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Dacia Logan II TCe 90 MCV Test

07.08.2014 22:21    |   Bericht erstellt von kjw1980

Testfahrzeug Dacia Logan 2 (K8) TCe 90 MCV
Leistung 90 PS / 66 Kw
Hubraum 898
Aufbauart Kombi
Kilometerstand 6100 km
Getriebeart Handschaltung
Erstzulassung 7/2014
Nutzungssituation Privatwagen
Testdauer einige Monate
Gesamtnote von kjw1980 4.5 von 5
weitere Tests zu Dacia Logan 2 (K8) anzeigen Gesamtwertung Dacia Logan 2 (K8) 4.0 von 5
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Einleitung

Ich habe immer gesagt, dass ich niemals einen Dreizylinder fahren werde. Ein Irrtum.

Auch Dacia stand eigentlich nicht auf meinem Speiseplan.

Dann kapitulierte mein Auto mit über 12 Jahren und über 170.000 Kilometern wegen vieler kleiner Mängel vor weiteren Herausforderungen und ein neues musste dringend her.

So landete ich schließlich beim Renault-Händler meines Vertrauen, auf der Suche nach einem gebrauchten Renault Scénic, und machte unter anderem eine Probefahrt im Dacia Logan MCV TCe 90 Prestige.

Einfach gesagt, ich war begeistert.

Galerie

Karosserie

4.0 von 5

Ich werde nicht alle Angaben aus zahlreichen Autotests wiedergeben, sondern Eindrücke und Erfahrungen schildern, die ich auf 6.100 Kilometer in drei Monaten gesammelt habe.

 

Platzangebot vorne:

Ich bin 1,93 m groß und der Fahrersitz des Dacia passt mir wie angegossen. Nach allen Richtungen und nach oben genug Platz, meine Sitzposition ist ideal. Meine Lebensgefährtin sitzt gerne nah am Lenkrad, ihr genügt die Höhenverstellung der Lenkung nicht. ABER aus sicherheitstechnischer Sicht ist ihre Sitzposition im Dacia tatsächlich besser, als in ihrem Astra H. Der Beifahrersitz ist für uns beide sehr bequem, selbst mit drei Kindern auf der Rückbank, kommt mein Knie dem Armarturenbrett nicht zu nah, mein Bein kann ich entspannt in eine Aussparung an der Mittelkonsole legen, hier hat jemand wirklich mitgedacht.

 

Platzangebot hinten:

Mein 78-jähriger Vater kann hinten gut einsteigen. Der Türausschnitt ist groß genug, der Schweller nicht zu breit, wenn er dann sitzt, sitzt er gut. Es passen bequem drei Kindersitzerhöhungen (zwei mit Rückenlehne) auf die Rückbank, das Anschnallen ist unproblematisch, den Kinder bleibt genug Raum, auch für Langstrecken.

 

Kofferraum:

Es passt das Gepäck für zwei Erwachsene und drei Kinder für ein langes Wochenende und es bleibt Platz für zwei weitere große Taschen. Sechs Sechser-Packs PET-Wasser verlieren sich im Kofferraum fast, es passen wohl noch einmal sechs weitere dazu, ohne stapeln zu müssen. Die Winterräder passen paarweise liegend eben in den Kofferraum, perfekt!

 

Übersichtlichkeit:

Im Fahrbetrieb gut. Schulterblick, Beobachtung des rückwärtigen Verkehrs, etc. klappen hervorragend... Aber Rückwärtsfahren ohne das serienmäßige PDC wäre eine Herausforderung. Der Nichtsichtbereich ist nach unten hin groß, niedrige Hindernisse sind nicht zu erkennen. Man sollte also vorher wissen, wohin man rückwärts hinein setzt.

 

Qualitätseindruck:

Klar gesagt: Hervorragend. Alle Kunststoffteile sind sauber zusammengefügt, nichts knarzt oder knackst. Natürlich ist nur Hartplastik (außer am Beifahrerairbag) verbaut. Ich persönlich mag's, es ist im Dacia fein gemasert und nicht speckglänzend und sieht damit durchaus hochwertig aus. Darüber hinaus zeigt die Erfahrung, dass es haltbar und gut zu reinigen ist.

Testkriterien
Platzangebot vorn: eng geräumig
Platzangebot hinten: eng geräumig
Kofferraum: klein groß
Übersichtlichkeit: schlecht gut
Qualitätseindruck: minderwertig hochwertig
Fazit - Karosserie
  • + Gutes Raumgefühl
  • + Drei Kindersitzerhöhungen passen auf die Rückbank
  • + Sauber verarbeitete Kunststoffe im Innenraum
  • + Gute Langstreckentauglichkeit
  • - Unübersichtlich beim Rückwärtsfahren

Antrieb

4.5 von 5

Überraschung im Dacia: Ein Hightech-Aggregat:

Dreizylinder mit Turboaufladung

898 ccm

135 Nm Drehmoment bei 2.500 U/min

90 PS bei 5.000 U/min

Höchstgeschwindigkeit 175 km/h

0 auf 100 km/h in 11,1 Sekunden

Verbrauch innerorts/außerorts/kombiniert (l/100 km) 6,4/4,3/5,0

 

Motorleistung:

Der kleine Motor ist fast schon aufgeregt, ständig steht das Fahrzeug unter Vorwärtsdruck. Gleichbleibende Reisegeschwindigkeiten von 150 km/h sind auch auf Berg- und Talfahrten auf A3 und A48 kein Problem. Auf der Geraden erreicht der Wagen zügig seine Höchstgeschwindigkeit. Zwei Personen mit drei Kindern und Gepäck reduzieren die Fahrleistungen auf das Niveau des Clio IV Grandtour mit gleichem Motor, der Gewichtsvorteil des Dacia macht es möglich. Spaßfaktor hoch!

 

Durchzug:

Ab 1.600 U/min geht es mit Nachdruck voran, darunter erntet man bei Betätigung des Gaspedals allerdings nur ein wütendes Grummeln und tatsächlich, man muss Umlernen. War ich früher im Mégane (im Astra H) bei 45 km/h (bei 50 km/h) im fünften unterwegs, kann ich jetzt erst bei 65 km/h in den fünften Gang schalten. Da der Wagen trotzdem 1,7 l/100km (2,3 l/100km) weniger verbraucht als mein alter Mègane I 1,6 16V Grandtour (der Astra meiner Lebensgefährtin), sei es ihm vergeben.

 

ECO-Modus - Erkenntnisse:

 

Im Stadtverkehr sehr nett, nach meiner bisherigen Erfahrung erweitert er das nutzbare Drehzahlband um 300 U/min nach unten, so dass man auch schon mit 1.300 U/min ohne Knurren dahinrollen kann.

 

Ob der Verbrauch dabei durch die Betätigung der ECO-Taste messbar sinkt, lässt sich unter den wechselnden Bedingungen des Stadtverkehrs nicht wirklich sagen. Dafür spricht der Motor bereits ab 1.300 U/min gut an, wirkt aber mit zunehmendem Tempo zugeschnürt. Am gesamten Verbrauch ändert der freiwillige Verzicht auf Leistung bei mir jedenfalls nichts, was allerdings am geringen Stadt- und am hohen Autobahnanteil liegt, womit wir beim Thema wären:

 

Auf der Autobahn ist der ECO-Modus dagegen schlicht nonsens, bei 130 km/h erhöht er den Durchschnittsverbrauch um 1,5 Liter auf 100 Kilometer, der Motor wirkt angestrengt, an Bergen ist das Tempo nicht mehr zu halten, deshalb gilt für Bundesautobahnen ab sofort: ECO-Modus off! Ausnahme Stop and Go, dabei ist die Reduzierung der Leistung wirklich sinnvoll. Nach Tests auf der B9 senkt der ECO-Modus bis 110 km/h den Verbrauch bis zu einem halben Liter, ab 120 km/h verbraucht der Dacia damit einen halben Liter mehr.

 

Drehfreude:

Eigentlich genügt ein schlichtes "Ja!" Der Motor dreht durch's Drehzahlband, dass es eine wahre Freude ist.

