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Audi A6 4A (C4) 2.6 Quattro Test

19.02.2012 10:09    |   Bericht erstellt von QModus

Testfahrzeug Audi A6 C4/4A 2.6 quattro
Leistung 150 PS / 110 Kw
Hubraum 2598
HSN 0588
TSN 554
Aufbauart Limousine
Kilometerstand 89000 km
Getriebeart Handschaltung
Erstzulassung 11/1992
Nutzungssituation Privatwagen
Testdauer mehr als 5 Jahre
Gesamtnote von QModus 4.0 von 5
weitere Tests zu Audi A6 C4/4A anzeigen Gesamtwertung Audi A6 C4/4A 4.0 von 5
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Einleitung

kein A6, sondern ein Audi 100 (siehe Anmerkung im Anhang :D) - gekauft 2008 mit 44tkm - im Februar 2012 habe ich 89tkm auf dem Tacho. Ich wohne im Bergischen Land / NRW - da gab es in den letzten Wintern (wenn man von diesem Jahr absieht) Schnee ohne Ende. Im Sommer nach Frankreich, an den Wochenenden zum Boot nach Holland.

Galerie

Karosserie

4.5 von 5

Stabil, solide, wie am ersten Tag. Bis auf einen kleinen Fleck auf der Motorhaube rostfrei - und das nach fast 20 Jahren.

Testkriterien
Platzangebot vorn: eng geräumig
Platzangebot hinten: eng geräumig
Kofferraum: klein groß
Übersichtlichkeit: schlecht gut
Qualitätseindruck: minderwertig hochwertig
Fazit - Karosserie
  • + Beste Qualität - da gibt es nichts hinzuzufügen

Antrieb

3.0 von 5

wer ein solches Auto fährt, der rechnet damit, dass er zwar keine großen Reparaturen hat, aber dafür an der Tankstelle die Zeche zahlen muss. Der Motor leistet genau das, was man braucht - bis hin zu 235 auf dem Tacho. Dabei kann man sich noch locker miteinander unterhalten. Der Quattro war und ist mir wichtig, aber er ist auch ein wenig enttäuschend, weil: Ich hatte früher einen 44er mit 2,2l Turbo und einer 50:50-Kraftverteilung. Da ich kein Walter Röhrl bin, liegt mir sowas viel mehr. Mit der Kraftverteilung von 60 hinten 40 vorne habe ich das Problem, dass das Heck ausbricht. Wenn ich früher bei Schnee einfach Gas geben und überholen konnte, bleib ich heute lieber in der Reihe. Was solls - mittlerweile bin ich ja auch Opa ^^

 

Ergänzung und Tip: Wenn ein Quattro mal Probleme beim Anfahren auf Eis und Schnee hat, dann sollte man gleichzeitig die Bremse leicht betätigen. Dadurch wird die Kraft auf alle 4 Räder verteilt. Anfahren bei 20% Steigung auf Schnee (oder auf Rollenprüfständen - siehe youtube...) ist damit kein Problem.

Testkriterien
Motorleistung: schwach stark
Durchzug: unelastisch elastisch
Drehfreude: zäh agil
Getriebe/Schaltverhalten: schlecht gut
Verbrauch: durstig effizient
Reichweite: gering hoch
Fazit - Antrieb
  • + Quattro
  • - 60-40-Kraftverteilung

Fahrdynamik

3.5 von 5

Im wunderbaren Sportsitz wohlgeborgen

erhol ich mich vom harten Tag

und macht der Kreisverkehr Dir Sorgen

der Audi ihn so gerne mag

man gibt halt Gas

und so mit 80 Sachen

da quietscht kein Reifen, gibts kein Schrein

drum steigt ein jeder

voll Vertrauen

in einen solchen Quattro ein.

