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Audi A6 C7/4G 2.0 TDI Test

13.10.2016 17:34    |   Bericht erstellt von audi_matik

Testfahrzeug Audi A6 C7/4G 2.0 TDI
Leistung 177 PS / 130 Kw
Hubraum 1968
Aufbauart Kombi
Kilometerstand 129000 km
Getriebeart Automatikschaltung
Erstzulassung 7/2012
Nutzungssituation Privatwagen
Testdauer einige Monate
Gesamtnote von audi_matik 3.5 von 5
weitere Tests zu Audi A6 C7/4G anzeigen Gesamtwertung Audi A6 C7/4G 4.0 von 5
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Einleitung

Fahrzeug wurde im Dezember 2015 angeschafft und hat meinen äußerst zuverlässigen 4F ersetzt. Es ist kein Geschäftswagen, Leihwagen oder sonstiges.

 

Die Beurteilung erfolgt daher aus der Sicht eines Privatkäufers, mit leicht rosaroter Brille zur Marke Audi.

Galerie

Karosserie

3.5 von 5

Der Wagen hat ähnliche Dimensionen wie sein Vorgänger 4F. Durch das veränderte Innenkonzept kommt mir (1.85 groß, 90 Kilo schwer) das Platzangebot allerdings geringer vor. Es fühlt sich nicht mehr luftig sondern eher beengt an. Dazu finde ich im 4G keine passende, gemütliche Sitzposition. Dies kann aber auch an den Sportsitzen liegen, die irgendwie ein paar cm enger ausfallen als beim 4F. Diese Punkte sind mir bei der halbstündigen Probefahrt leider nicht aufgefallen. Oder ich war zu abgelenkt vom MMI. Zu mindestens habe ich seit dem Fahrzeugwechsel nicht zugelegt ;-). Ansonsten ist überall genug Platz für bis zu 4 Personen.

 

Der Kofferraum ist ähnlich groß wie der vom 4F und gut nutzbar. Durch die Schräge wird allerdings einiges an Platz dem Lifestyle geopfert. Die Heckklappe ist von Innen mit Hartplastik versehen, beim Transport von 4 Reifen ist mir bereits 2x das Plastik aus der Verankerung geflogen. Überhaupt mag man bei kompletter Nutzung des Kofferraumvolumens nur noch vorsichtig die Heckklappe schließen. Alles wirkt etwas filigraner als beim 4F.

 

Die Ablagemöglichkeiten für Getränke sind leider sehr spärlich gesät und in der Mittelkonsole werden die Becherhalter meistens mit anderen Dingen gefüllt, da einige Ablagemöglichkeiten fehlen. Wohin mit dem Smartphone? Schlüssel? In den Türen klappern Kleinteile gerne vor sich hin, die Mittelarmlehne ist nur noch ein Brett ohne Staumöglichkeit und unter der Lehne seine Sachen zu verstauen ist zu unbequem. Platz für das eine oder andere Fach wäre bestimmt noch gewesen.

 

Auch für die Sonnenbrille fehlt Stauraum (gab es nur in Kombination mit dem Ambientepaket), beim 4F war, soweit ich mich entsinne, ein Brillenfach obligatorisch.

 

Qualität: Keine 4 Tage in meinem Besitz und mir ist hinten rechts eine Chromleiste an den Fenstern abgeplatzt. Dies ist mir bei keinem Wagen zuvor (2x 8E, 1x 4B, 1x 4F) passiert. Glücklicherweise wurde es auf Kulanz ersetzt.

 

Davon abgesehen, sind die Sparmaßnahmen spürbar. Ist der erste Glanz und die Freude vergangen (z.B. über großes MMI, FIS 7"), merkt man die im Vergleich zum Vorgänger geringere Audi-Liebe zur Hochwertigkeit. Beispiele:

 

1. Die Verkleidung unter der Mittelarmlehne billigstes Plastik.

2. Die große Klima heizt und kühlt nur sehr schwach. Beim 4F immer auf 20 Grad gestellt. Passte zu jeder Jahreszeit, sie verrichtete unmerklich ihren Dienst. Beim 4G muss ich im Winter auf 24 Grad gehen damit ein warmes Lüftchen durchs Auto geht. Im Sommer mit Klima auf 18-19. Dazu sind die Lüfter sehr laut.