 

Getriebe/Schaltverhalten:

Drehen wir es mal um, ich bin 2.600 km gefahren, ohne mich bewusst mit der Schaltung auseinandersetzen zu müssen. Verhältnismäßig kurze Schaltwege und eine präzise Führung ohne Hakeln machen es möglich, hier ist der Dacia selbst im Vergleich mit erheblich teuren Konkurrenten ganz vorne dabei. Da der kleine Motor die Turboaufladung und damit Drehzahl benötigt, muss man das Schaltverhalten allerdings neu lernen. Zwischenzeitlich ernte ich nur noch selten ein wütendes Knurren, ist also kein Teufelswerk.

 

Verbrauch:

Bisher 6,1 l/100 km mit hohem Autobahnanteil. Bei gleichen Bedingungen verbraucht der Mègane 7,8 l/100 km, der Astra H 1,4 16V meiner Lebensgefährtin verlangt nach 8,4 l/100 km.

 

Reichweite:

Bisher lagen ca. 640 km zwischen den Tankstopps, angezeigte Restreichweite zu diesem Zeitpunkt 170 km. Aber Vorsicht, die Tankanzeige ist sehr unscheinbar. Theorethisch sind damit mit dem 50 Liter Tank 810 Kilometer möglich. Der verwendete Treibstoff ist Super E10.

Galerie
Testkriterien
Motorleistung: schwach stark
Durchzug: unelastisch elastisch
Drehfreude: zäh agil
Getriebe/Schaltverhalten: schlecht gut
Verbrauch: durstig effizient
Reichweite: gering hoch
Fazit - Antrieb
  • + Laufruhig über 1.600 U/min
  • + Durchzugsstark
  • + Sparsam (bisher 6,1 l/100 km)
  • + Bei 160 km/h nur 4.000 U/min
  • + Im ECO-Modus laufruhiges Fahren schon mit 1.300 U/min möglich
  • - Unter 1.600 U/min neigt der Motor zum Knurren

Fahrdynamik

4.5 von 5

Kurze Zusammenfassung vorweg:

Der Wagen ist angenehm ausgewogen, so dass Lenkung und Federung, Bemsen und Beschleunigung im Alltag in der Tendenz immer eher positiv auffallen.

 

Wendekreis:

Bisher nicht aufgefallen, weder ist das Fahrzeug so sperrig, wie ein BMW X5, noch zwirbelt er herum wie ein Citroen 2CV. Ich nehme an, er ist einfach Fronttriebler üblich.

 

Beschleunigung:

Sehr zügig, immer mit einer gefühlten Kraftreserve. Selbst von 160 km/h auf Höchstgeschwindigkeit wandert der Tacho recht zügig durch. Da bei 160 km/h erst 4.000 U/min anliegen, habe ich kein schlechtes Gewissen, dies nach 1.500 Einfahr-Kilometer auch auszukosten.

 

Lenkung:

Guter Geradeauslauf, so dass die etwas ungenaue Mittellage nicht unangenehm auffällt. Einfach den Wagen laufen lassen. Ansonsten gutes Lenkgefühl mit relativ geringen Rückstellkräften im Unterschied zum Beispiel zu Volkswagen, wo die Lenkung permant geradezieht. Als Renault-Fahrer merke ich keinen Unterschied zu den gängigen Modellen. Kurz Stöße schlagen allerdings ins Lenkrad durch, ansonsten ist die Lenkung für Fahreinflüsse unauffällig.

 

Bremsen:

Im Alltag ist die Bremse fein dosierbar und spricht gut an.

Die erste ABS-Vollbremsung liegt hinter mir und ich war überrascht, wie diese Bremse zu Werke geht. Wahrscheinlich hat sie mit 1.100 kg leichtes Spiel.

Zur Trommelbremse an der Hinterachse und Ihren baulichen Vorteilen an diesem Einbauort muss ich einen kleinen technischen Exkurs geben:

Bei Fahrzeugen unter 140 PS werden Bremsscheiben an der Hinterachse nicht ausreichend belastet, um richtig zu verschleißen. Frühere ESP-Systeme gab es aber nur mit Scheibenbremsen rundherum, in der Folge bremsten sich bei zahlreichen schwächeren Modellen die Bremsscheiben nach beginnender Standkorrosion nicht richtig frei. Dadurch entsteht Riefenbildung. Bei Systemen, bei denen die Handbremse auf die Scheibe wirkt, wird dieses Schadensbild noch durch leichtes Festrosten der Beläge auf den Scheiben verstärkt, was im übrigen auch zu einem Seitenschlag der Bremsscheiben führen kann. In der Praxis sind damit Bremsscheiben und -beläge an der Hinterachse nach 50.000 Kilometern erneuerungswürdig, während die Trommelbremse nach 60.000 Kilometern das erste Mal für eine Funktionsprüfung geöffnet werden muss, die in der Regel ohne Befund verläuft und maximal in einem Austausch der Bremsbeläge gipfelt.

 

Die Trommelbremse ist übrigens durch die Selbstverstärkung der Bremswirkung gegenüber der Scheibenbremse die erheblich effektivere Bremse. Dies zeigt sich am Durchmesser der Bremskolben, die bei der Trommelbremse erheblich kleiner sind als bei der Scheibenbremse, weil mit erheblich weniger hydraulischem Druck, erheblich größere Bremskräfte erzeugt werden können.

 

Die geschlossene Bauweise, die sie zwar einerseits vor Verschmutzung schützt, ist allerdings auch ihr größter Nachteil, sie kann Wärme nicht gut abführen. In der Folge weitet sich die Bremstrommel, es entsteht Bremsfading, also ein Nachlassen der Bremswirkung. Eine solche Situation kann zum Beispiel bei einer langen Passfahrt eintreten.

 

Fahrverhalten:

Eher Straff mit einem hohen Grad an Restkomfort. Die Seitenneigung auf Eifellandstraßen ist etwas höher als heute üblich, Mègane I und Astra H sind jedoch beide weicher gefedert und neigen sich stärker. Hoher Autobahnkomfort, in der Stadt schlagen Kanaldeckel schon mal etwas stärker durch, hier merkt man das aufwendigere Fahrwerk des Astra H, der sich hiervon unbeindruckter zeigt, der Mègane I ist absolut vergleichbar.

 

Kurvenverhalten:

Gutmütig, allerdings sicher kein Kurvenräuber. Im Stadtverkehr entsteht dieses erhabene Kurvengefühl, wie man es von alten BMW 5er kennt, was an der gut sichtbaren und gerade gestalteten Haube liegen mag.

 

Wendigkeit:

Grundsätzlich hängt das Fahrzeug gut an der Lenkung, Brückenfugen in Kurven unterbrechen dieses Gefühl kurzzeitig. Ansonsten stimmiges Fahr- und Lenkverhalten.

Galerie
Testkriterien
Wendekreis: groß klein
Beschleunigung: langsam schnell
Lenkung: schwammig direkt
Bremsen: schwach standfest
Fahrverhalten: unausgeglichen ausgeglichen
Kurvenverhalten: unsicher sicher
Wendigkeit: träge agil
Fazit - Fahrdynamik
  • + Rundum ausgewogenes und sicheres Fahrverhalten

Komfort

4.5 von 5

Federung:

Das Fahrwerk ist sehr gut gelungen. Natürlich merkt man ihm an, dass es einfacherer Bauart ist als beispielsweise im aktuellen Mègane, der macht alles etwas feiner. Dafür beinhaltet die Vorderachse mit McPherson-Federbeinen und Stabilisator auch weniger Koppelstangen und ähnliche Bauteile, die am Ende doch nur verschleissen. Insgesamt ist das Fahrwerk gelungener als im Konzern-Bruder Clio IV, der durch unnötige Härte auffällt und dabei nicht wirklich mehr Spass macht.

 

Sitze vorne:

Von der Presse schlecht geschrieben! Meine Stammstrecke von 150 km lege ich ermüdungsfrei zurück, das kann der Astra H meiner Lebensgefährtin nicht, obwohl er Sitze hat, die zur Markteinführung 2004 hochgelobt waren. Von meinem alten Mégane I brauchen wir im direkten Vergleich gar nicht zu reden.