Testkriterien
Wendekreis: groß klein
Beschleunigung: langsam schnell
Lenkung: schwammig direkt
Bremsen: schwach standfest
Fahrverhalten: unausgeglichen ausgeglichen
Kurvenverhalten: unsicher sicher
Wendigkeit: träge agil
Fazit - Fahrdynamik
  • + ein hervorragendes Reisefahrzeug, agiler, als man vermuten könnte.
  • - Sportfahrwertk (Sonderausstattung ab Werk) etwas stuckelig auf schlechten Straßen

Komfort

5.0 von 5

Wohlfühlen darf man sich in diesem Auto. Die Klima arbeitet perfekt, die Ledersitze sind perfekt, das Lenkrad ist perfekt - und wer es noch gemütlicher liebt, der kann vorne und hinten auch die Seitenlehne runterklappen.

Testkriterien
Federung (sportlich): schlecht abgestimmt gut abgestimmt
Sitze vorn: unbequem bequem
Sitze hinten: unbequem bequem
Innengeräusche: laut leise
Bedienung: kompliziert intuitiv
Heizung/Klimatisierung: schwach wirkungsvoll
Fazit - Komfort
  • + das ganze Wohlfühlpaket in einem Auto - alle wollen mitfahren ^^
  • - etwas stuckelig auf schlechten Straßen

Emotion

4.5 von 5

... eine sportliche Reiselimousine ist halt auch komfortabel - .... da fällt es schwer, sich zu entscheiden, was man anklicken soll.

Zur Emotion: Alle lieben das Auto - es vermittelt Vertrauen. Ich hab im Audi komischerweise noch nie erlebt, dass schlechte Stimmung aufkam - auch nicht bei langen Reisen in den Süden.

 

Was das Design betrifft: Der Wagen liegt ab Werk 4 cm tiefer als der normale Audi 100 - das sieht gut aus, daher wirkt er nicht so behäbig. Aber ich gebe zu: Ein A8 sieht einfach besser aus - und mein früherer 44er hatte mit seinem bösen 5Zylinder Turbo den Charakter einer Wildkatze. Trotzdem ist es nicht das Auto, wo man auf der Heckablage eine gehäkelte Toilettenpapierrollenabdeckung sucht. Er ist agil - und er wirkt agil und anziehend - er muss sich keinesfalls verstecken. Der Sympathiewert dieses Autos ist sehr hoch.

Testkriterien
Design: langweilig attraktiv
Temperament (komfortabel): ausbaufähig realisiert
Image: negativ positiv
Fazit - Emotion
  • + 4 cm tiefer sehen gut aus
  • - der V6 vermittelt wenig Emotion - er macht halt seine Arbeit völlig unspektakulär

Unterhaltskosten

KFZ-Steuer pro Jahr 400-500 Euro
Verbrauch auf 100 km über 10 Liter
Inspektionskosten pro Jahr 100-300 Euro
Werkstattkosten pro Jahr 200-500 Euro
Versicherungsregion (PLZ) 42
Außerplanmäßige Reparaturkosten Sonstiges - (0 €)

Gesamtfazit zum Test

Aus diesen Gründen kann ich den empfehlen:

für mich war es ein Glücksgriff: Im Alter von 16 Jahren hatte das Auto echte 44tkm auf dem Tacho. Werkstattgepflegt, sogar mit neuem Zahnriemen.

Ich fahre zwar gerne sportlich, aber vorausschauend. Daher habe ich auch jetzt noch die ersten Bremsscheiben und Beläge. Der Auspuff ist ebenso noch das Original - aus Edelstahl, versteht sich. Die Qualität ist hervorragend - das Wohlgefühl perfekt - ein Auto wie ein Maßanzug.