3. Vielleicht kein Qualitätsmerkmal, ABER: Rasterlenkung inkl. schwammiges Fahren bei Geschwindigkeiten über 140 KM/h. Stand der Technik.

4. Die Griffe über der Tür quietschen bei Benutzung. Das machen alle 4 im Wagen. Stand der Technik.

5. Die Höhenverstellung der Anschnallgurte klappern bei warmen Temperaturen. Stand der Technik.

6. Aktive Türrückstrahler nur noch bei den Lichtpaketen, beim 4F Standard.

7. Ambientebeleuchtung nur noch bei den Lichtpaketen, beim 4F Standard.

8. Verkleidung im Motorraum wurde auf ein Minimum reduziert. Motor rostet offen vor sich hin.

9. Die Türpappen (Türinnenverkleidung) ist billigstes Hartplastik. Das fand ich im 4F schon schlecht gelöst, wirkt aber fast hochwertig im Vergleich zum 4G.

10. Die Lederqualität scheint nachgelassen zu lassen. Besonders der Bezug der Mittelarmlehne.

11. Heckklappendämpfer nach 3 Jahren rostig.

12. Automappe (wo die Anleitungen, Serviceheft etc. zu finden sind) billige Anmutung, schlechtere Materialqualität. Statt eines Audi Metallschildes nur noch einfaches Plastikschild.

13. Keine Filzeinlagen mehr in den Seitenfächern.

14. Kleinerer Tank - kleinere Reichweite zum 4F.

15. Kaum vorhandener Stauraum in der Mittelarmlehne.

16. Heckklappe im Innenbereich nur noch aus Hartplastik.

17. Es fehlt die zweite Lampe in der Heckklappe.

18. Die Halteösen beim Ablagepaket sind nur noch aus Plastik und nicht mehr massiv Metall wie beim 4F.

19. Die Scheibe vor dem Tacho ist dünnstes Plastik. Einmal mit dem Taschentuch rüber und komplett verschrammt. Das war früher auch schon mal besser.

20. Beim Fahren auf Kopfsteinpflaster klappern die Seitenscheiben.

21. Sehr laute Außengeräusche gerade bei Nässe. Man hat manchmal das Gefühl das Fenster sei offen. Dichtungen laut Audi ok.

22. Die Sitzbefestigungen sind nicht mehr verkleidet und liegen offen.

23. Das verbaute Audi Sound System klingt bei weitem nicht mehr so dynamisch wie das vom 4F. Am besten beim abspielen einer DVD zu hören. Beim 4F bebte das ganze Auto bei mittlerer Lautstärke, beim 4G muss ich fast auf volle Lautstärke gehen um ordentlich Sound zu bekommen und selbiger klingt dann auch dünn.

 

Die Übersichtlichkeit ist wie bei allen vorangegangenen Modellen als "GUT"

zu bezeichnen. Der 4F war sogar durch die Rundungen schlechter zu überblicken.

Testkriterien
Platzangebot vorn: eng geräumig
Platzangebot hinten: eng geräumig
Kofferraum: klein groß
Übersichtlichkeit: schlecht gut
Qualitätseindruck: minderwertig hochwertig
Fazit - Karosserie
  • + Schönes Design, tolles Ambiente
  • - Qualitativer Rückschritt unter dem Deckmantel der Gewichtsersparnis

Antrieb

3.0 von 5

Der 2.0 TDI mit 177 PS ist ein gutmütiger Motor der eher das Cruisen als Rasen liebt. Er fährt sich im Stadtverkehr sehr souverän und anständig. Man merkt das noch mal gesteigerte Drehmoment gegenüber dem Vorgänger. Bei schnellen Autobahnetappen oder gewagten Überholmanövern wünscht man sich aber von Zeit zu Zeit seinen großen Bruder, den 3.0 TDI.

 

Leider ist der Motor nicht mehr ganz so sparsam wie im 4F. Trotz "nur" 7 Mehr-PS habe ich einen durchschnittlich um 1 Liter höheren Verbrauch (um 7 Liter).

 

Die Reichweite, beeinflusst durch den kleineren Tank, erzielt eine Maximalreichweite mit passiver Fahrweise von ca. 1020 Kilometern. Beim 4F waren gut 100 KM mehr drin.