 

Sitze hinten:

Drei Kindersitze passen (zwei mit Isofix). Mein 78 jähriger Vater kam gut hinein (hoher Türausschnitt, schmaler Schweller, wer mit alten Menschen zu tun hat, weiß, wie schwer sie sich damit tun in Autos zu steigen) und als er dann saß, saß er gut. Auch zwei kräftigere Freunde, gestandene Männer, saßen hinten bequem, während meine Lebensgefährtin und ich vorne auch noch keinen Instrumententafelkonakt mit Knien oder sonstigen unerwünschten Körperteilen hatten.

 

Innengeräusch:

Noch so eine Überraschung. Der TCe 90 macht sich nur bei starker Beschleunigung bemerkbar. Selbst bei Höchstgeschwindigkeit hört man fast nichts von ihm. Dafür gibt es ab 130 km/h Windgeräusche, die aber zu keinem Zeitpunkt störend werden. Verglichen mit dem Astra ist es ein Genuß, der 1,4 16V ist zu jedem Zeitpunkt präsent, ab 140 km/h störend. Meine Lebensgefährtin fährt deshalb maximal 150 km/h. Ich nicht, ab 170 km/h wird der Motor von Windgeräuschen übertönt, endlich möchte man sagen.

Der Schwachpunkt des Dacia ist dagegen Regenwetter. Im Vergleich mit Astra H und Mégane I trommelt der Regen doch sehr laut auf's Dach und in die Radhäuser. Jetzt merkt man die relativ einfache Dämmung, die einen der moderne Motor schon fast vergessen ließ.

 

Bedienung:

Das Media-Nav ist intuitiv. Navigationssystem, Radio, Bluetooth-Freisprechanlage, USB-Port. Alles wird ohne einen Blick ins Handbuch problemlos bedient. Die Konnektivität mit unseren beiden hTc-Androiden (Desire 500 und One Mini) ist super, das Telefonbuch wird sofort übernommen.

Der Radio-Bediensatellit von Renault am Lenkrad ist auch hier intuitiv bedienbar und vor allem Blind, nach einiger Zeit hat man es dann einfach in den Fingern und das Radio wird lauter oder leiser, wenn man nur daran denkt.

Der Bordcomputer bietet neben Außentemperatur, Kilometer- und Tageskilometer das Renault-typische Angebot: Restreichweite, verbrauchte Liter, Durchschnittsverbrauch, Momentanverbrauch, Durchschnittsgeschwindigkeit und Bemessungsstrecke. Die Restreichweite wird präzise berechnet und angezeigt, die verbrauchten Literangaben stimmen, wie sich immer wieder beim Tanken zeigt. Einfach super (E10)!

Der Tempomat/Geschwindigkeitsbegrenzer ist ebenfalls selbst erklärend. Mit der Taste in der Mittelkonsole aktivieren. Ich speichere mit der Plus-Taste am Lenkrad (ich nehme an, dass geht auch mit der R-Taste, aber ich mache es schon seit meiner ersten Fahrt mit einem Renault Safrane so) und korrigiere dann mit plus oder minus bis mir das Tempo auf das gefahren km/h genau passt: 120, 130, etc. Ich fahre nicht gerne 126 km/h, keine Ahnung warum. Raus nehme ich den Tempomat mit der 0-Taste oder durch Bremsen oder Kuppeln. Dann speichert er das zuletzt gefahren Tempo, einfach wieder auf R und der Wagen beschleunigt gleichmäßig auf den gespeicherten Wert. Perfekt.

Ungünstig sitzt die ECO-Taste unten links. Nach meiner bisherigen Erfahrung spart man nur im Stadtverkehr oder im Stau durch eine Reduzierung der Motorleistung Kraftstoff. Auf der Autobahn steigt der Verbrauch im ECO-Modus sogar...in Verbindung mit der reduzierten Leistung keine Freude. Bei Regen dagegen macht sie Sinn, nachdem mir auf regennaßer Fahrbahn heute noch im zweiten Gang die Räder durchgedreht sind, denke ich zumindestens darüber nach, sie ab und zu zu benutzen.

 

Heizung/Klimatisierung:

Die Lüftung und die Klimaanlage sind gut zu steuern und effektiv. Anmerkungen zur Heizung gibt es nach dem Winter.

Testkriterien
Federung (komfortabel): schlecht abgestimmt gut abgestimmt
Sitze vorn: unbequem bequem
Sitze hinten: unbequem bequem
Innengeräusche: laut leise
Bedienung: kompliziert intuitiv
Heizung/Klimatisierung: schwach wirkungsvoll
Fazit - Komfort
  • + Gute Bedienbarkeit, großteils intuitiv
  • + Angenehmes Fahrgeräusch
  • - Eco-Taste unten links
  • - Leuchweitenregulierung fast im Fahrerfußraum
  • - Überdurchschnittlich laut bei Regenwetter

Emotion

5.0 von 5

Ja, es gibt sie, die Menschen, die den Dacia für ein Hartz IV-Auto halten. Ich bin auf der Straße diesen bisher allerdings nur auf der Autobahn auf der linken Spur begegnet. Selbst bei 170 km/h wird hier teilweise noch gedrängelt bis zum Umfallen, DAS war beim Renault deutlich seltener.

Dagegen wurde ich bisher viermal auf das Fahrzeug angesprochen.

 

Ein paar rumänische LKW-Fahrer ohne Deutschkenntnisse haben sogar Probe gesessen und Fotos gemacht. Lustig war der Austausch der technischen Daten durch Malen der Zahlen auf die Seitenscheibe. Das war Europa live und sehr unterhaltsam.

Ein tolles Erlebnis!

 

Auf dem Parkplatz vorm Bio-Markt haben sich zwei Logan MCV I-Fahrer zusammengerottet, um meinen Wagen gemeinsam mit mir zu besichtigen. Fazit: der eine will als nächtes wieder einen Logan MCV, der andere wechselt dann zum Lodgy, auf sieben Sitze mag er nicht verzichten.

Beim Wasserholen im Lidl dagegen kein Blick von den zahlreichen SUV-Fahrern... eigentlich keine Überraschung

 

Der Dacia hält sein Werbeversprechen, er ist ein gutes Fortbewegungsmittel, aber kein Statussymbol. Oder doch, überraschenderweise stellt er sich als Sympathieträger heraus.

Testkriterien
Design: langweilig attraktiv
Temperament (komfortabel): ausbaufähig realisiert
Image: negativ positiv
Fazit - Emotion
  • + Bereits zweimal auf das Fahrzeug angesprochen worden
  • + Unaufgeregtes, aber gefälliges Design
  • + Preiswert

Gesamtfazit zum Test

Aus diesen Gründen kann ich den empfehlen:

Die Probefahrt hat mich zum Dacia-Fahrer werden lassen, der Preis hat die Entscheidung leicht gemacht. Der Wagen hat mir auf den vergangenen 4.000 Kilometern viel Freude bereitet. Der kleine Dreizylinder-Turbo ist durchzugsstark, sparsam und für mich überraschend leise. Der Wagen ist voll Autobahntauglich und auch bei hohen Geschwindigkeiten nicht übermäßig laut, der Motor ist auch bei hohem Tempo unauffällig, die Windgeräusche sind nicht unangenehm. Überraschend hoch ist der Sitzkomfort auf Langstrecken. Zusammengefasst kann ich aber nur einen Tipp geben: Testet den Dacia Logan MCV II TCe 90 Prestige einfach mal bei einem Händler in Eurer Nähe selbst.

Gesamtwertung: 4.5 von 5
Das Testfahrzeug erhielt im Test durchschnittlich 4.5 von 5 möglichen Sternen
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Kommentare: 57

08.08.2014 22:46    |    wolffi65

gut und ausführlich geschrieben.

mit den verbrauch allerdings ist der dacia auf keinen fall ein sparauto. er hat nur einen 900 ccm motor und 90 ps. das kann mein xsara 1,6 16V mit 12 jahren besser.selbst die entgeschwindigkeit für heutigen standart ist eher lahm,das schaffen 15 jahre alte autos mit 75 ps auch schon.ich würde den dacia nicht so hoch einschätzen.wenn er 5 jahre alt ist,kommen die wewechen,ich sehe da die hinterachse. diese ist auch nicht mehr standesgemäß.