Aus diesen Gründen kann ich den nicht empfehlen:

Der V6 ist nicht beliebt, weil er zu unspektakulär ist. Das kann man insbesondere dann verstehen, wenn man vorher einen 5Zylinder gefahren hat. Doch im Gesamtpaket erwartet man von einem Motor nur eins: Das er ohne Macken seine Dienste tut. Tat er auch bis vor Kurzem - doch offensichtlich sind nach fast 20 Jahren irgendwelche Unterdruckschläuche ein wenig porös - und das mag dieser Motor nicht. Egal, das wird halt repariert, denn dieses Auto will ich auf keinen Fall jetzt schon aufgeben. Was mich als einziges aber wirklich ärgert, ist die Kraftverteilung beim Quattro. Da hat Audi an der falschen Stelle gespart - denn ich glaube nicht, dass man das der Sportlichkeit zuliebe so gemacht hat: Das eingebaute 40:60-Getriebe ist in der Herstellung billiger als das 50:50 im alten 44er.

 

Nachtrag: Reparatur Ansaugsystem incl. Inspektion und Tüv und neuen Belägen hinten und so weiter für ca 1150 Euro erledigt - der Wagen verbraucht jetzt weniger als je zuvor und kann die nächsten 20 Jahre meistern ^^. Wer die Adresse der Werkstatt braucht, schreibt mir bitte eine Nachricht. Ich bin so unglaublich froh, dass das so gut geklappt hat!

Gesamtwertung: 4.0 von 5
Das Testfahrzeug erhielt im Test durchschnittlich 4.0 von 5 möglichen Sternen
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Kommentare: 15

20.02.2012 21:57    |    Multimeter48933

Ist doch kein A6. ;)

20.02.2012 23:52    |    QModus

jo - das ist kein A6 - aber das ist die Forensoftware schuld, weil ich das Fahrzeug nicht aussuchen konnte und die Eingabe per Fahrzeugschein aus meinem 100er einen A6 gemacht hat. ^^

25.03.2012 00:29    |    Standspurpirat47739

40/60 Verteilung...komischer Umbau :D :D :D

Wenn das Heck ausbricht ist doch gut, er tut was er soll. Und nein, er hat keine andere Verteilung und billiger ist da auch nix.

26.03.2012 17:19    |    QModus

hi

auch, wenn ich das Ding nicht aufgeschraubt habe, weiss ich sehr genau, wie sich das Fahrverhalten zum 44er verändert hat. Der 44er gierte immer um die Mittelachse, er hatte halt ein Torsendifferential Bauart "A" oder "B", während der C4 ein Planetengetriebe oder so hat. Wenn ich mit dem 44er und Sommerreifen im Winter unterwegs war und auf der Mitte der Fahrbahn 20 cm hoher fester Schnee war, konnte ich da jederzeit und in jedem Winkel mit wenig oder mehr Gas durchfahren, allerdings mit der Gefahr, durch das Schlingern um die Mittelachse seekrank zu werden. Mit dem C4 bin ich dagegen auf Schnee ständig am Heckschleudern und würde mich das nicht mal ansatzweise trauen. Es mag auch ner abgesperrten Piste Spaß machen, aber nicht, wenn man auf ner engen verschneiten Straße Gas gibt und eigentlich nur nach vorne will.

 

Google doch mal: Torsendifferential Bauart "C" - "keine 50:50-Verteilung - Verwendung vor allem bei Audi".

 

Nach meiner Erinnerung bezeichnete Audi damals den Quattro mit 40-60 als Ergebnis einer Studie bzgl. der Wünsche der sportlichen Fahrer (so habe ich zumindest einen Beitrag einer damaligen Autozeitung in Erinnerung).

27.03.2012 15:31    |    Standspurpirat47739

Brauch nicht googeln. C4 hat ebenfalls ein völlig normales Torsen mit gleichmäßiger Verteilung Wenn da was schleudert, fährst du seltsam oder die HA-Einstellung passt nicht.

28.03.2012 11:54    |    QModus

Der Wagen läuft sehr stabil - auch bei höchstem Tempo. Nur halt auf glattem Untergrund mit vollem Vortrieb vom Quattro - und der Charakteristik eines Hecktrieblers. Driften ist mit dem C4 machbar - mit dem 44er konnte ich das nicht. Aber wer weiss, vielleicht stimmt bei meinem ja wirklich was nicht? Jetzt bin ich neugierig geworden...