 

Kommen wir zum Getriebe: Die Multitronic war damals der Hauptgrund mich von meinem 4B 1.9 TDI zu trennen. Der 4F kam wieder als Handschalter ins Haus. Ich war daher skeptisch, aber ein Facelift mit S-Tronic lag nicht im Budget. Ich habe es gewagt, auch nach den vielen positiven Rückmeldungen hier im Forum.

 

Um es kurz zu machen: Bis jetzt habe ich es nicht bereut. Die Multitronic ist für mich das komfortabelste Getriebe im VW-Konzern. Allerdings gibt es Einschränkungen. Im bergigen Gelände ist die Multitronic nicht zu empfehlen, da der Kraftschluss bei Steigungen sehr spät erfolgt und das manövrieren damit zum Glücksspiel wird. Besonders beim Rückwärtsgang sehr gewöhnungsbedürftig. Ansonsten kann ich bis jetzt nichts negatives berichten.

Testkriterien
Motorleistung: schwach stark
Durchzug: unelastisch elastisch
Drehfreude: zäh agil
Getriebe/Schaltverhalten: schlecht gut
Verbrauch: durstig effizient
Reichweite: gering hoch
Fazit - Antrieb
  • + Motor ist völlig ausreichend für Stadt und Land. Er verfügt über genug Temperament für Langstrecke.
  • - Zwar besser als der Vorgänger, aber gerade bei höhren Geschwindigkeiten sehr zäh.

Fahrdynamik

3.5 von 5

Sehr hoher Wendekreis, ansonsten sehr gutmütig. Ungemein leichtfüßiges Fahren, guter Antritt bis 100 KM/h, danach wird es zäher. Höchstgeschwindigkeit laut Tacho 230, reell wohl irgendwo bei 215-217 KM/h.

 

Bremsen packen ordentlich zu, außer der Wagen ist voll beladen. Dann wünscht man sich das größere Bremssystem der PS-stärkeren Modelle.

 

Kurven können auch mit hoher Sportlichkeit genommen werden (mit dem Sportfahrwerk auf jeden Fall).

Testkriterien
Wendekreis: groß klein
Beschleunigung: langsam schnell
Lenkung: schwammig direkt
Bremsen: schwach standfest
Fahrverhalten: unausgeglichen ausgeglichen
Kurvenverhalten: unsicher sicher
Wendigkeit: träge agil
Fazit - Fahrdynamik
  • + Der 4G fühlt sich leichtfüßig an, lässt sich gutmütig bewegen und bleibt auch in Extremsituationen stabil.
  • - Leider verliert er hier einige Punkte durch die Rasterlenkung und der damit verbundenen Komforteinbußen auf gerader Strecke.

Komfort

3.5 von 5

Die sportliche Abstimmung mit dem Sportfahrwerk gefällt mir sehr gut. Vielleicht einen Tick zu hart, aber etwas muss man auch der Optik schulden. Die Sitze sind, wie eingangs erwähnt, nicht ganz mein Fall. Ich fand den 4F in dieser Hinsicht viel bequemer. Ich bin der Überzeugung, diese haben etwas an Fläche eingebüßt.

 

Die Innengeräusche sind sehr gering, außer der Motor läuft. Der 2.0 TDI scheint zwar obenrum gut gedämmt zu sein, allerdings ist er wesentlich brummiger als sein Vorgänger. Gerade in unteren Drehzahlen, vibriert der halbe Wagen. Da freut man sich an der Ampel wenn die Start-Stop-Schaltung einsetzt. Dies Verhalten ist hauptsächlich beim Temperaturen unter 15 Grad zu bemerken. Im Sommer fällt es weniger auf. Ich empfand es beim ersten Auftreten als sehr störend und dachte hier wäre etwas defekt. Laut Audi aber Stand der Technik. Insgesamt war der 4F ruhiger.

 

Komfort: Mein Wagen verfügt über eine ACC mit Braking Guard für komfortables Reisen. Leider hat dieses System bereits 2 Fehlfunktionen gehabt. Der Wagen hat auf leerer Straße, ohne Verkehrshindernisse (also kein Wagen, Tier oder sonstiges vor oder hinter mir) eine Vollbremsung durchgeführt. Ist der erste Schreck erst mal überwunden, fragt man sich warum und wieso. Laut Audi keine Fehlfunktion. Ich habe nach der zweiten Vollbremsung das System enttäuscht deaktiviert.