 

 

was die tauglichkeit im alltag angeht,wirklich gut.

 

mfg


11.08.2014 12:57    |    kjw1980

Hallo Wolffi,

 

der Dacia wird viel in Geschwindigkeitsbereich über 150 km/h bewegt, er ist durchzugsstärker als der 1,6 16V im Mégane I und damit auch als der im Xsara, da die Fahrleistungen der 1,6 16V von PSA und Renault nahezu identisch sind (nach drei Jahren Tätigkeit für Renault und sechseinhalb Jahren für Peugeot kann ich das ganz gut einordnen) und er verbraucht im Schnitt 1,5 Liter weniger als der Renault und 2,5 Liter weniger als der Astra H 1,4 16 V meiner Lebensgefährtin.

Meinen Arbeitsweg (50 % Bundesstraße, 50 % Stadtverkehr) lege ich mit 5,2 Liter/100 km zurück (Mégane 6,4 l/Astra 7,4 l). Meine Heimfahrt zum Erstwohnsitz über A3 und A48 mit 6,2 l/100 km (Mégane 7,8 l/Astra 8,4 l) (Reisetempo, wenn möglich, 160 km/h), eine Stunde Stop-and-go und anschließendes Fahren mit Höchstgeschwindigkeit erhöhen auf 6,9 l/100 km (Mégane 8,5 l/Astra 9,3 l). Der Astra H 1,4 16 V mit 90 PS läuft tatsächlich 184 km/h. Bei 160 km/h liegen dann schon über 5.000 U/min an, das Auto dröhnt und schluckt dabei Unmengen Kraftstoff. Der Dacia erreicht seine Höchstgeschwindigkeit von 175 km/h erheblich schneller, dreht bei 160 km/h genau 4.000 U/min und ist erheblich leiser als der Astra.

Bei der Höchstgeschwindigkeit verbraucht der Dacia auf der Geraden bei 4.250 U/min gerade einmal 9,3 l/100 km, der Renault schluckte bei gleichem Tempo 11,8 l/100 km (bei Höchstgeschwindigkeit von 193 km/h liefen dann 16,7 l/100 km durch die Einspritzdüsen des Mégane), der Opel verbraucht bei 175 km/h rund 14,3 l/100 km (bei Höchstgeschwindigkeit von 184 km/h verbrennt er dann 16,8 l/100 km).

Insofern kann ich mit der Getriebeübersetzung des Dacia ganz gut leben. Das maximale Drehmoment von 135 Nm liegt bei 2.500 U/min an, was ihn zu einem sehr agilen Auto macht (Ampelsieger wider Willen, weil er einfach losrennt, wie von der Tarantel gestochen). Die Höchstleistung von 90 PS liegt dagegen erst bei 5.500 U/min an, was ihn bei Höchstgeschwindigkeit unheimlich sparsam macht, da er sich praktisch noch im Teillastbereich befindet, während der Renault und vor allem der Opel schon Jenseits von gut und böse drehen.

 

LG kjw


11.08.2014 13:13    |    wolffi65

also ich will ja nicht deine kompetenz in sachen fahrzeugtechnik in frage stellen

mein xsara Bj.2002 mit 1,6 16V hat 109 ps-was deutlich höher als die meganmaschinen sind,und mehr drehmoment auch.

die höchst geschwindigkeit liegt laut hersteller bei 197 km/h,gemessen mit GPS 207 km/h.

und der durchzug vom dacia zum xsara...könnte man ausprobieren,ich glaube aber nicht das der dacia mit kommt.

ach ja.also mein fahrprofil liegt bei ca.50 km landstraße mit geschwindigkeiten um die 100km/h-mal mehr ,mal weniger.verbrauch bei 6,5-6,7 liter. wenn er mal länger auf der AB ist(3-4 mal jährlich),liegt er auch schon mal unter 6 liter.

was für mich wichtig ist,der dacia hat 1200 ccm und die von dir genannten haben mehr hubraum. die motoren werden kleiner und der verbrauch höher. vor jahren hätte ein 1,2 liter 40-50 ps und 160 sachen.ich denke das der dacia bei 150 000 km am ende ist. das ist leiter die statistik kleiner motoren mit aufgebusteten ps.

ein kollege hat den neuen astra 1,4 turbo,wenn er halbwegs vernünftig fahren will...11 liter... ich glaube nicht das dacia das im 1.2 unter 8 liter kann..

ich will ja den dacia nix absprechen oder so,aber das was die motoren heute leisten,haben die auch schon vor 15 jahren geschaft und sogar noch besser.

ich finde den dacia für seine funktionalität und ausstattung in ordnung,es kann nicht jeder benz oder bmw fahren.aber es ist eben ein dacia...


12.08.2014 09:11    |    kjw1980

Den 1,2 16V, von dem Du schreibst, kenne ich aus zahlreichen Renaults. Im Twingo I ist er ein richtiger Spassmotor, im Clio II ist er so lala, im Clio III ist er untermotorisiert. Für den Sandero mag er noch angehen, für den größeren Kombi Logan MCV ist er ungeeignet. Ich würde auch annehmen, dass man den 1,2 16V nicht unter 8,0 Liter/100km bekommt. Mein Peugeot 206 SW war mit dem 1.4 8V mit 75 PS nicht einmal unter 8,5 Liter/100km zu bekommen, da er einfach gnadenlos untermotorisiert war.

 

Und Du hast Recht, der TU5-Motor 1,6 16V mit 110 PS von PSA ist tatsächlich gefühlt ein wenig stärker, als der K4M-Motor 1,6 16V mit 109 PS von Renault. Er hat sein maximales Drehmoment von 157 Nm bei 4660 U/min, der Renault seines von 151 Nm bei 4250 U/min. Etwas sparsamer ist nach meiner Erfahrung allerdings der Renault-Motor, während der PSA-Motor etwas laufruhiger ist.

Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass der TCe 90 als Turbomotor im Dacia sein maximales Drehmoment schon bei 2.500 U/min anliegen hat und dieses bis 5000 U/min fast beibehält. Entsprechend geht es voran, wie vom Gummiband gezogen, DAS schafft kein Saugmotor. Von der Laufruhe hält er überraschenderweise auch als Dreizylinder mit beiden Vierzylindern mit. Was Renault aus 898 ccm holt ist einfach Wahnsinn.

 

Das der Xsara ein schönes Auto mit einem tollen Fahrwerk und einer angenehmen Lenkung ist, spreche ich jedenfalls nicht ab. Ich bin die Xsaras meines Berufslebens immer gerne gefahren. Zwischenzeitlich wären mir die Xsaras für die 2.000 Kilometer im Monat, die mein Auto zurücklegen muss, allerdings schlicht zu alt.

 

Ohne Dir einen Dacia verkaufen zu wollen, dass könnte ich ja auch gar nicht, empfehle ich Dir dennoch mal den TCe 90 in einem Sandero oder Logan MCV auf einer Probefahrt zu testen. Die Kiste macht mit diesem kleinen Hightech-Aggregat einfach Spass...im wahrsten Sinne des Wortes.


13.08.2014 19:38    |    gtspecial

@Wolfi65

 

Nichts für ungut, aber ich würde Dich wirklich bitten, Vergleiche anstellen, bei denen zumindest die grundlegenden Annahmen auch vergleichbar sind.

 

kjw1980 beschreibt sein Fahrprofil (Autobahn/Geschwindigkeit) und Du kristisierst den hohen Verbrauch des TCe 90 Triebwerkes (H4BT). Als Vergleichswert ziehst Du einen Landstrassenverbrauch heran (nur 3-4 im Jahr BAB).

 

Wenn ich diese Bedingungen betrachte verbraucht der TCe 90 um die 5.0 l/100 km, dass wären minimal 1.5 l/100 km weniger als bei der Xsara Maschine. Das mag nicht viel Erscheinen, wenn man die 12 Jahre Entwicklungszeit betrachtet, aber der Dacia hat durch die erhöhten Sicherheitsanforderungen (4xSterne) wohl im Verhältnis mehr Gewicht auf den "Rippen".

 

--

 

Der reine Vergleich der übrigen Fahrleistungen (Papierwerte) sollte in jedem Fall durch eine Probefahrt ergänzt werden. Dann kann man feststellen ob das Gesamtprodukt wirklich passt.