 

 

...zu meiner Fahrweise: Ich fahre meist vorausschauend und ruhig, hab aber auch schon mal an nem Silvestermorgen (um 8 Uhr gestartet) die 120km Landstraße nach Winterberg auf Glatteis in einer Stunde geschafft. Wenn ich normal fahre, drifte ich nicht - es sei denn mit Sommerreifen im Kreisverkehr auf glattem Schnee. Na ja - und wenn Schnee fällt, fahr ich halt oft raus, um einfach nur Spaß zu haben. Dann teste ich auch, was das Auto kann und wie weit ich gehen darf.

01.04.2012 20:02    |    QModus

Tja - wie es aussieht, sind das Fahrwerk und die Gewichtsverteilung ursächlich für das Fahrverhalten - und nicht das Torsen-Mittendifferential. Ich hätte nicht gedacht, dass es dadurch solche Unterschiede geben kann. Die Kraftverteilung ist demnach 50:50, .... auch wenn es gefühlt ganz anders ist.

 

 

Vielleicht hat ja noch jemand eine Idee, ob oder wie ich das ändern könnte.

 

http://www.motor-talk.de/.../kraftverteilung-quattro-c4-t3849091.html

 

 

Danke - und cu ^^

10.11.2012 17:59    |    QModus

jetzt hab ich fast die 100.000 voll.

 

Dieses Frühjahr wurde mein Autochen - siehe oben - in einer Notoperation gerettet. Ein Plastik-Teil im Ansaugbereich defekt. Wenn man es nicht weiss oder findet, eine Katastrophe. Aber so - perfekt. Verbrauch seitdem stabil bei 10 bis 11 Litern, nur bei langen Vollgasfahrten (Tacho 230+, ich schone das Auto nicht, wenn es warm gefahren ist) verbraucht er etwas mehr. Der Wagen geht im Bereich von 245 km/h im letzten Gang in den Drehzahlbegrenzer - mit ein wenig Anlauf auch auf Strecken, wo es nicht bergab geht.

 

Nach einer Vollbremsung aus Höchstgeschwindigkeit (und das, obwohl ich immer viel Abstand halte - ein alleinfahrender LKW zog urplötzlich nach links), bei der ich riesiges Glück hatte, musste ich jetzt schon - nach 20 Jahren - die vorderen Bremsbeläge erneuern, da die Verschleissuntergrenze erreicht war. Kosten für Bosch-Beläge mit Sensor: 45 Euro.

 

Ich werde dieses Jahr neue Winterreifen fahren (Vorjahres-Testsieger, 4 Stück für 280Euro incl. Montage) - und werde nochmals gezielt das Phänomen des ausbrechenden Hecks bei meinem Wagen beobachten.

 

Probleme gibt es auch: Wenn ich einsteige, dann quietscht etwas. Wahrscheinlich im Bereich der Federung? Das gefällt mir gar nicht. Beim Fahren höre ich nichts, beim Aussteigen nach der Fahrt auch nichts.

 

Und dann habe ich mir etwas ausgerechnet: Im Vergleich mit einem Neuwagen meiner Wahl (ca. 38t€) spare ich jetzt jedes Jahr ca. ca. 2000 Euro, wenn die Wartungs- und Reparaturkosten im Jahr 1000 Euro nicht übersteigen. Alle erdenklichen Fakten wurden berücksichtigt. Das ist weniger, als ich vermutet habe. Für die 2000 Euro verzichte ich auf Neuwagenflair, ESP, Airbags rundum, Leasing-sorglos-Tarif mit allen erdenklichen Leistungen. Ich glaube, ich behalte den Wagen einzig wegen seiner tollen Ledersitze und weil ich mich rundum wohl darin fühle. Weil alles noch funktioniert und weil ich von größeren Kosten verschont geblieben bin.