Testkriterien
Federung (sportlich): schlecht abgestimmt gut abgestimmt
Sitze vorn: unbequem bequem
Sitze hinten: unbequem bequem
Innengeräusche: laut leise
Bedienung: kompliziert intuitiv
Heizung/Klimatisierung: schwach wirkungsvoll
Fazit - Komfort
  • + Bedienung und Federung gehen völlig in Ordnung, auch die Geräuschkulisse wäre super, wenn man keinen 2.0 TDI gewählt hat.
  • - Klima sehr schwach ausgelegt, die Sitze sind für mich unbequemer als früher.

Emotion

4.5 von 5

Das Design steht immer noch in der Audi Tradition. Der Wagen sieht sportlich attraktiv aus, hat gute Proportionen. Den Designern kann man keinen Vorwurf machen.

 

Das Image ist nach wie vor gut, wobei durch den Abgasskandal und Materialeinsparungen etwas vom alten Glanz verloren ging. Viele verspielte Details aus den Vorgängergenerationen sind nicht mehr zu finden.

Testkriterien
Design: langweilig attraktiv
Temperament (sportlich): ausbaufähig realisiert
Image: negativ positiv
Fazit - Emotion
  • + Wagen sieht sportlich und kraftstrotzend aus. Schöne Formsprache.
  • - Das Image ist durch die Materialqualität etwas angekratzt.

Gesamtfazit zum Test

Aus diesen Gründen kann ich den empfehlen:

Ja man muss den Fortschritt berücksichtigen und auch die Sicherheit. Ja der Wagen fährt sich gut und sieht moderner aus. Aber manchmal, nur sehr selten, wünscht man sich doch den Materialmix der Jahrtausendwende gemischt mit der Technik und Sicherheit von heute zurück.

 

Ich glaube die heutigen Autos entsprechen dem Zeitgeist und den damit verbundenen Restriktionen. Bei anderen Marken sieht es nicht anders aus.

 

Auch wenn das alles etwas negativ klingt, ich bin bisher ganz zufrieden mit dem Wagen. Ich mag die Wendigkeit, das Design und die Technik. Ich denke das wird auch so bleiben und erfreue mich täglich daran ;-).

Gesamtwertung: 3.5 von 5
Das Testfahrzeug erhielt im Test durchschnittlich 3.5 von 5 möglichen Sternen
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Kommentare: 4

Tue Jan 31 11:53:19 CET 2017    |    audi_matik

Inzwischen ist der Wagen mehr als ein Jahr in meinem Besitz und ungefähr 24.000 KM bewegt worden. Das erfreuliche zuerst:

 

Positiv:

- Keine Ausfälle! Fährt zuverlässig, bisher nur eine Inspektion.

- Gegenüber dem 4F muss man nicht alle 2 Tage in der Winterzeit Wasser nachfüllen - Top!

- Die dünnen Wischernehmer machen ihren Job erstaunlich gut.

- Tankdeckel bisher noch nicht eingefroren.

- Multi macht ihren Job bestens, keine Probleme.

- Der Motor zieht gleichmäßig nach vorn, fehlt nur etwas das Temperament.

 

So lala:

- Lackqualität ähnlich wie beim 4F, einmal Waschanlage und danach neue Kratzer zählen. Gefühlt bleibt nach jedem Vogelschiss eine feste Markierung am Auto.

 

Negativ:

- Es klappert aus dem Fahrwerk, Audi kann nichts finden.

- Bei Temperaturen zwischen -5 und +5 dröhnt es weiterhin ab ca. 1700 - 1900 Umdrehungen durchs ganze Auto. Audi kann nichts finden. Besonders nervig im Stadtverkehr

- Bluetooth schaltet sich, trotz Deaktivierung, in unregelmäßigen Abständen und ohne erklärbaren Grund, wieder ein.

- Das Soundsystem wird auch mit zunehmenden Kilometern nicht besser.


Fri Feb 17 17:14:03 CET 2017    |    audi_matik

So, seit Ende Januar ist das Skandal-Update aufgespielt.