 

 

--

 

Warum die Hinterachse nicht standesgemäss ist, erschliesst sich mir auch nicht ganz. Was gefällt Dir denn nicht an der Hinterachse? Geht es um die Bremsanlage?

 

Wenn "ja" Deine eine kleine Ergänzung:

 

Die Auto Zeitung hat in der Ausgabe Nr. 16 vom 16.07.2014 die Bremswerte des Sandero Stepway* ermittelt und schreibt: „Der Dacia steht mit kalter Bremse bereits nach 34,20 und mit warmen Stoppern gar nach famosen 33,70 Metern“

 

Wie schnell ist so ein Xsara eigentlich noch, wenn der Sandero schon steht?

 

*Sandero, Stepway, Logan (MCV) basieren alle auf der gleichen Plattform

 

---

 

Ich kann jedem eine Probefahrt mit dem TCe 90* empfehlen und danach sollte man Urteilen, was man da für die X L/100 km Geboten bekommt ;) - und das ist a.m.S. eine Menge :D

 

 

*in einem Dacia Produkt. Im Clio hat mich z.B. das Paket Motor, Getriebe, Karosse nicht wirklich übezeugt.


13.08.2014 19:55    |    gtspecial

@kjw1980

 

Sehr gut gegliederter Test der aussagekräftig bebildert ist - so soll es sein.

Ein dickes "Danke" von mir!


13.08.2014 19:55    |    wolffi65

na...ich denke das die xsara hinten mit scheibenbremse dem dacia nicht nachsteht.

außerdem würde ich mal sagen-der dacia ist neu und die xsara-zumindest wie ich sie habe,wurde 2000 vor gestellt.das sind 14 jahre mein lieber. die sollen doch nicht tun als wenn sie was neues ,besseres haben-haben sie nicht. der vergleich von der 1000 ender maschine mit etwa(werksangabe 5,2 liter) 6 liter-wer weniger behauptet...da wäre der dacia das erste auto wo man sagt der spritverbrauch stimmt.genau das machts nicht. zu einer alten maschine mit 1600 ender maschine und werksangabe 6,5 liter...14 jahre 600 ccm. da sollte der dacia aber nicht so schlucken.

das ist meine persönliche meinung und vom fahren/komfort reden wir nicht mal.

dacia ist und bleibt nun mal eine billige alternative -das wird es immer bleiben.


13.08.2014 20:09    |    gtspecial

Beim Xsara sind es 38.5 m:

 

http://www.autobild.de/artikel/citroen-xsara-1.6-16v-sx-34631.html

 

---

 

Bist Du den Sandero / Lagon (MCV) Serie II mit dem TCe90 Triebwerk schon gefahren?


13.08.2014 20:21    |    wolffi65

ist schon komisch was bild da von sich giebt. da stimmt nur die hälfte bzw. hat man nicht dazu geschrieben das es ihre werte sind und nicht werksangaben.

zum probe fahren...neee,das kann ich mir verkneifen. es ist nicht mein ding und wirds nie werden. dazu ist meine xsara bei mir auch nur das arbeitsauto und spaß haben. normal fahre ich schon AUTO-C70 2,

0D von PSA.

du merkst es schon-PSA ist das was mir liegt. da kann ich renault nix abgewinnen.

mir reichte der dacia schon zu DDR-zeiten ,absoluter schrott.


13.08.2014 20:33    |    gtspecial

Dann wird das wohl nichts mit Dir und dem TCe 90 :D


13.08.2014 21:03    |    wolffi65

aaah,ihr bekommt provision :-)

dann probiert mal den C70 T5 (230ps) :-)


13.08.2014 23:19    |    kjw1980

Zitat:

ist schon komisch was bild da von sich giebt. da stimmt nur die hälfte bzw. hat man nicht dazu geschrieben das es ihre werte sind und nicht werksangaben.

Damit hast Du es erfasst. Genau diese Berichterstattung der Autobild trifft auch auf Dacia zu.

 

Der Logan ist übrigens gar nicht minderwertiger als dein Xsara. Wir haben 28.117,81 DM dafür gezahlt. Der Xsara schlug mit 29.750,00 DM zu Buche, abzüglich einem damals üblichen Rabatt von 10% schlägt der Xsara mit 26.775,00 DM zu Buche. Da die aktuelle Dacia-Baureihe wieder Renault-Technik von 2004 bis heute aufträgt (abgesehen vom TCe90, der ist erst seit 2013 im Clio auf dem Markt) und dazu die Löhne in Frankreich damals schon erheblich höher waren, als heute in Rumänien, kann der Dacia gar nicht so ein arme Leute-Auto sein.

Im Gegenteil, Dacia ist der einzige Hersteller, der es schafft gegenüber vergleichbaren Fahrzeugen von 2004 den Preis zu halten und dabei sogar noch Mehrleistung anzubieten, während alle anderen Hersteller in preisliche Utopien verfallen sind.

Da werden Ausstattungen angeboten, die Bedürfnisse wecken, nach Dingen, die man gar nicht benötigt. Erfolgreiches Marketing auf Kosten der Kunden, die lieber ihre Ersparnisse beim Autohändler lassen, als eine Weltreise zu machen. Dabei verbringen wir im Jahresdurchschnitt als deutscher Autofahrer am Tag gerade einmal eine halbe Stunde am Lenkrad. Da kauf ich mir doch lieber eine geile Couch, eine schicke Küche oder sonst etwas. Mein Dacia hindert mich nicht daran und am Ende tut er das, was alle Autos tun, die viel gefahren werden, er verbraucht. Aber das kann er ruhig, er ist nämlich genauso, wie BMW oder Volkswagen ein Gebrauchsgegenstand, ein wirklich guter und preiswerter Gebrauchsgegenstand, der gar nicht mehr sein will. Diese Fähigkeit haben andere bedauerlicherweise schon lange verloren.


13.08.2014 23:23    |    kjw1980

Zitat:

 

Sehr gut gegliederter Test der aussagekräftig bebildert ist - so soll es sein.

 

Ein dickes "Danke" von mir!

Und von mir ein großes Danke für das Lob. Ich habe mir wirklich viel Zeit dafür genommen. Der Dacia ist das erste Auto seit Jahren, das mich wirklich überraschen konnte.

 

Der Test ist allerdings erst eben fertig geworden, ich hatte das Komfort-Kapitel vergessen auszufüllen! :eek:


13.08.2014 23:33    |    kjw1980

Zitat:

aaah,ihr bekommt provision :-)

 

dann probiert mal den C70 T5 (230ps) :-)

Schön wäre es, selbst die Verkäufer bekommen kaum etwas, deshalb wollte uns unser Verkaufsberater, in dem Autohaus, wo wir schließlich einen in der passenden Farbe gefunden haben, auch unbedingt eine Finanzierung verkaufen, um wenigstens so sein Einkommen etwas aufzubessern. Das Gesicht war lang, als wir uns als Barzahler geoutet haben... So ändern sich die Zeiten.

 

Passen in den C70 drei Kindersitze auf die Rückbank? Sonst ist er leider raus...


14.08.2014 00:20    |    wolffi65

nun,ich muß dir sagen das er in den papieren mit 8 (acht) sitzen steht.nun fragt man sich wo die wohl sind.ich kann es dir nicht sagen.

nein,er ist eigentlich ein 4 sitzer.er hat hinten eine mittelkonsole,deshalb passen nur 2 kindersitze rein.

dafür ist er aber eines der sichersten cabrios und erweckt überall aufmerksamkeit.

noch was zu dem komfort.ob nun ein dacia oder 500 S-klasse,sie sind gebaut worden um zu fahren.jeder mensch hat andere vorstellung von fortbewegung-der eine sagt,es muß fahren,preiswert und so weiter.andere wieder wollen einen bestimmten komfort dabei haben.

ich habe eine bestimmte beziehung zum xsara-er ist in deutschland belächelt und gehaßt.das problem haben viele citroens dieser jahrgänge,deshalb habe ich meine xsara.

sie ist 12 jahre und hat bis jetzt nur verschleißteile gebraucht,keine anderen reparaturen.also im gegesatz zur allgemeinen meinung ein problemloses auto-wie auch der C70.das liegt aber auch an der pflege und wartung-das mache ich in der regel selbst.

ich hoffe das es bei deinen dacia auch so ist und bleibt...das macht ein auto aus.