 

Allen anderen Audi-100-Fahrern wünsche ich das Selbe! Lang lebe der Audi 100 :)

 

Da die neuen Autos mit all ihrem elektronischen Firlefanz niemals sorglos so alt werde können, besitze ich damit auch so etwas wie den letzten Dinosaurier der Automobilgeschichte.

Wenn er mal kaputt gehen sollte, werde ich nur Neuwagen mit rundum-sorglos-Leasing fahren - incl. Versicherung, Reparaturen etc. - und dann das Auto alle paar Jahre durch ein Neues ersetzen. Ich glaube, ich werde nie wieder so viel Vertrauen in ein altes Auto haben können. Irgendwie trauer ich jetzt schon meinem Audi hinterher - ...

05.12.2012 07:46    |    QModus

... der erste Schnee dieses Winters - und diesmal hab ich noch mehr als sonst auf die Fahreigenschaften geachtet.

 

Fahre ich zu schnell in die Kurve, schiebt er über die Vorderräder. Gebe ich Gas, wedelt das Heck (bis zu einem gewissen Tempo) entsprechend der Neigung der Straße. Mein Gefühl in der Sache bleibt wie vorher: Mein alter 44er Avant 2,2 Turbo reagierte meiner Ansicht nach auf Schnee viel besser und lies sich viel genauer und leichter fahren. Seitliches Ausbrechen beim Gasgeben kannte er nicht - ausser mit Diff.

 

Wenn man sich allerdings an diese Eigenschaften gewöhnt hat - und wenn man raushat, wie und wann man beim Gasgeben auch gleichzeitig leicht die Bremse treten kann und sollte - dann wird einem der Winter nur noch Freude bereiten.

 

Ich wünsche allen viel Schnee und wenig Räumfahrzeuge ^^ :D

12.01.2013 20:03    |    QModus

11.01.2013 - erster Frost, Innenspiegel abgefallen.

Ts ts ts... sowas müßte doch auf Kulanz bei Audi erledigt werden. Das Auto ist nicht mal 21 Jahre alt

24.02.2013 15:10    |    QModus

unglaublich, was neue Winterreifen ausmachen! Hab mir vor einigen Wochen Conti Winter 850 geholt, und seit ich die 6 Jahren alten Michelin mit 4mm Restprofil runter hab, fährt er sich wie ein anderes Auto. Kurven kann ich auch auf Schnee so schnell nehmen wie mit nem Berlingo im Sommer. Das Heck bricht fast gar nicht mehr aus, Driften ist nicht mehr so einfach möglich. Durch den sagenhaften Grip bräuchte der Motor untenrum einfach viel mehr Leistung, um so spielerisch mit dem Heck zu wedeln wie bisher.

 

Ich hab immer noch nicht verstanden, wieso ich damals mit dem 44er 2,2t Quattro so ein anderes Fahrgefühl hatte, aber ich sehe, dass das Fahrgefühl durch Kleinigkeiten massiv verändert werden kann. Damals fuhr ich nur mit Sommerreifen - ... ABS konnte man ja ausschalten. Aber damals waren halt alle 4 Reifen gleich - schlecht. Vielleicht war mein Fehler, dass ich die schlechteren Reifen auf dem C4 hinten hatte, weil die Vorderen schneller verschleissen. Sollte man ja nicht tun... . Und vielleicht kann man das alles gar nicht vergleichen, weil ich früher mit viel mehr Jugend und Reflexen gesegnet den 44er wie einen Wok unfallfrei und doch immer mit max-Gas auf Sommerreifen über schneeglatte Straßen gedroschen habe. Sch...e, ich werd alt ^^ - aber was solls. Der Quattro ist und bleibt ein Spaß - eine ständige Herausforderung - ich liebe ihn!