 

Bisheriger Eindruck nach 2 Tankfüllungen:

 

- Ein um ca. 0,5 Liter höherer Verbrauch - Mal sehen wir es bei wärmeren Temperaturen läuft

- Motor klingt rauher, unkultivierter, fast wie Pumpe Düse - Mal sehen wir es bei wärmeren Temperaturen läuft

- Motor wird langsamer warm (bei 0 Grad 2. Lampe Öltemp bei 80-100 KM/h auf der Landstraße nach 18-20 KM)

- Das Dröhnen ist durch die stärkeren Motor-Vibrationen schlimmer geworden

- Gänge werden länger gehalten, runterschalten erfolgt gefühlt langsamer

- Wagen hat etwas an Beschleunigung eingebüßt, obwohl überall von mehr "Spritzigkeit" gelesen werden kann

- Vmax wird noch erreicht

- Bisher kein Start-Stop Einsatz

- 1x Lüfternachlauf

 

Insgesamt also semi begeistert.


Sat Feb 18 06:10:16 CET 2017    |    tetekupe

Zu Punkt 19: Ein Taschentuch ist ja nun auch nicht wirklich das geeignetste Mittel zur Reinigung der Tacho-Scheibe. Mit Mikrofasertuch und etwas Feuchtigkeit ist bei meinem noch nichts zerkratzt worden. Ansonsten guter und ausführlicher Test!


Tue Mar 21 16:54:34 CET 2017    |    audi_matik

Hi Tetekupe,

 

ja das stimmt, ein Taschentuch ist kein professionelles Reinigungsmittel.

 

Dennoch konnte man dies früher bei alten Modellen noch machen, ohne fette Kratzer an der Scheibe.

 

Ansonsten vielen Dank für das Lob!

 

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Es gibt übrigens etwas Neues zu berichten: Nachdem die Vibrationen und das Dröhnen durch das Update dermaßen verschlimmert wurden, bin ich zur Audi Werkstatt und habe dies reklamiert. Der Wagen blieb insgesamt 2 Tage dort um die Quelle zu finden und eine Lösung zu erarbeiten. Im Endeffekt war die Kraftstoffleitung lose und vibrierte an der Karosserie. Es wurde spezielles Dämmmaterial bestellt und verbaut. Seitdem herrscht wieder einigermaßen Ruhe. Der kernige Motorlauf ist dadurch natürlich geblieben, aber nun ist es erträglich. Gezahlt habe ich nichts, lief unter Garantie.

 

Gruß

Marco


Sun Dec 10 10:54:18 CET 2017    |    audi_matik

Kleines Update: Bei 161.000 TKM erwarteten mich eines Morgens Fehlermeldungen:

 

-Start-Stopp System gestört

-Glühwendel leuchtete

-Motorkontrollleuchte leuchtete

 

Besuch in der Werkstatt ergab AGR-Ventil defekt.

 

Die Werkstatt hat zunächst eine Woche benötigt, bis der Wagen wieder fahrbereit war. Zahlen musste ich nichts, lief auf Kulanz. Leihwagen wurde kostenlos gestellt.

 

Danach fuhr der Wagen ziemlich genau 7 Tage, bis:

 

-Partikelfilter Störung

-Glühwendel leuchtete

-Motorkontrollleuchte leuchtete

 

Also wieder zurück zur Werkstatt, diesmal angeblich der Abgassensor defekt. Teil mit Einbau sollte 300 Euro kosten. Hätte angeblich nichts mit dem AGR-Vorfall zu tun gehabt. Leihwagen wurde kostenlos gestellt.

 

Nach einer weiteren Woche der Reparatur konnte ich den Wagen wieder abholen. Zahlen musste ich komischerweise nichts.

 

Bisher 2000 KM gefahren ohne Probleme. Der Wagen hört sich aber gefühlt noch lauter an als vorher und zieht selbst im warmen Zustand überhaupt nicht mehr. Fährt wie ein alter VW 1.4er 75 PS Sauger. Habe das Gefühl, die haben vorsichtshalber noch eine fehlermindernde Software eingespielt.

 

Nun ja, inwzsichen freue ich mich wenn der Wagen bei 200.00 TKM weg kommt. Seit dem Update macht er definitiv kein Spaß mehr. Brummt, keine Spritzigkeit, und dazu kommt seit ca. 10.000 TKM ein leichtes Eiern aus der Vorderachse was angeblich immer von kleinen Unwuchten in den Reifen stammen soll. Winter wie Sommerreifen wurden deshalb schon ersetzt, dasselbe Problem. Werkstatt kann nichts finden.

 

Ich bin durch mit diesem Auto.

 

Gruß

Marco


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