 

Andreas


14.08.2014 06:53    |    kjw1980

Zitat:

nun,ich muß dir sagen das er in den papieren mit 8 (acht) sitzen steht.nun fragt man sich wo die wohl sind.ich kann es dir nicht sagen.

 

nein,er ist eigentlich ein 4 sitzer.er hat hinten eine mittelkonsole,deshalb passen nur 2 kindersitze rein.

DAS ist die Europäische Union live... Bürokratiemonster statt Gemeinschaft!

 

Zitat:

ich habe eine bestimmte beziehung zum xsara-er ist in deutschland belächelt und gehaßt.das problem haben viele citroens dieser jahrgänge,deshalb habe ich meine xsara.

Ich hasse oder belächele Deinen Xsara nicht, ich bin in meinem Berufsleben, so drei oder vier gefahren. Mein erster, das muss 1998 gewesen sein, hat mich richtig begeistert. Da ich damals bei Renault arbeitet und später bei Peuge,ot wurde es aber dann doch kein Citroen. Meine Exfreundin hatte einen Saxo, der sich schön fuhr und haltbar war, sonst aber wirklich keinerlei Qualitäten hatte. In unserer frankophilen Familie hatte es aber noch ein paar mehr gegeben. Mein ältester Bruder hatte bis 2000 zwei 2CV und mein mittlere hatte in den 80er Jahren einen [url=<a href='http://www.bestautophoto.com/imgs/12422-citroen-gs-a-spezial.html'><img style='max-width:400px' src='http://www.bestautophoto.com/images/car-citroen-gs-a-spezial-02.jpg'></a>]Citroen GS[/url]. Ansonsten liefen bei meinen Eltern, meinem ältesten Bruder und mir immer Renaults, der mittlere langte auch mal bei FIAT und als ich bei Peugeot arbeitete bei Peugeot zu.

 

Zitat:

also im gegesatz zur allgemeinen meinung ein problemloses auto-wie auch der C70.das liegt aber auch an der pflege und wartung-das mache ich in der regel selbst.

Klar, ist er ein problemloser Wagen, er ist ein Franzose! Der Volvo hat sowieso, nicht zu unrecht, einen guten Ruf. Meinen Mégane haben nach 12 Jahren und 177.000 km auch viele Kleinigkeiten, statt dem großen Knall, bedauerlicherweise ein Ende bereit. Ein beginnendes Problem mit dem ESP-Steuergerät hat dann kräftig nachgeschubst. Verschleißteile für 1.500,00 Euro hätte ich noch repariert (Kupplung auf den Nieten, Traggelenke vorne rechts ausgeschlagen, Drehmomentstütze Getriebe ausgeschlagen, Mitteltopf (war original, da Edelstahl) Halterung gerissen, etc.), doch nochmal 1.500,00 für die ABS-/ESP-Einheite auszugeben, war dann doch etwas zuviel. Davor hat er jedoch in 5 Jahren ziemlich problemlose 100.000 Kilometer zurückgelegt. Die Verletzungen waren verdient und selbst erfahren... Ich trauere immer noch, auch wenn der Dacia ein erheblich besseres Auto ist. Nur Seele ist noch keine drin, die Erinnerungen fehlen einfach.


15.08.2014 22:16    |    rataplan

Auch ich möchte mich für diesen aussagekäftigen und umfangreichen Testbericht bedanken.

Der ist wirklich gelungen und gut gemacht.

Nach solchen Infos und Erfahrungen zum Dacia Logan habe ich lange gesucht, denn bei uns steht auch ein neuer Wagen, wenn auch nicht unbedingt ein Neuwagen an und ein Logan mit dem TCe90 in mindestens Laureate-Ausstattung würde mir schon gefallen, zumal zu dem relativ niedrigen Preis.


17.08.2014 10:01    |    kjw1980

Danke für das Lob. Ich werde den Test auch immer aktuell halten.


24.08.2014 20:48    |    tom013de

Bin ich doch gleich der Einladung gefolgt.

Schade dass man nur einmal hilfreich anklicken kann, ein wirklich toller Bericht.


24.08.2014 22:38    |    kjw1980

Vielen Dank für Dein Lob. Es freut mich wirklich sehr.:)


25.08.2014 08:17    |    Taunus1964

Ich danke Ihnen vielmals für den wunderbaren Testbericht.

Vor 2 Wochen entschieden meine Freundin und ich die in der Schweiz in Aktion stehende

Ausführung „Ambiance“ mit 0.9 TCe-Motor zu kaufen, Klima dazu ist kostenlos, aber ohne

Autoradioaber mit ab Werk mit Radiovorbereitung. DAB+-Autoradio werde ich einbauen, da ich mich hobbymässig mit DAB+-Autoradio beschäftige.

Letzte Woche bekam meine Freundin ein Telefon von der Dacia-Vertretung, dass bei den Vertretungen eine Lücke bestand, dass ab Sept. das Modell „Supreme“ mit allem was auf der Preisliste, in Aktion ist, (Klima, Radio, etc.) und noch dazu ein Satz kostenlos „komplette Winterreifen“ – so haben wir also für die Ausführung „Supreme“ entschieden.

Alufelgen schenke ich meiner Freundin dazu.

 

Ich möchte noch was zum Fahrzeuge erwähnen:

 

Vor einigen Jahren wurde ja bewärte, ältere Motoren von Renault verwendet:

 

Seit letztes Jahr wird ja bei Dacia jetzt auch die sparsamen TCe-Motoren von Renault, 0.9 mit 90 PS und der die TCi-Motoren verwendet, welche Eco2 sind - Also sparsam.

 

Wisst ihr, dass ihr beim Fahren - beim Hochschalten, vom 3. Gang zum 5. Gang direkt schalten könnt?


25.08.2014 11:02    |    kjw1980

Ich freue mich, dass der Bericht gut angekommen ist. :)

 

Zitat:

Wisst ihr, dass ihr beim Fahren - beim Hochschalten, vom 3. Gang zum 5. Gang direkt schalten könnt?

Das macht der TCe 90 allerdings nicht mit, der fünfte Gang des Dacia hat eine Übersetzung, wie ich es sonst nur von sechsten Gängen kenne. In der Folge kann man den fünften Gang zwar erst ab 60 km/h verwenden, dafür dreht der Motor bei 160 km/h allerdings erst 4.000 U/min, was für einen Benziner sehr wenig ist. Der Drehzahlsprung zwischen drittem und fünften Gang wäre jedenfalls für ein einigermaßen homogenes Fahren zu groß.


25.08.2014 11:59    |    Bert Benz

Danke für den aufschlussreichen Beitrag.

 

Der Dacia sieht in dem metallicblau richtig gut und modern aus. Innen sogar mit Chromringen aufgehübscht, die Sitzbezüge mit Liebe zum Detail gestaltet, absolute Autobasis sieht anders aus.

Sogar eine Gasfederstütze für die Motorhaube, hat noch nicht mal jeder Benz (neue A-Klasse).

Dass jetzt moderne kleine Turbobenziner verbaut werden wusste ich nicht, obwohl einige größeren dauerhaften? Saugbenzinern nachtrauern werden.

 

Wieviel ist der Listenpreis für das Auto?

Automatik gibt's bei Dacia immer noch nicht?


25.08.2014 12:08    |    kjw1980

Danke für das Lob.

 

Der Listenpreis für mein Fahrzeug ist EUR 12.810,00 zuzüglich EUR 690,00 Überführung.

Wir haben also genau EUR 13.500,00 für den Wagen gezahlt.

Eine Automatik ist genauso wie eine Klimaautomatik von Renault in Deutschland für Dacia nicht vorgesehen, obwohl beides in anderen Ländern für Dacia verfügbar ist. Ich vermute, hier soll einfach in Deutschland der Abstand zur Konzernmutter Renault gewahrt bleiben, um Kannibalisierungseffekte zu minimieren.