 

P.S.: Auf meinen spaßigen Einwand bei Audi, dass der Wagen doch noch gar nicht so alt sei, wurde ich direkt in die Werkstatt gelotst, wo dann der Rückspiegel kostenlos und auf Kulanz wieder angeklebt werden sollte! :) Allerdings hatten die den Kleber nicht da, so dass ich bei VW vorbeischauen musste. Rezeption, Service, ... das sind WELTEN an Unterschied. Bei VW ist man wie ein dummer Bittsteller, der ewig lange warten muss. Bei Audi wird man behandelt, als wolle man mit ner Tasche voller Bargeld eine Luxuslimousine kaufen. Das hab ich auch früher schon so erlebt.

18.11.2013 21:52    |    QModus

er fährt und fährt. Und fährt. Hoffentlich bleibt er heil! Letztens auf der Autobahn - ein Stein in den Scheinwerfer. Neues Glas bei Ebay: 12,90 Euro mit Versand.

19.02.2014 19:42    |    QModus

für den TÜV: Querlenker hinten. Auf die nächsten 22 Jahre.

10.11.2014 22:10    |    Antriebswelle52351

Hallo, QModus.

Dein Langzeitbericht hat mir beim Lesen sehr viel Spaß bereitet.

Auch ich fahre einen C4 Avant quattro, allerdings einen aus 02/93 mit 2.8E und 174 PS (volle Hütte, siehe Profil).

Wenn du aus alten Tagen den Typ 44 mit 2,2T gewohnt bist, wundere ich mich jedoch, das der 44er leichter im Schnee rumgeschmissen werden konnte, denn das Turboloch war bei den guten, alten 5-Endern immens groß. Die TorSen-Differenziale waren schon immer auf 50:50 abgestuft, aber du hast es ja schon selbst in einem Nachtrag bemerkt. Die Avants wiegen ca. 50 Kg mehr als die Limos, und ich habe einen der wirklich wenigen ohne Dachreling. Dennoch macht mein "Dicker" auf der Bahn 255 KM/h (siehe Bilder im Profil).

Zu deinem Testbericht:

Meiner verbraucht etwas weniger als deiner, das liegt am 2,8er. Der ist etwas genügsamer als der 2,6er mit 150 PS. Im Schnitt (ohne Feuer) ist er mit 9,6 Liter/100 Km zufrieden. Wenn ich aber Zeit habe, hänge ich mich hinter einen LKW und säusel mit 90 Km/h im Windschatten hinterher, bei 6,4 bis 6,7 Litern.

Zum Thema Vollastverbrauch: bei 255 geht mein BC von 23 Liter auf 17 Liter runter. Aber bei mehr als 20 Km Vollast reduziert sich die Verbrauchsanzeige weiter. Das geht aber auf Kosten meiner Ventilschaftabdichtungen, und Öl wird verbrannt. Deshalb vermeide ich Vollgasfahrten (außer, ich habe einem M oder einen Aston Martin vor mir, aber das sind andere Geschichten, aber wahr). Falls es interessiert: letztes Jahr im Oktober hatte ich eine 40 Km Autobahnfahrt vor mir und nach ungefähr 12 Km hörte ich von hinten ein Grummeln. Im Spiegel sah ich nur eine A-Klasse, die dann aber zügig nach rechts zog. Ich sah einen breiten, mächtigen verchromten Kühlergrill im wackeligen Spiegel (der mir übrigens seit 3 Jahren jeden Winter abfällt) und wußte: das ist ein Aston Martin.

Ein Blick auf die Öltemperaturanzeige: 80 Grad Celsius. Da ich hinter einen LKW im Windschatten rumsäuselte, hab ich 2x runtergeschaltet und die Jagd war eröffnet. Hat gar nicht einmal lange gedauert, und ich war direkt hinter ihm. Naja, während der restlichen mir verbliebenen Autobahnkilometer ist er mich nicht losgeworden, im Gegenteil, der Aston ist bei 250 Km/h elektronisch abgeregelt, bei Audi gab es diesen Quatsch 1993 noch nicht. Und ich konnte seinen erstaunten Gesichtsausdruck sehen, als ich mit 255 dran vorbei ging. Sogar an meiner Autobahnabfahrt hat er noch den Kopf geschüttelt...

