuning.

 

Das Fahrverhalten hat sich bei 100tkm schnell geändert wegen dem Irmscher Fahrwerk. Das kam rein, weil ich erstens neue Bereifung bekam (215/45 auf 8x17) und das etwas doof aussah und zweitens ich auf der Autobahn mal schnell ausweichen musste und merkte, was für ein Schiffschaukel Fahrwerk da drin war.

Das Irmscher hielt leider nur 100tkm, da war dann ein Dämpfer tot und der andere hinten auch noch fast. Da dies gekürzte Dämpfer waren und ich kein Rotz einbauen lassen wollte, gabs gleich ein komplettes neues Fahrwerk. Vogtland Federn mit Bilstein Dämpfern. Sind eigentlich gleich hart und fahren sich schön. Damit kann man schon gut um die Kurven gehn in Kombi mit den Reifen und das trotz Caravan.

 

Die Bremsen sind meines Erachtens nicht wirklich gut, da fährt immer ne Portion Angst noch mit, ob die Bremsleistung echt langt, schließlich bremsen andere Autos vor einem wesentlich besser. Es ist die große Anlage verbaut, aber trotzdem finde ich die Leistung jetzt nicht der Hammer.

 

Zum Wendekreis kann ich wenig sagen, ja, er kann Runden fahren und das auch nicht allzugroß, find ihn O.K.

Galerie
Testkriterien
Wendekreis: groß klein
Beschleunigung: langsam schnell
Lenkung: schwammig direkt
Bremsen: schwach standfest
Fahrverhalten: unausgeglichen ausgeglichen
Kurvenverhalten: unsicher sicher
Wendigkeit: träge agil
Fazit - Fahrdynamik
  • + Sehr angenehmes Autobahn fahren dank träger Lenkung
  • - Original ist das Fahrwerk sehr schwammig und bei Blitzlenkung auf der Autobahn ein Risiko

Komfort

2.5 von 5

Die Original Federung hab ich bei Fahrdynamik schon beschildert, sehr schwammig, dementsprechend auch so bewertet. Mit Sportfahrwerk natürlich kein Problem mehr, aber man sollte eher den Originalzustand bewerten. Original war die Federung selbst gut, jetzt ist sie gerade bei den Sommerreifen etwas zu hart, was mit der Zeit einen nervt.

 

Sitze : Ich habe leider nur die Stoffsitze, die aber trotz intensiver Nutzung immer noch wie neu aussehen. Sie bekamen irgendwann Sitzheizungsmatten verpasst, aber es sitzt immer noch alles wie am ersten Tag, Man sieht jedenfalls keinen Unterschied. Reisetauglichkeit ist gegeben, aber der Bobbes kann dann doch schon ein bischen Massage gebrauchen, wenn man am Ziel angekommen ist. Leider wackelt mein Sitz schon seit Kauf an der Rückenlehne, was bei Bodenwellen auf Landstrassen doch nervig ist und keine Werkstatt bisher beheben wollte oder konnte.

Die hintere Bank ist meines Erachtens zu eng, Beinfreiheit sieht anders aus, aber dafür ist der Wagen halt auch kleiner als Andere und damit schön handlich.

 

Innengeräusche sind O.K. auf der AB kann man sich locker unterhalten, dank Diesel und niedrigen Umdrehungen.

 

Die Bedienung liegt auch an der Ausstattung. Ich hab nur Edition 2000.

Naja, bei der Edition 2000 Ausstattung geht es noch nicht hoch her, aber vor fast 9 Jahren kostete eine Ausstattung auch noch Geld ;)

Mein Vectra hatte standardmäßig leider nur das TID drin (kleines Display für Radioanzeige, Datum/Uhr), Radio mit CD-Wechsler, welcher leider nie ging, Klimaanlage, vorne eFh, mehr fällt mir nicht ein. Keine Ahnung, was ein Extra früher war, was heute wohl Standard ist.

Der Grundgedanke war, bei dem Wagen alles original zu belassen, das sollte ich vielleicht mal schreiben. Leider ging der CD-Wechsler nicht und da fing es dann leider schon an.

Radiotausch. Dank diverser Interfaces kann man aber das Radio mit dem Opel Display und Lenkrad wieder verbinden und hat weiterhin diese Funktionen. Da das Auto dann aber in der Mitte so anders leuchtete fing ich leider wieder mit Umbau auf blau an. Auf die Umbauten selbst will ich nicht zu sehr eingehen, aber Fakt bleibt, lasst die Finger von Led-Birnchen für den Tacho, nehmt lieber ne teurere Plasma Scheibe. Viel schöner und kostet weniger Nerven, wenn ihr es etwas gescheit haben wollt.