25.08.2014 12:28    |    Taunus1964

@kjw1980

 

Uebrigens wird die Automatik wie die Klimaautomatik in der Schweiz auch nicht angeboten.

 

"Bin mal gespannt" was die Zukunft bringt mit DAB+-Autoradio ab Werk bei Dacia!!!

 

- Bei Konzernmutter "Renault" scheinbar, ist da laut DACIA-/Renaul-Vertretung etwa in Gang.

 

Bin mal gespannt.

 

DAB+- wird in der Schweiz bei Neuwagen-Käufen angeraten, wegen allfälliger späterer Wertverlust.


25.08.2014 13:35    |    gtspecial

@Taunus1964

 

DAB+ wird angeraten, weil ein eventueller Wertverlust droht??

 

UKW soll in der Schweiz ab 2024 abgeschaltet werden. Das wären 10 Jahre ab Heute. Und dort soll es dann einen "zusätzlichen" Wertverlust für das Radio geben?? Sorry in 10 Jahren ist der Wagen NULL Wert und dabei spielt das Radio auch keine zusätzlich Rolle mehr.

 

http://www.mediareports.de/offen/?hf2018

 

Lieber das Media Nav nehmen (bzw. das normale BT-Radio). Da kann man dann ein Tablet seiner Wahl koppeln und kann "hören" was man will. In 10 Jahren kostet die Flatrate fürs Handy wahrscheinlich nichts mehr und dann ist das DAB so ziemlich egal.

 

Aber das ist nur meine Meinung!


25.08.2014 13:41    |    Taunus1964

@gtspecial

 

Danke für ihren Kommentar.

 

Es gibt sogar ein Land, das 2017 UKW abstellt.

 

Es ist so - in der Schweiz sind keine UKW-Frequenzen mehr frei und werde auch keine

Neuen UKW-Frequenzen freigegeben.

 

In der Schweiz gibt's über es viele Sender, sogar Spartensender über DAB+.

 

Einmal im Auto DAB+ gehört, will man nie mehr "nur" UKW hören.

 

Gruss


25.08.2014 13:52    |    gtspecial

Wenn die UKW abstellen, dann kann ein FM-Transmitter endlich störungsfrei arbeiten :D

 

Ich glaube da noch nicht ganz dran, denn die UKW Abschaltung ist in etwa so clever, wie die Stilllegung der Notfall -Sirenen. Mal sehen, wie die Leute reagieren, wenn die Stilllegung der UKW Frequenzen immer Näher rückt!

 

Bis dahin hat unser TCe 90 prognostizierte 400 tkm auf der Uhr. Da macht das Radio dann keinen Unterschied mehr ;)

 

Ich habe am Wochenende übrigens die serienmässigen Osram H4 Birnen gegen GE +120% H4 Strahler getauscht! Wahnsinn - kann ich nur jedem ans Herz legen, für 13.00 Euro (Paar) erstrahlt jetzt die Nacht!

 

http://www.ebay.de/.../321435211903?...


25.08.2014 13:54    |    kjw1980

Zitat:

Ich habe am Wochenende übrigens die serienmässigen Osram H4 Birnen gegen GE +120% H4 Strahler getauscht! Wahnsinn - kann ich nur jedem ans Herz legen, für 13.00 Euro (Paar) erstrahlt jetzt die Nacht!

Interessanter Tipp! Danke dafür.:)


25.08.2014 13:59    |    gtspecial

Aber gerne doch KJW ;)

 

Eb** Link habe ich beigefügt....ich glaube aber, ich hatte einen anderen Anbieter (muss nochmal schauen). Es gab auch ein Set - mit einer baluen TFL Birne / oder Standlicht. Muss nochmal suchen, aber Ziel war ganz klar "max. Licht aus H4" und nicht "Xenon Look, also blau" - denn "blau" mag Frauchen nicht :D

 

GE soll wohl der Bosch Zulieferer sein. Im Lampentest der AMS waren die die Besten (oder unter den Besten). Ich suche nochmal ;)

 

-----

 

Und KJW - wenn Du durch Deinen guten "Draht" zu Renault mal an die Artikelnummern für den Öl- und Luftfilter vom TCe kommst, dann würde ich mich sehr über eine "Nennung" freuen!


25.08.2014 14:05    |    gtspecial

Hier der Test, allerdings mit der GE +90

 

http://www.auto-motor-und-sport.de/.../...gluehlampen-4297804.html?...

 

Das Ergebnis steht auf Bild 25 v. 27

 

Bei Motortalk hat jemand vorher / nachher Bilder gemacht. Ihr müsst springen zwischen 1, 6 und 2, 7 - dann sieht man das Ergebnis!

 

http://www.motor-talk.de/.../ge-abblendlicht-i205924805.html

 

---

 

Mein Anbieter hat die Preise erhöht! Der o.g. Link ist günstiger, Dacia Fahrer sollen ja preissensitiv sein :D


25.08.2014 14:29    |    wolffi65

also bekommt man bei dacia keinen rabat und lächerliche H4 scheinis hat er auch noch. die sind vor 15 jahren als unsicher eingestuft worden und fast vom markt verschwunden...

eben dacia...


25.08.2014 14:35    |    gtspecial

"die sind vor 15 jahren als unsicher eingestuft worden und fast vom markt verschwunden..."

 

Das ist absoluter Blödsinn, denn es zählen u.a. noch Einbauhöhe und prinzipielle Eigenschaften des Scheinwerfers. Und "vom Markt verschwunden"... na, ja das dauert wohl noch!

 

Hier, aber ist noch der Vorgänger "Sandero":

 

http://www.autobild.de/artikel/auto-bild-lichttest-2008-807055.html

 

und BTW wer ein mehr an Licht durch eine höhere Geschwindigkeit überkompensiert hat seinen "Sicherheitsgewinn" schon verspielt. Ist so ähnlich wie die Diskussion Saisonreifen vs. Ganzjahresreifen.

 

---

 

Prüfst Du bei Xenon eigentlich alle Komponenten um Sicher zu sein, dass das System auch noch 100% funktioniert? (also Brenner, Vorschaltgerät, Sensoren der Höhenverstellung). Schon mal in einem Fahrzeug gesessen, in dem das nicht mehr der Fall war?

 

Nur weil die "Industrie" zu Xenon oder LED rät, heisst das noch lange nicht, dass dies für Jeden die optimale Lösung darstellt. Ist so ähnlich wie mit den Reifen;)

 

Lesenswert zu den Reifen:

 

http://www.k-test.de/verkehr/ganzjahresreifen/index.htm


25.08.2014 14:53    |    kjw1980

Zitat:

? 25.08.2014 14:29 | wolffi65

 

also bekommt man bei dacia keinen rabat und lächerliche H4 scheinis hat er auch noch. die sind vor 15 jahren als unsicher eingestuft worden und fast vom markt verschwunden...

 

eben dacia...

Wertvoller Beitrag Wolffi!!!

Bei Xsara und C70 bist Du mit den dort verbauten H1-Lampen des Nachts wohl auch blind, gelle?

Haltbarer ist die H4-Lampe gegenüber H1 und H7 allemal.


25.08.2014 15:30    |    Taxidiesel

Schöner, ausführlicher Test. Auf das dein neuer länger hält als der megane!


25.08.2014 18:16    |    wolffi65

es ist von der industrie nachweißlich das die H4 scheinwerfer viel schlechteres licht als H7 und (eigentlich lächerlich) xenon haben. zu rechtfertigen braucht man sich nicht wenn man im xsara H7 und im volvo xenon hat.

(warum wurde sonst die H1,H3 usw. in neuere fahrzeuge verbaut?)

prüfen beim xenon-licht ob alles in ordnung ist??? das macht der BC. eine funktion nicht i.o. und er meldet es.

wenn du mit H4 und falsch eingestellten licht fährst,ist genau so wie xenon falsch eingestelltes licht.

außerdem geht es nicht um irgend welche zu friedenheit über autos,sondern sicherheit von autos.daraus resultiert die zufriedenheit der kunden über sein auto .

es geht mir nur darum das der alte dacia so grotten schlecht abgeschnitten hat und der jetzige quasi wie aus einer anderen galaxi kommt. so was hat noch nie ein hersteller geschafft-ausgerechnet die rumänen schaffen das? laß ihn mal 5 jahre alt werden,dann ziehe ein strich und mach rechnung-erschrecke aber nicht.

ich kenne einen der den alten kombi hat.am anfang war alles isi,dann kamen die reparaturen. das auto ist billig,aber die reparaturen nicht.