Ein Aston Martin V12 für locker 180.000 Euro, und ein 21 Jahre alter Audi 100 (!!!)

geht dran vorbei... Ich glaube, der Fahrer hat danach bitterlich geweint.

Soviel dazu, auch wenn es nicht gerade der richtige Thread ist.

Wenn ich das nächste Mal so eine "Gelegenheit" habe, würde ich das gerne mit meinem Sommerfahrzeug, einem Jaguar XJ 6 Sovereign 4.0, Baujahr 1996 "erledigen". Aber dann sollte das Target kein Engländer sein, denn ich bin selbst Liebhaber der britischen Tradition, mit dem rechten Fuß :-)

31.01.2016 06:48    |    QModus

Januar 2016: 150tkm: Querlenker vorne, Stoßdämpfer hinten. Und ja, ich hab die "Sport"-Variante, das fiel auf, als die falschen Stoßdämpfer geliefert wurden. Was haben die sich gewundert, als die gesehen haben, dass da tatsächlich noch die Original-Stoßdämpfer drin waren :)

 

Vor dem TÜV gabs noch weitere Irritationen: Öl unter dem Motor und am Heckdifferential. Überprüfung ergab: Motor ist dicht, es war ein Servoschlauch. Für den TÜV hab ich Dichtmittel verwendet, aber der Schlauch wird jetzt gekauft. Problem ist der fummelige Einbau, für den Zeiten zwischen einer und 8 Stunden angesetzt werden. Ich muss also vorher genau fragen, was das kostet. Vielleicht nehm ich den Schlauch auch mit nach Polen und lass das da machen - es geht in die Hohe Tatra zum Skiurlaub. Der Quattro will ja auch mal wieder ein wenig Spaß haben :)

 

 

...hallo AvantQuattro.. von meinen 235 bis 245, wo der Drehzahlbegrenzer aktiv wird, bleibt nicht viel, wenn ich mir die Geschwindigkeit vom Navi anschaue :D .... für diesen Motor ist das Getriebe einfach zu kurz übersetzt. Real erreiche ich vielleicht 220km.

 

 

... ansonsten: Die Reifen für die Original-Alufelgen werden seltener. 215-65. Der erste Auspuff drunter, Rost ist unbekannt.

 

... es bleibt dabei: Dieser Audi ist es wert! Und während es langsam, aber sicher Richtung H-Kennzeichen geht, sehe ich auch immer weniger von diesem Modell auf den Straßen. Schade. Den Meisten fehlt wohl der Mut, in ein altes Auto zu investieren. Mir - fehlt der Mut, ein Neues zu kaufen, dass dann 20k oder mehr Wertverlust in 10 Jahren hat und das so viel Elektronik hat, dass man nach 15 Jahren nix mehr reparieren kann. Ich vermute, dass mein Audi mit zur letzten Generation von Autos gehört, die eine Chance auf ein langes Autoleben haben. In der Hoffnung, weiterhin von Unfällen verschont zu bleiben.... mit vielen Grüßen an alle anderen C4-Fahrer :)

12.08.2017 17:45    |    QModus

zu erwartende Reparaturen (ich mach da nix selber) lassen mich nun doch Abschied nehmen. Wahrscheinlich wird der Wagen gut auf unserem Grundstück abgestellt und in 4 Jahren grundlegend renoviert. Alle Schläuche, Dichtungen, ..... und dann mit H-Kennzeichen weitergefahren (es sei denn, jemand gibt mir 2k). Bis dahin bin ich mit einem Spritspar-Autochen unterwegs.

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