Recht schnell konnte man im Forum nachlesen, dass der DTI unproblematisch auf Tempomat umgerüstet werden konnte, was ich auch tat. Kostete vielleicht 30,-

Andere Maßnahmen lass ich hier mal aus, da es hier nicht um Umbauten geht, sondern einen Erfahrungsbericht. Zudem weiß ich schon gar nicht mehr, was ich alles umgebaut habe. Ein Teil sieht man unter meiner Website.

Das die eFh in der Mitte liegen ist etwas gewöhnungsbedürftig, ist im E39/E46 aber auch so, sonst ist alles normal und selbst für Frauen ersichtlich ;)

 

Die Heizung erklärte ich vorher auch schon, heizt beim Diesel sehr spät leider, aber die Klima kühlt dafür wie sau.

Leider heizt der Wagen auch so wie man selbst "heizt". Wenn man 160-200 fährt, heizt er den Innenraum viel heißer, als wenn man gemütlich 100-120 fährt, Neid, auf die, dich sich damals schon eine Klimaautomatik leisten konnten.

 

Zum Rest der Ausstattung :

Mittelarmlehne vorne und hinten ist nützlich, aber um mit dem rechten Arm lenken zu können, braucht man schon lange Arme. Selbst neue Auto´s sind hier etwas dumm komzipiert. Ich würde mich freuen, wenn hier etwas mehr Aufmerksamkeit drauf gelegt werden würde. Ich komme mit meinem Ellenbogen gerade so auf die Mittelarmlehne und kann dann mit rechts das Lenkrad führen.

Das Lenkrad ist leider nur in der Höhe verstellbar und das leider auch nicht stufenlos, sondern in verschiedenen Etappen, wo vielleicht 2 sinnvoll sind, der Rest ist für „außergewöhnliche Menschen“ gedacht.

Die Außenspiegel, welche Desgntechnisch ja schon schick aussehen, da sie in die Motorhaube mit einfließen, sind meines Erachtens leider zu eng am Auto. Ich kann diese M3 Spiegel Fraktion nicht verstehen. Wenn die Spiegel so eng am Auto sind, kann ich kaum hinter das Auto sehen, da hab ich extrem die fetten Spiegel vom Astra G vermisst, eine total andere Sicht, aber wenigstens sind beide beheizbar.

Das Lederlenkrad ist beim Vectra gern mal abgegriffen, meins war noch O.K., aber ich hab es irgendwann mal beziehen lassen, weil ich diese Sportlenkräder immer so geil fand und es lenkt sich damit viel angenehmer und sieht viel schicker aus.

Was soll ich groß zur Ausstattung noch schreiben. Hab ja kaum eine. Die Klimaanlage läuft und macht brutal kalt, wenn sie funktioniert. Mir langt es meistens sie nur anzuhaben schon, um zu frieren, ohne noch auf 1 zu stellen. Heizen ist wiederrum beim Diesel so ne Sache, der braucht verdammt lange bis er warm wird und die Heizung damit auch. Daher gabs auch die Sitzheizung. Was im Winter ewig dauert ist im Sommer grad das Gegenteil. Wenn man im Sommer die Klima an hat, bekommt man ab 160km/h leider irgendwann das Problem, dass der Wagen heiß läuft. Soviel ich weiß, liegt das daran, dass der Klimakühler vor dem Motorkühler sitzt, welcher dann nur die warme Luft bekommt, der Ladeluftkühler sitzt halt auch noch ganz vorne und somit wird das von Jahr zu Jahr schlimmer, vermutlich aber auch, weil der Kühler mit den Jahren kaputt geht. Egal wie es technisch korrekt wäre, das Problem haben jedenfalls so ziemlich alle Diesel Vectra B´s.

 

Galerie
Testkriterien
Federung (komfortabel): schlecht abgestimmt gut abgestimmt
Sitze vorn: unbequem bequem
Sitze hinten: unbequem bequem
Innengeräusche: laut leise
Bedienung: kompliziert intuitiv
Heizung/Klimatisierung: schwach wirkungsvoll
Fazit - Komfort
  • + Man kann problemlos längere Fahrten machen
  • + Die Klima macht ultra cold
  • - Heizung passt sich leider auch der Geschwindigkeit an

Emotion

2.0 von 5

Das Design ist trotz des Alters noch gut. Das war damals wie gesagt auch der Kaufgrund statt den Astra zu nehmen, allerdings nur beim Kombi.

 

Temperament kann man schlecht sagen, es ist ein Kombi. Sportlich ist er nur als Sportversion, sonst halt eher komfortabel.

 

Das Image ist halt so das Hauptproblem bei Opel.

Der feine Hr.Lopez hat gerade beim Vectra B den Rotstift angesetzt und das spürten gerade die Vorfacelift Besitzer.