25.08.2014 19:35    |    gtspecial

@wolffi

 

Ich habe oben einen Test zur Lichtleistung des alten Sandero verlinkt. Dieser H4 Scheinwerfer hat diverse H7 Scheinwerfer auf die Plätze verwiesen. Dabei handelt es sich nicht mal um einen Stepway - denn wie bereits angemerkt, je höher der Einbauort, desto besser die Lichtleistung (unter sonst gleichen Bedingungen).

 

Das Dein Bordcomputer jegliche Xenon Fehlfunktionen anzeigt würde mich wundern. Einen kompletten Defekt wird er anzeigen (Brenner defekt, Sensor an der HA defekt), aber die nachlassende Leistung des Brenners und/oder Vorschaltgerätes zeigt kein mir bekanntes System (Alfa Romeo 166, Volvo V50, Ford Mondeo & Skoda Octavia) an. Das der Brenner nachlässt erkennst Du max. an der Farbe (also der Verfärbung). Den Rest kann die Werkstatt durchmessen. Da der Prozess aber schleichend ist, wirst Du das als (täglicher) Fahrer kaum merken.

 

Bei allen H-Lampen kann das Leuchtmittel ausfallen oder der Reflektor wird matt. Das beides sieht man. Einen neuen Scheinwerfer bekommt man für den Sandero ab 50 Euro. Leider ist er aus Kunststoff - das stört mich ein wenig, denn Glas wäre haltbarer (kein Gilb).

 

Wichtig ist übrigens, dass der Scheinwerfer sauber ist. Und bitte nicht sagen, dass Xenon ja prinzipiell mit einer SRA kommt, dass stimmt nicht immer (z.B. n.m.E. Xenon im Beetle, hier hat VW einfach die Lumenleistung reduziert und kommt dann ohne aus). Xenon ist nicht gleich Xenon. Italiener leuchten z.B. eher kurz aus und nicht für die Autostrada - die Philosophie spielt also auch eine Rolle.

 

LED fällt übrigens komplett raus. Wenn man einen Scheinwerfer ersetzen muss, nur weil eine LED defekt ist (und diese nicht einzeln reparieren darf), dann glaube ich wirklich mal an eine (Lobby-) Leistung der Industrie.

 

---

 

Jetzt zur Kostenprognose.

 

Wenn unser gebraucht gekaufter 2er Sandero (Stepway aus 2013) bis 2018 nur die Kosten für die Durchsicht verursacht (200 Euro, oder meinetwg. ab 2016 - dem Ablauf der Garantie - das 2fache der Kosten) und ich ihm am Ende verschenke , dann war er mit Abstand das preiswerteste Auto, was ich je bessen habe.

 

Und dabei habe ich jede Menge Spass mit dem TCe (Steuerkette), verbrauche zwischen 5-5.5 L/100 km und komme sehr komfortabel an meinen Reiseorten an (1000 km mit 1 Tankfüllung).

 

Also ich bin gespannt und freu mich auf die nächsten 4 Jahre mit dem Kleinen:D


26.08.2014 09:19    |    wolffi65

ihr hackt auf dem licht rum-ich rate euch mal in einen richtigen auto bei nacht zu fahren wenn regnet-da sieht das H4 sehr bescheiden aus. das H7 hat einen speziell geformten reflektor der das licht ganz anders verteilt. das geht beim H4 nicht,da er ja beide-abblend und vollblende drin hat.dann glaubt ihr auch den scheiß(sorry) mit den 120% lichtleistung-das giebts nicht. es wird duch andere gasfüllung ein anderes licht erzeugt,aber niemals kann eine lampe mehr wie 100% leuchten.

und xenon das weniger wie 35W hat kommt wohl von renault und citroen-das sollte man wissen. die fahren mit 25W. bau dir die in den dacia,da kannste auch teelichter rein stellen.ach ja,H-lampen lassen nicht nach???das wäre mir aber neu.

service... meine xsara bekommt seit dem sie bei mir ist nur den ölwechsel nach ca. 100-12000 km.der kostet mich 40-50 euro (mache ich selbst,da werkstätten heute nicht mehr wissen wie es geht)

an sonsten die üblichen verschleißsachen wie reifen,bremsen und auspuff.

der volvo kommt einmal im jahr zu volvo wo er die inspektio mit mobilitätsgarantie für ungefair 180 euro bekommt(öl gebe ich mit,weil das von volvo zu teuer ist)

dann lese ich raus das du von den vergielbten scheinis gehört hast-schau mal in meinen profil den xsara an-12 jahre mit orig. scheinis-wie neu. kann dir auch sagen warum. heute werden scheinis nicht mehr gegen UV-geschützt,das muß man selbst. 50 euro zahlste fürn neuen,aus dem zubehör,sog. erstausrüster. jeder weiß das das murks ist. kumpel hat grade seine scheinis für 80 euro zurück geschickt weil die sonst wo hin leuchten...

ich komme nicht aus der branche,weiß aber wie die werkstätten die leute abzocken mit billigsten ersatzteilen-wurde oft nach gewiesen.

aus dem grund mache ich alles selbst,auch motorschäden-da kommt mir keine werkstatt ran.die können dreckige achsen und auspuffe reparieren aber keine motoren...


27.08.2014 12:39    |    gtspecial

Unser Dacia hat Garantie und demzufolge mache ich weder den Ölwechsel selber, noch bringe ich mein Öl selber mit. Das wird dann sicherlich vermerkt und birgt schon wieder Diskussionspotential, wenn ich die Garantie in Anspruch nehmen muss. Bei unserem anderen Fahrzeug mache ich das auch selbst, nur die Datsche darf beschraubt werden - noch jedenfalls.

 

Ich habe übrigens nie geschrieben, dass die Scheinwerfer vom Dacia vergilben. Da gibt es andere Kandidaten, die schaffen das eher. Und wenn die H Lampe nachlässt, dann gibt es ne Neue. Mein Gott, ein Auto fängt mit A an und hört mit O auf. Ich habe doch keinen Dacia gekauft, weil nicht mehr ging - sondern, halt Dich fest, weil mir der Wagen gefallen hat und weil mich der TCe begeistern kann.

 

Warum sollte die Lampe eigentlich nicht mehr als 100% im Vergleich zu einer anderen leuchten können? Das werden die wohl getestet haben und die AMS hat es ja auch verglichen. Der "Effekt" ist auch sichtbar - die Photos sind verlinkt.

 

---

 

Warum soll Renault Xenon jetzt auch schon wieder scheisse sein? Verstehe ich nicht?


27.08.2014 14:33    |    wolffi65

weil die xenons jetzt bei einigen mit nur 25 watt befeuert werden,bzw. die lampen haben.da ist die lichtausbeute geringer. einige haben sich schon über die geringere lichtleistung beschwert.

also ums mal klar zu stellen, 100%...was soll noch mehr wie 100% gehen.das ist schon die volle leistung-da kann man drauf schreiben was man will...50% mehr licht auf der straße???

man kann andere edelgase nehmen die dann das licht verbessern,aber über 100% geht nun mal nicht.

was richtig ist,geht eine lampe kaput,ist die H4 oder 7 preiswerter als xenon.xenon hält aber länger.

die neumodischen night breaker gehen schon nach 6 monaten kaput. damals kamen die um 30 euro,heute glaub so 15-20 euro. meine xenon sind jetzt 5 jahre drin und haben volle leistung und kosten ca.70 euro. sind aber heller und besser in der ausleuchtung wie die night braeker. da hätte ich bestimmt schon die 5.paar drin(etwa 100-150 euro)

im xsara hab ich noch die ersten originalen drin,die damals auf dem band eingesetzt wurden-komisch das die immer noch halten nach 12 jahren. das zeigt das heute nur murks hergestellt wird um den leuten das geld aus der tasche zu ziehen.

wie oft sieht man verhältnismäßig neue autas mit defekten lampen?ziemlich oft...


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