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Opel Frontera B 2.2 DTI Test

31.07.2011 13:47    |   Bericht erstellt von Schneemobil

Testfahrzeug Opel Frontera B 2.2 DTI
Leistung 116 PS / 85 Kw
Hubraum 2171
Aufbauart SUV/Geländewagen/Pickup
Kilometerstand 93200 km
Getriebeart Automatikschaltung
Erstzulassung 1/2002
Nutzungssituation Privatwagen
Testdauer einige Monate
Gesamtnote von Schneemobil 3.5 von 5
weitere Tests zu Opel Frontera B anzeigen Gesamtwertung Opel Frontera B 4.0 von 5
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Einleitung

Zuerst Probefahrt beim Händler, seit 10/2010 20.000 km gefahren. Allerdings nicht in schwerem Gelände, aber im Winter und Funktionstests "abseits". Nach ein paar Monaten, das Fahrzeug war lange gestanden, reduzierte sich der Kraftstoffverbrauch, und die Höchstgeschwindigkeit lag plötzlich über 150 km/h. Inzwischen habe ich das Reserverad und die Rücksitzbank herausgenommen. Dies wurde insgesamt mit einer Verbrauchsminderung um einen Liter auf zur Zeit ca. 8,3 l belohnt. Für den Reifenpannenfall führe ich das TireFit-System von Mercedes mit. Neue Ganzjahresreifen und eine präzise Auswuchtung der Vorderräder sorgen für einen sehr ruhigen Geradeauslauf.

Karosserie

4.0 von 5

Im hochgebauten Geländefahrzeug fühlt man sich sicher. Der Blick auf die Straße könnte nicht besser sein. Die Geometrie des Innenraums (Winkel der Frontscheibe) wirkt nicht beengend, sondern großzügig und bequem.

Testkriterien
Platzangebot vorn: eng geräumig
Platzangebot hinten: eng geräumig
Kofferraum: klein groß
Übersichtlichkeit: schlecht gut
Qualitätseindruck: minderwertig hochwertig
Fazit - Karosserie
  • + Stabil und verwindungsfrei, keine Blechkiste.
  • - Erste minimale Rostansätze nach knapp 10 Jahren.

Antrieb

4.0 von 5

 

Testkriterien
Motorleistung: schwach stark
Durchzug: unelastisch elastisch
Drehfreude: zäh agil
Getriebe/Schaltverhalten: schlecht gut
Verbrauch: durstig effizient
Reichweite: gering hoch
Fazit - Antrieb
  • + Das Automatikgetriebe schaltet unauffällig und fast immer ruckelfre.i
  • + Der elektrisch zuschaltbare Allradantrieb funktioniert tadellos.
  • + Das Vorgelege, man braucht es selten, ist eine beruhigende Reserve für den Fall, steckengeblieben zu sein oder das Boot auf dem Trailer aus dem Wasser ziehen zu müssen..en.
  • - Die im Hinterachsendifferential verbaute 40%-Lamellensperre zeigt keine spürbare Wirkung. Schade.

Fahrdynamik

3.0 von 5

Wer einen Frontera 2.2. DTI fährt, auch wenn dieser sich "Sport" nennt, der weiß, dass er sich für ein Fahrzeug mit hoher Zugkraft, guter Geländegängigkeit, bequemer Sitzposition und eher für gemütliches und subjektiv empfundenes sicheres Fortbewegen entschieden hat. Im Stau ist der Frontera mit Automatik ein kleines Wohnzimmer mit der Option, den Stau je nach Geländebeschaffenheit verlassen zu können ...

Testkriterien
Wendekreis: groß klein
Beschleunigung: langsam schnell
Lenkung: schwammig direkt
Bremsen: schwach standfest
Fahrverhalten: unausgeglichen ausgeglichen
Kurvenverhalten: unsicher sicher
Wendigkeit: träge agil
Fazit - Fahrdynamik
  • + Eine nennenswerte Fahrdynamik gehört nicht zum Konzept dieses Autos.
  • - Die Bremsen benötigen einen sehr festen Pedaldruck.

Komfort

4.0 von 5

 

Testkriterien
Federung (sportlich): schlecht abgestimmt gut abgestimmt
Sitze vorn: unbequem bequem
Sitze hinten: unbequem bequem
Innengeräusche: laut leise
Bedienung: kompliziert intuitiv
Heizung/Klimatisierung: schwach wirkungsvoll
Fazit - Komfort
  • + Als Fahrzeug mit guten Geländeeigenschaften erstaunlich alltagstauglich und komfortabel.
  • + Im Vergleich zu Mittelklassewagen bietet der Frontera Sport alles, an das man sich gerne gewöhnt hat.

Emotion

4.0 von 5

 

Testkriterien
Design: langweilig attraktiv
Temperament (komfortabel): ausbaufähig realisiert
Image: negativ positiv
Fazit - Emotion
  • + Der Frontera ist ein guter Freund, mit dem man gerne zusammen ist.

Gesamtfazit zum Test

Aus diesen Gründen kann ich den empfehlen:

Ich weiß die Annehmlichkeiten einer erhöhten Sitzposition zu schätzen. Leute, die ein bezahlbares Zugfahrzeug für Beruf oder Hobby benötigen, sind beim Frontera gut aufgehoben. Seine unkompliziert zu handhabende Geländetauglichkeit (Allrad, Geländegang) empfiehlt ihn für alle, die in der Natur in unwegsamen Gegenden arbeiten müssen. Auf der Autobahn zeigt der Frontera seinen gemütlichen Charakter, obwohl er auch 150 km/h kann.

Aus diesen Gründen kann ich den nicht empfehlen:

Wie alle Fahrzeuge, die das zehnte Lebensalter überschritten haben (leider wurde der letzte Frontera ca. 2004 gebaut) oder bald überschreiten werden, neigt der Frontera zur Reparaturanfälligkeit (Riemenscheibe der Kurbelwelle, Federn der Hinterachse). Darüber muss man sich im Klaren sein. Ob sich der Frontera für den alltäglichen, harten Geländeeinsatz eignet, kann ich nicht beurteilen. Es ist kein Land Rover.

Gesamtwertung: 3.5 von 5
Das Testfahrzeug erhielt im Test durchschnittlich 3.5 von 5 möglichen Sternen
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