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Jeep Compass PK 2.2 CRD Test

18.09.2016 20:41    |   Bericht erstellt von Dany0302

Testfahrzeug Jeep Compass PK 2.2 CRD
Leistung 163 PS / 120 Kw
Hubraum 2143
Aufbauart SUV/Geländewagen/Pickup
Kilometerstand 135000 km
Getriebeart Handschaltung
Erstzulassung 3/2011
Nutzungssituation Privatwagen
Testdauer mehr als ein Jahr
Gesamtnote von Dany0302 4.0 von 5
weitere Tests zu Jeep Compass PK anzeigen Gesamtwertung Jeep Compass PK 3.5 von 5
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Einleitung

Hallo,

bin seit 2015 Besitzerin des Jeep Compass, Bj.2011.

Ich will hier kurz meine persönlichen Eindrücke zu dem Wagen wiedergeben.

Ich hatte mich damals bewusst nicht für einen europäischen SUV entschieden, weil mir die Optik der Koreaner und Amis einfach besser gefällt.

Lest meinen Testbericht und entscheidet für euch, ob das DER Wagen ist. Für mich ist er es definitiv!

Ich teste ihn ja jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit, bei Urlaubsfahrten auch über die deutschen Grenzen hinaus, ...

Karosserie

4.5 von 5

 

Testkriterien
Platzangebot vorn: eng geräumig
Platzangebot hinten: eng geräumig
Kofferraum: klein groß
Übersichtlichkeit: schlecht gut
Qualitätseindruck: minderwertig hochwertig
Fazit - Karosserie
  • + Übersichtliche Instrumentenanordnung, viel Stauraum
  • - ?????

Antrieb

4.5 von 5

Dafür, dass ich die 2,2l Maschine mit 163PS fahre, habe ich einen durchschnittlichen Verbrauch von ca. 7 Liter. Auf Langstrecke kriege ich ihn sogar auf 6,5 Liter, obwohl die Klimaanlage an ist.

Der Anzug ist stark!, Wendekreis und Handling selbst für mich als Frau top!

Testkriterien
Motorleistung: schwach stark
Durchzug: unelastisch elastisch
Drehfreude: zäh agil
Getriebe/Schaltverhalten: schlecht gut
Verbrauch: durstig effizient
Reichweite: gering hoch
Fazit - Antrieb
  • + Sehr sparsam, auch im Stadtverkehr!
  • - ??????

Fahrdynamik

4.0 von 5

Der Anzug ist stark!, Wendekreis und Handling selbst für mich als Frau top! Ich fühle mich in einem höhergelegten Mittelklassewagen (habe vorher den bösen Wolf aus eben dem -sBurg gefahren).

Ich fahre gerne "Schalter", auch hier finde ich die Schaltung sehr angenehm, man muss bedenken, es ist ein Geländewagen(!!!!!).

Bei Längsrillen im Belag will er gerne mal ein wenig "ausbrechen", ist aber sehr schnell wieder stabil.

Bremsen muss ich jetzt mal komplett wechseln lassen (Scheiben und Klötze), weil sich ein unangenehmes Geräusch und Zittern bemerkbar macht (Fett auf den Scheiben, Rostrand?).

Galerie
Testkriterien
Wendekreis: groß klein
Beschleunigung: langsam schnell
Lenkung: schwammig direkt
Bremsen: schwach standfest
Fahrverhalten: unausgeglichen ausgeglichen
Kurvenverhalten: unsicher sicher
Wendigkeit: träge agil
Fazit - Fahrdynamik
  • + Fährt sich wie ein PKW
  • - ?????

Komfort

3.5 von 5

Federung ist okay.

Die vorderen Sitze haben beide Sitzheizung und heizen gut. Heizstufe 2-fach einstellbar, nach ca. 60min. regelt sie sich automatisch runter, bzw. stellt sich aus.

Die hinteren Sitzbänke (1/3 zu 2/3) lassen sich jeweils in ihrer Neigung verstellen und einzeln umlegen, auch praktisch beim Beladen des Kofferraumes.

Das Fahrgeräusch ist je nach Reifensorte unterschiedlich, aber schon recht laut, dafür hat das Radio einen guten Klang :-)

Die Bedienung ist einfach. Vielleicht ein bisschen fummelig, die Instrumentenbeleuchtung zu finden und einzustellen, dafür hat man im Kofferraumhimmel eine LED-Lampe, die automatisch immer geladen wird und sich schnell einsetzen lässt.

Heizung: heiss bei 30Grad-Einstellung, Klima bringts, zwar nicht so doll wie bei meinem "Bösen", aber bei 36Grad verzeiht man schon mal!

Testkriterien
Federung (sportlich): schlecht abgestimmt gut abgestimmt
Sitze vorn: unbequem bequem
Sitze hinten: unbequem bequem
Innengeräusche: laut leise
Bedienung: kompliziert intuitiv
Heizung/Klimatisierung: schwach wirkungsvoll
Fazit - Komfort
  • + Elektrisch einstellbarer Fahrersitz
  • - Leider ohne Memory-Funktion

Emotion

3.5 von 5

Das Design muss man mögen. Von forne ist es eben der kleine Bruder vom Grand Cherokee :-), von hinten denke ich manchmal, einen Skoda Oktavia Kombi zu erkennen (mit vieeeeeel Fantasieeeee auch einen Porsche Cayenne, altes Modell), und von der Seite, naja, viele sprachen mich schon an, ob ich mir Beulen an die hinteren Türen gefahren hätte...... Also ich mag die Optik, sie ist aber gewöhnungsbedürftig!

Testkriterien
Design: langweilig attraktiv
Temperament (sportlich): ausbaufähig realisiert
Image: negativ positiv
Fazit - Emotion
  • + In Puncto Image: Ich sehe hier so wenig davon rumfahren!
  • - In unserer Gegend nur 1 Jeep-Händler im Umkreis von 100km!

Unterhaltskosten

KFZ-Steuer pro Jahr 300-400 Euro
Verbrauch auf 100 km 6,5-7,0 Liter
Inspektionskosten pro Jahr 100-300 Euro
Gebrauchtwagengarantie über 24 Monate
Werkstattkosten pro Jahr 500-1500 Euro
Versicherungsregion (PLZ) 35083
Haftpflicht 200-300 Euro (30%)
Teilkasko 50-100 Euro
Außerplanmäßige Reparaturkosten Fahrwerk/Rost - Querlenker (580 €)

Gesamtfazit zum Test

Aus diesen Gründen kann ich den empfehlen:

Auch im Stadtverkehr macht er eine gute Figur. Dank der PDC vorne und hinten ist das Einparken kein Problem.

In engen Parkhäusern hat man schon mal Angst, es könnte eng werden, wegen der wuchtigen Front.

Mein Mann und ich sind beide überzeugte Jeep-Fahrer. Er den großen Bruder, ich den Compass.

Er macht Spass, will aber auch gepflegt werden. Regelmäßige Besuche beim Freundlichen müssen eben sein.

Wer einen SUV sucht, der Komfort bietet und auch mal durch unwegsames Gelände kommt, hat mit dem Compass eine gute Wahl getroffen. Ich denke, als Zugfahrzeug ist er auch okay (2000kg Anhängelast).

Gesamtwertung: 4.0 von 5
Das Testfahrzeug erhielt im Test durchschnittlich 4.0 von 5 möglichen Sternen
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