Die damalige Zeit hat Opel schwer verletzt und ich persönlich glaube auch nicht daran, dass es jemals Opel mit einem guten Image geben wird, außer sie benennen sich endlich mal um. Egal wem man sagt, man fährt Opel, da kommen immer so komische Gesichtsausdrücke. Ich persönlich find es Schwachsinn, denn die Leute machen es sich einfach der Mehrheit einfach immer zuzustimmen, dass Opel Scheisse ist, weil sie kennen Einen, der Einen kennt...... und somit denk die Mehrheit, Opel ist Scheisse. Dass andere Hersteller auch Scheisse bauen können wird gern verdrängt, denn für Scheisse ist nur Opel zuständig. Wir hatten auch schon andere Autos und ich fahre Opel nicht aus Überzeugung, sondern weil ich für das Geld mehr Auto bekomme, als bei VW/Audi, die aus Gold zu scheinen sein.

Soll die Mehrheit doch Opel schlecht reden, ich bekomm dafür immer wieder ein günstiges Auto.

Zudem hab ich ne gute Werkstatt, die sich saugut mit Opel auskennt. Wäre blöd was anderes zu kaufen, wenn man die heutigen Werkstattpreise sieht. Vertragswerkstätten ziehen einem eh das Geld aus der Tasche, sucht Euch lieber ne gescheite freie Werkstatt Eures Vertrauens. Soviel Geld kann man sonst nicht mal bei der Bank sparen ( auch ohne Krise ;) )

Galerie
Testkriterien
Design: langweilig attraktiv
Temperament (komfortabel): ausbaufähig realisiert
Image: negativ positiv
Fazit - Emotion
  • + Das Design ist für damalige Verhältnisse sehr modern
  • - Das Image wird Opel immer anhaften, leider. Damit sind Gebrauchtwagen aber günstig zu haben

Unterhaltskosten

KFZ-Steuer pro Jahr 300-400 Euro
Verbrauch auf 100 km 6,0-6,5 Liter
Inspektionskosten pro Jahr bis 100 Euro
Gebrauchtwagengarantie keine vorhanden
Werkstattkosten pro Jahr bis 200 Euro
Versicherungsregion (PLZ) 64839
Haftpflicht 200-300 Euro (45%)
Teilkasko 50-100 Euro
Außerplanmäßige Reparaturkosten Sonstiges - 2xFahrwerk, Einspritzpumpe.... (1500 €)

Gesamtfazit zum Test

Aus diesen Gründen kann ich den empfehlen:

Das Auto hat vielleicht keine super Punktzahl von mir abbekommen, das liegt in erster Linie aber daran, dass es viel bessere Autos auf dem Markt mittlerweile gibt. Vielleicht hätte ich nur meinen Wagen so bewerten sollen, wie er ist, ohne dass es andere Autos gibt, aber das kann ich einfach nicht.

 

Der Vectra an sich, ist ein super Auto für sein Geld, wenn man einen erwischt, wie ich ihn habe. Kaum Rost und immer zuverlässig. Da gibt es aber genügend andere Modelle, die nicht so sind. Meinen kann ich nur empfehlen.

Er fährt so gut wie immer und das ohne Murren, alles ist überschaubar und dank dem Forum meistens schnell, problemlos und kostengünstig zu reparieren. Es ist mit Abstand das günstigste Auto im Unterhalt, was ich je hatte.

Aus diesen Gründen kann ich den nicht empfehlen:

Das Auto kann durchaus ein Montagsauto sein mit all seinen Schwächen und das eher als so ein zuverlässiger Karrn wie meiner, daher würde ich eher abraten und einen Astra G kaufen. Wenn man sich auskennt oder den Besitzer kennt von dem Vectra, würde ich einen Kauf nicht abraten.

Gesamtwertung: 2.5 von 5
Das Testfahrzeug erhielt im Test durchschnittlich 2.5 von 5 möglichen Sternen
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Kommentare: 3

10.12.2011 05:20    |    frostixxl

So, dann kann ich ja jetzt ins Bett gehn :(


23.06.2014 22:39    |    Kev90

Komischer "Test"....230 - 280 Nm als lahm zu bezeichnen ist schon komisch. Reicht doch völlig aus! Klar mit modernen Diesel die 380 Nm nicht zu vergleichen, man muss das aber im Verhältnis sehen! Nächstes mal bitte die Sicht auf heutige Autos außen vor lassen.


23.06.2014 22:52    |    frostixxl

Was hat das mit heutigen Autos zu tun, wenn die Leistung gefühlt total schwach war. Aus 2 Liter Hubraum kamen original 101 PS raus und wenn man dann noch die Klima an macht, war an einer Steigung schon Feierabend.

Es ist mein Empfinden gewesen, dass er lahm war, da brauch ich nichts außen vor lassen, was andere Leute vermuten.

Wenn es Dir ausreicht, schön für Dich. Nm machen ein Auto nicht schnell, sondern stark, den Unterschied wirst auch Du noch kennen lernen.


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